Karnickel

Ick hab bei Myspace ne B Kannte wieder jetroffen, die vor ca 22 Jahren noch Schulkind war, deren Musiklehrer mein damaliger Bassist bei Funkreich jewesen is. Völki. Klar hatter sich rein optisch och ein bissken verändert, also älter und och mümmeliger jeworn, aber noch immer mein Völki, der mit seinem Alla Breve Groove und hochjehenktem Bass steez die Eier vom Tisch wegjekloppt hat – ja, mir wars immer ne Freude, mit ihm zusammen musizieren zu könn! Völki is immer noch Bassist, macht solidet Handwerk inner Salonkapelle und ick hoffe, es jeet ihm jut. Achja – und da fallen mir sofort wieder einige meener Musikjugendfreunde ein, mit denen ick Zeit, Freude und Jeld jeteilt hab. Achim, der kleene und energische Trommler – nach Chicoree hamwa dann jemeinsam Funkreich fabriziert. Watter heute macht und opper immer noch so kleen is, mit schwarzen, explodierten Haaren, weiß ick leider nich. Vielleicht machter ja noch immer Musik? Uff dem Bild isser der zweete von links.

Warum Karnickel? Weiß ick nich! Vielleicht, weil ick grad an braune Zähne jedacht hab. Ja jut, Karnickel sind nich prädistiniert für braune Zähne, aber nach Schokolade vielleicht ja doch. Vielleicht, weils kaum noch watt zu koofen jiept. Wirklich, überalle leere Reh Gale, allet weg und irjendwohin jebonkert. Die Leute müssen och denken, hier is der Winter noch nich vorbei.

toll, eine Packung Möhrchen eine Stange Paprika... nix !! ick werd verrückt - Pilze...

Holunder

Holunder Honulder Hulonder Huldoren Herdunol Helondur Heroldun Hurelond Honulerd

so ville Variazionen. Und och noch ohne Sinn…

Varia Varia, das erinnert mich an ein Lied, watt wir, meene Jeschwistern und Muttchen, immer bei Abwaschen oder Uffräum jesungen ham. Und ick kann mich och noch daran erinnern, wie Muttchen uns zur Arbeit ran, also ne jute Arbeitsmoral erzogen hat: da wurden für uns Kinninx pro Woche immer Aufgaben auserkoren, die ein jeder machen mußte. Neem Abwaschen jabs noch Fegen. An Saugen war damals ja noch jar nioch zu denken und wenn, dann nur mir soner Kampfkrücke. Ja, dann noch Staubwischen, Bad sauber machen und andere häuslichen Kuriositäten. Je nach Können und Wollen sahs am N D der Woche dann och mittem Taschenjeld aus. Muttchen hatte da so ein Oktavheftchen anjelecht, in der am Amd dann die Auswertung vorjenommen wurde. Erledicht und jut jemacht wurde mit einem senkrechten langen Strich markiert – jemacht, aber nich so jut mit nem halben senkrechten und der quere Strich stand für unerfüllt, liegen oder stehn jelassen. Wer dit, watter machen sollte oder wollte, konnte am N D der Woche jetrost mit weniger Taschenknete rechnen. Wenn man dennoch watt wollte, ohne jut oder überhaupt jemacht zu haben, hat man heimlich in dit Aufgabenheft gleich aussehende Striche hinzu jemalt, die kenzeichnen sollten, das man doch watt jemacht hat. Aber die Rechnung hab insbesondere ick ohne Muttchen jemacht. Sie war ja nich doof – nee nee, sie konnte sich die Striche vom Vortach jut merken und hat mich dann immer streng mit ihrer Siebzigerfrisur anjekiekt und wieder jelöscht. Und ick gloob, sie hat mir dann dafür sojar noch nen Strafstrich jemacht – also einen halben oder janzen Juten abjezogen. Ja, so war dit. Aber mir hazz nich jeschadet – im Jejenteil – ick bin ein anständiger Piefke jeworn – sorgfältig, jewissenhaft, ordentlich, zuweilen pedantisch und pingelig, watt Sauberkeit anbelangt.

Und morjen verreise ick nach Peru, einfach so.

Hut aus Peru - Perhut


Kürze

Jute Laune

Sonnenkult

Habta keene

selber Schuld

poco

… dieset Motivationsding könnta im Zoojeschäft käuflich erwerm – isn Hundebeißdrops!

