hat zufällich


jemand meinen Brustbeutel g.seen? Denn den vermisse ick schon seit ein paar Tagen. Verloren oder jeklaut, kann ick nich jenau sagen, ick gloob aber, jeklaut, denn wenner nur verloren is, weerer bislang ja zu mir zurück zuschickrt worn, isser aber nich. Ein Verbrecher hat den jefunden und einjesteckt, lebt nu in Saus und Braus.

Nu bin ick och zurück vom Fischessen bei meiner sehr ehemaligen Schulkameradin Annette, wobei mir nich der Fisch, sonnern dit Wort Kameradin komisch uffstößt. Kameradin – hat ditt watt mit ner Kamera, mit Kampf zu tun? Nee, Kameradschaft soll eine zwischenmenschliche Beziehung ohne sexuelle Ansprüche im Sinne einer Freundschaft sein, vorwiegend unter männlichen Personen – somit sind weibliche Kameradschaften dann och noch watt b.sondret. Wobei, ick bin jan Typ… Camerada, Companiona – danke für den Fisch und ick hoffe, es sind noch alle Fotos im Umschlach. Na, wo bin ick da uffm Bild??

Nu sizz ick hier, kieke uffn Bildschirm und seh, dasset ja bereiz kurz vor dreie is und in kurz, also um dreie beim Steuerberater sein soll… is dit eine Kacke

früher Vogel

fällt selbst hinein!

kurze Nacht – kurze Hose!

Ick muß nich einkaufen, weil mein Kühlschrank voller leninesker Nahrungsmittel is – ick kann weelen zwischen Jo Kurt, OK Se und Schleckereien aus Kaisers Regalen… Noch etwa 35 Minuten, dann wert ick mich uff den Spielplatz des Lebens , um Sachen zu machen machen!
Habt ihr eijentlich schon den neuen bei Youtube rinjestellten polnischen Livemitschnittklipp jeseen? Ick hab vor kurzem ne DVD jefunden, die mir einst der jute Jerzy Owsiak, Chef vom größten europäischen Open Air und Festival Haltestelle Woodstock heimlich am Rande und fürn Privatb.sitz jeschenkt hat. Und hiermit akkreditiere ick euch als Privatzuschauer… Zwar sind da janz ville Buchstaben vonna Uffnahme druff (Timecodekram und sowatt allet) die beim längeren Hinkieken uffe Nerven jeen könn, aber so für 3, 4 Minuten haut dit schon hin. In den nexten Tagen wert ick nach weiteren Sachen kieken und hochlaan.

Und @ is r.staunlich, dass hier doch meer Menschen ruffkieken und via Mail nach Bilder aus meinem Leem fragen, als ick dachte. So will ick also steez von des Sachen, die ick so mache und optisch festhalte ein paar freimachen. Anzukieken bei meene Bilder.

um 23.46 Uhr


is  der Tach noch nich vorbei und eijentlich wäre ick och noch jarnich zuhause, sonnern uffem Herz für Hartz 4 Festival inner oder uffer Spandauer Zitadelle, mit allerlei Popjedöns und Menschenvolk. So isset also ein Zufall, dass ick heut noch zum Tarebucheintrach komme.

Ick komme also fastg.rade aus Steinbrücken – einem fast unb.kannten Ort im Harz, nahe des Kyffhäusers g.legen. Insider nennen dieses Örtchen Stonebridge… Es wohnen dort wunderbar liebenswürdige Menschen. Neben der bezaubernden Familie Hager wohnt zum Beispiel Rando mit seiner Frau und seinen vielen Hunden am Rande der Stadt. Rando ist Autospezialist. Er mag b.sonders die Mercedes Benz Automobile. Und auch, wenn meine erste B.gegnung mit ihm eine der dritten Art war (er stand lediglich mit ein paar alten Schlüppern und zerlottertem T-Shirt unter einem 2,30 m hochg.hobenen Smart) winkte er uns mit tief in Öl getauchten Arme entgegen – so hab ich  sofort ins Herz g.schlossen, nicht zuletzt, weil er mir nach ein paar B.merkungen und Umschreibungen etwaiger Klapper- und Rattergeräusche sofort ein paar mögliche D.fekte benannt hat. Stonebridge is aber nich nur der Menschen wegen ein Kleinod… nee, auch der Pferde und Schmetterlingerleinis. Der Knaller aber war der größte Hund, die ich je in meinem Leben g.sehn hab…