… und nich zu verjessen, den Damen und andren weiblichen Andren: HOCH HOCH HOCH

Igel

Ein G Dicht – ein Klassiker:

Wenn sich die Igel küssen, dann müssen, müssen, müssen sie ganz, ganz fein behutsam sein. Wenn Stachelschweine küssen, dann müssen, müssen, müssen sie ganz, ganz fein behutsam sein. Wenn Elefanten küssen, dann müssen, müssen, müssen sie ganz, ganz fein behutsam sein. Wenn Krokodile küssen, dann müssen, müssen, müssen sie ganz, ganz fein behutsam sein. Wenn sich die Menschen küssen, dann müssen, müssen, müssen sie ganz, ganz fein behutsam sein. Auch Kinder dürfen küssen, doch dann müssen, müssen, müssen sie ganz, ganz fein behutsam sein.

Igelnasen sind besser als Parallelmückenstiche.

So und damit keiner denkt, ick mach nischt meer, um weiterhin interessant, lukrativ und beliebt zu sein , mach ick jez nischt weiter, als darüber nachdenken, wie ick dem mir gerade selbst unterstellten T Ma entkomme. Mach ick aber erst morgen. Muss ja nachdenken.

Auswertung

Jean Michel Jarre ? Ja! Echo? Ja! Torgelow? Nein! Und nu könnt ick euch alle auf diesen kurzen, dennoch prägnanten Aussagen sizzen lassen… machik och. Fast. Ick geep euch Aufschluss und lasset letztlich doch unkommentiert. Mit nur ein paar Bildern, die ihr alleene und entsprechend zuordnen müßtet, verabschiede ick mick jez schon wieder aussem Tag und hoffe, ihr hab ein schönet Wochenende. Habta?

Johannes Michael Jarre 01 Ekko 01 Landschaft... Johannes Michael Jarre 01 Ekko 02 Ekko 03

Ja und zum Artz mussik mit Krümeltochter och, weil sie hat entweder Tollwut oder is letztlich vom Zaanpastavampir jebissen und entsprechend zu einem solchen mutiert:

Zaanpastavampir

Und dit hab ick och grad nochjefunden – ne knappe Minute vom kleenen Mann aus Frankreich uff seine dünne Beene – Johannes Michael der 1.


Torgelow

Einst versammelten sich ein Haufen Offiziere in einem Offiziersstab, um gerade andere, zumeist jüngere, aber im Unterschied zu den Offizieren weniger interessierten Truppenmitglieder, militärisch zu erziehn. Man suchte auf der Landkarte nach den schlimmste, unbewohnbarsten Flecken, den einsamsten und verlassensten Orten und G Bieten der Welt und fand sie im mecklenburgischen Norden – Eggesin und Torgelow. In diesem damals verödeten Land wurden 1952 dann 219 Kiefern gefällt, um an deren Stelle dann Zelte und Baracken hinzustellen, um wiederum in diese für mindestens 18 Monate die desinsteressierten Soldaten einzusiedeln. Was bis in Neunziger als fürchterlichste Ecke galt und die Umgebung um Torgelow unattraktiv machte, macht es heute irgendwie heimelich. Vergessen sind das Panzerregiment 21 und Ich werde mich am Wochenende mit einem Abstecher dahin und davon überzeugen, dass die Welt doch schöner geworden is. Vergessen sind die NVA und Grenztruppen, an der sich so gut wie Jeder beteiligen mußte.

Außer Buzz Dee !!

Und wenner sich noch mal nüzzlich machen will, sollte er ne Metalversion dieses Liedes produziern.

ODS

Ick hab alle bisher neuen und noch nich veröffentlichten Termine, an denen ick und och Buzz Dee teilneem wern inne Terminspalte einjeschriem. Naja, ham wieder juzu tun. Kommta hin?