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Berliner kenn ditte


also dieset kleene Jedicht:

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Könnt ihrma so jut sein und für mich oder mit mir uff Suche jeen? Ick such sowatt für meene Lesungen ab September. Allet in diese Richtung.

Oder sowatt:

Ernst Jandel

Und wenet tatsächlich interessiert, watt ick mache? Ick hausiere derweil mitte Kleenfamilie in Steinbrücken bei Freunden und lasset mir jut jeen, zwischen Mähdreschern und Pferden… Bis morjen

Tagebuch


b.deutet ja, dass man Buch führt, über die Tage, ein Buch der Tage also, woolmöglich aller. Und nu hap ick mir vorjenommen, hier täglich mindestens ein Wort, vielleicht sogar einen Sinn zu hinterlassen. Ick weeß, dit is nich einfach, zumal ick ja davon ausgeen muß, dass sich die wenigsten Menschen dieser Welt für meinen verbalen Unrat interessieren und sobald man dit r.kannt hat, is der Sinn der hier zu hinterlassenen Sinne schon wieder fraglich.

Meine Koppkaputtung hat sich etwas r.hoolt, die Brüsche is kleener jeworn. Wenn ick rüberfasse merk ick zwar noch ne Beule, aber ick wärne Memme (Mämme?) wenn ick och noch heute jammern würde.

Jestern war ick im Kino und der anjekiekte Film mit Herrn Potter war eine Tragödie. Und och Harry war ne Memme… naja, eijentlich nich, weil Memme ja für Weichling, Angsthase, Schwächling, oder och Feigling steht und dit warer nich… und wenn ix jenau neem, bin ick och keene. Lediglich meen Kopp is ne Memme, aber och nur in einem jenannten Punkt – Weichei! Und just denk ick nochmal über dit Wort Brüsche nach – woher kommt dit eijentlich?

Kurz jegoggelt: Horn, Geschwür, Beule, Tippel, Knutsche, Brausche, Geschwulst, Schwellung, angeschlagen, zerknautscht, abgestoßen, beschädigt, lädiert, zerbeult.

Ahja.

dit Mortadellalied


Komma, so teilte man mir mit, is wool janz lustich, aber doch eher dazu jeeignet, sich mit nem Kissen dit Fremdschämen zu verdrücken. Zumal man och nich allet versteet. Ja, ick weeß, aber zum einen hap ick weder die Technik, wie die Herren Produzenten, zum annern wollt ick och keenen Hit schreim. So bleibt mir nischt andret übrich, in Zukunft nur ausjereifte Sachen aufn Server zu transportieren. Zum Beispeil dit hier, watt noch keener kennt:

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Dit is toll, oder? Da ham wir uns in den letzten Zügen nochmal überreden lassen und für die Kollejen ein altet Knorkatorlied mit nem alten Fantalied jekreuzt. Is doch jelungen, würd ick sagen. Uffm A Tribut to die Fantastischen Vier Sampler isset als 10. Lied wiederzufinden. Kommenden Samstach fahren wir nach Stuttgart, ins Cannstedter Wasen und kieken uns dit Spektakel, ihr Zuhausekonzert an.

So, nu wert ick mir noch meine Brüsche uffm Kopp kühlen. Zeckt. Und wer fracht – wie jeet denn sowatt? Dann antworte ick: indem man mite Rübe zu rasch und unkontrolliert nach ohm hüftet und am festjeschraubten Ikearejal hängen bleibt…

kopp







ick schwizze

weil ick inner Sonne rumjeloofen bin und darüber nachjedacht hab, ob und wie ick an einer mir anjebotenen Veranstaltung mitwirken soll. Et jeet um die Müggel Mortale. Dit is dit internationale Fun Jumping Festival, watt am 2. Aujust eine Milliarde Menschen ins Strandbad Friedrichshagen locken will. Von 10 – spät Uhr solln mindestens 800 Springer vom 5 Meterbrett mit allerlei Kram und Jezeuch rinhopsen und eine Jury verteilt dafür Haltungs- und Kreativitätsnoten. Dabei isset vollkommen ejal, ob der Hopser nackt, mit Fellklamotte, Fahrrad, Rejenschirm oder mit einem Sack Steinen nach dem Erfolg greift. Die 3 Erstbesten jeen dann mit nem Jeldpreis nach Hause, alle andren bekommen eine andenkliche Anerkennung – ein Sprungdiplom !! Alleen dit Hinkieken reizt ja schon hinzukommen und vielleicht dann spontan und albern ins Wasser zu springen, aber ick gloop, die  Jugend is da den Alten mit Mut und Innovation weit überlegen, so dass ick wool beim Springen ins Abseiz jeschlagen sein würd, bzw. mit meinem Unvermögen, jut ins Wasser zu hopsen im Anschluss dann eher zur menschliche Mortadella werd. Wie och immer – laßt uns einfach alle da vor Ort treffen und einen schönen Sommertach jenießen, jute Laune ham und am Ende des Tages breitschultrich behaupten können: dit war knorke.

Apropos:

Mortadella


der Tach danach

… oder sagen wirma, inne mittendrinne Nacht zwischen jestern und morjen. Jut, nu is schon spät und eijentlich kann keener verlangen, dass ick jezz noch schönschreibe.
Ick hab soem uff allerlei platten Formen den heute verfassten Texte weck jepostet, jeblockt, jeschickt, jesonstwattet. Dabei jinget eijentlich nur darum, dass jeder Ignorant oder Verjesser zur Kenntnis nimmt, dass die Welt nich stille steet und ick mich wieder daran b.teiligen will und wert.
Jut, nu mach ick mich auffen Weg inne Koje und wert den Schlaf schlafen, den mein alter Körper nötich hat.
Euch allen eine jute Nacht.

na herzlichst willkomm´

Liebe Freunde, Interessierte, oder Andere, jene, die durch Zufall hier jelandet sind, einfach nur lesen, weils nischt andret zu lesen gibt. Mit Hilfe des Admistratoren und Kaufmannsladenbesitzer Sams is hier endlich die Seite zu meiner Person herjerichtet worn. Darauf einen Dujardin…

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Großartich!
Meine Person war, is und bleibt Stumpen, wobei ick nich jenau weiß, ob die andren Stumpen mehr Wichtichkeit jenießen. Dit aber soll mir erstmal wurscht sein, in Kürze dann hiermit aba och anders wern. Mein Ziel im Googleranking is der Stumpen, der Google Renn King!
Warum ick mir die Mühe mach oder machen lasse, hier neben all der Vielfalt von Myspace, Facebook, Twitter undsoweiter…?
Na ick gloop, dass ick der Welt sone Seite schuldich bin, schön klassischet Web 1.0, mit Informationen über mich, dich, wir, uns…
Unabhängich davon bleim aba die b.sagten Web 2.0 Welten und meine dortigen Präsenzen existent, klar.
Jut, jenuch am Anfang jeschriem, ick kümmere mich jez um all den andren Kram, der hier noch leer is und wünsch euch ne jute Zeit mit oder ohne Stumpen.
Achso, ummet nich zu verjessen:
in Kürze wirz och wieder den einst b.kannten Abonator jeem, den komischen Newsletter wo ne janze Menge drinsteet, watt zum größten Teil aba och nich sonderlich von B.deutung is, sich aba vielleicht jut lesen läßt.
So, Schluß jez – Schluss? jez…

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