Vor ein paar Stunden hab ick mit Gunnar vonner Tischörtdruckerei ODS jesprochen und ja, leider mußte ick ihm mitteilen, dassik nich allet verkooft hab, wattik hette verkoofen und verkoffern wollen. Mein Keller is noch immer voll mit Schörz der ersten und zweeten Staffeln – dit weiße Shirt mit schwarzen Tattoos und dit zweete schwarze mit Buzz Dee und ick als Karikaturen drauf:

Schört 1 schört_2

und nu hab ick meiner Druckerei jebeichtet, dassik ja jar keine neuen Schörz meer machen, drucken lassen kann, weili ja noch uff den alten rumlebe. Und da erschien der jute Jeist selber – neemlich der Druckereibesitzer selbst is dit – meint: man, mach dir doch nich son Kopp. Du, deine Kreativität, all deine Freunde und Fans wolln doch davon jar nischt wissen,. Nee, die wolln dich erleem, wolln von dir immer neue Sachen ham und natürlich och dit 3. Schört seen, Und janz bestimmt dann och koofen. All Diejenigen, die dir Knete für die ersten Körperlappen jejeem ham, machen dit sicher och ein drittet Mal.

Nu frage ick euch – sollik? Wollta? Ein Tischört, watt janz und jar nischt mit Buzz Dee und mir, dafür aber umso meer mit unsrem Alf zu tun hat?

schört_3

Ja und Stiefel hat keene Haare meer!


Paris

Nee, ick verreise nich und schon jar nich nach Paris – hab jar keene Knete dafür und Paris is ja man richtich teuer.Ick trinke ja leidenschaftlich jerne Kaffe, Latte oder Capuccino und ick würd bestimmt in den ersten 48 Stunden meine janzet Vermögen für derartige Jetränke auffen Kopp kloppen.

Nee, watt ick mit Paris meinte war – scheißerich noch mal – hab ick verjessen!

… und wieder dran erinnert (wobei mindestens 4 Minuten verjangen sind seit dem letzten Ausrufezeichen. Also – ick reise nach Braunschweig zu einem Konzert eines inzwischen alten Musikerkünstlers aus Paris – ʒa miˈʃɛl ʒaʀ. Und daraufreu ick mich. Als Piepel schon hab ick den jemocht, seine damals sonderbaren elektronischen Kunstwerke ham janz und jar nich in den Hardrock und Popzeitalter rinjehört – dennoch war er schon damals populär. Und sein Oxygène oder Equinoxe sind Meilensteine der Musiklandschaft. Meiner. Ja und da je ick heut nu hin und hör und kiek mir den musikalischen Asteroiden an.

Und wenn wir schon von solchen á Steroiden schreim, also der einen Stoffklasse von Molekülen mit lipophilen  und in der Regel wasserunlöslichen Gruppe – dann sind wir Menschen ja komplett voll mit solchen.

á Stereoide

Und sterm wern die och. Wie wir. Und die Lemminge och.

Wir werden alle sterben Fortsezzung

Cowboy

Ick mach mir ja nich sonderlich ville aus ner Q, oder aus Kühn. Kühn binnik och nich unbedingt – also watt sollz – könn andre ham und sein. Aber als ick jestern noch bei Frau Doktor war – na, wejen dem Wux – da stand vor der Apotheke ein mittelmäßig alter Mann mit Cowboyhut. Als ick ihn dann eine Weil lang anjeseen hab, hab ick feststellen können, dass der stocksteif und ohne Anzeichen einer Bewegung oder Krümmung und och ohne Rum stand. Trozzdem rumstand. Dann hab ick mich an ihn ranjepirscht und wollt kieken, wie er reagiert. Nischt hatter jemacht – nix reagiert, nischt jemacht und somit och nich anjenervt. Ick dachte mir – alle Achtung, Hut ab, tolle Leistung, Aber Hallo, man, wie cool is dit denn – dit war keen Cowboy ausse Ranch, keen Callboy von Big Brother, dit warn Coolboy. Nich mal uff meen albernet Jezirze hattern Knix oder Knax jemacht.

Coolboy

Sieht ein bissken aus, wie der erfolgreiche Deutsche, der mit keenem Wort der englischen Sprache versucht hat, in Amerika Fuß zu fassen und nich nur den erfolgreich vermarkten konnte. Na, wie hießer denn noch gly?? Ach und grade seh ick, dass ihm ja höxtwaarscheinlich ein Vogel auffe Lippe jeschissen hat. Und ick könnt mich och mal wieder rasiern.

Wux

Ich bin von einer unheimlichen Krankheit heimgesucht. Heit – Heim – Keit – Keim. Nee, keine Heimkeime, keine Keimheime oder ähnlche Variazionen, sondern ein bislang unbekannter Wux. Nich nur ick

Mundwux

… den Rest findet man in meim Kopp !

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