Interesse

Ick hatte ja nach Interesse jefragt, oppa watt seen wollt und da mir vorab schon dünkte, dassa seen wollt, wie ick mich so als Darstellert darstelle – hier könnta uff Youtube den Träler von Heim Herd Hund sehn. Hätte vielleicht Vorteile, erst dort zu kieken und zu klicken und im Anschluß och andren Menschen zu sagen, dasse och kieken und klicken könn, vielleicht sojar och zu kommentireren, denn dann sieht die Welt dit und sagt: Ah, ein toller Träler und die Menschen fnden den och toll, da will ick mehr von…

Wer dit allet größer seen will, na keen Problem, bitte:

Heim Hund und Stumpen

Interesse fürt Internet? Interessant. Internationalet Intenet? Intime Introduktion:

Ein Freund steckte mich zu anderen Freunden, die wiederum in oder hinter Wupp stecken. Wuppertaler? Nee, och nich Schwupp die Wupp, sondern Hörspielfreunde, die im richtigen Leem zwar mit Kunst und Kultur zu tun ham, aber hier, bei Wupp schlichte Hörspielteilnehmer sind und ihre Stimme den Wupp-Stars stiften: Herr Olm, Herr Korritke, Herr Hoecker, Herr Kalkofe, Herr Marik oder och Herr Ahne. Ahne? Ja, Ahne. Ahne is keen Ahne, der watt nachahmt oder Nachfahre is, sondern er is schlicht nur Ahne. Na jeenfalls sprechen die alle mit ihrer Stimme, die der Hörverlag uffjenommen und in verschiedenen Hörspielen zusammen jebastelt hat. Am 9. Oktober findet im Übrigen im Planetarium inner Berliner Prenzlauer Allee Hörspielkino unterm Sternenhimmel statt. So nennt sich dit und ick bin uff alle Fälle da.

Watt ick eijentlich sagen wollte: Kai Lypse, der janz ville und tolle Sachen macht, der steet an erster Stelle, watt Wupp anjeet und er bat mich, in einem anderen Hörbuch über und mit Wikingern mitzuwirken. Na nischt lieber als wie ditte. Ick durfte mir watt aussuchen und hab mir den bösen Sven ausjesucht. Sobald ick watt zum vorspielen hab, spiel ick euch watt datt vor. Wollta dit?


Tränen

Ja, Tränen sind schon watt B Sondret. Große Künstler, wie Micha Holm, DJ Ötzi oder auch Unbekannte des Hip Hop ham janz große Musik drüber jeschriem und jesungen. Klingt zwar komisch, is aba so. Dit Wort Träne steckt ja och im Berliner Tränenpalast und ick hab mich jefracht, warum? Etwa, weil die muskulösen Bauarbeiter, die den Tränenpalast jebaut ham, am Feieramd trozz ihrer dicken Muskeln Muskelkater hatten? Nee, dit kommt aus´m Volksmund: als Frau Mauer noch um uns alle rumstand und die meisten Bürjer ausse DDR keine Reisefreiheit nach Westberlin bekomm ham und anner Grenze sich unter Tränen voneinander verabschieden mussten – so war dit. Naja, inzwischen könn wir ja alle nach fast überall hin und dit is och jut so. Ick selber will jar nich um die Weltkruste krusen. Ick liebe mein Zuhause, bin ein Jewohnheitsstumpen und fühl mich zuhause sehr, also pudelwool. Versprech ick euch. Die kleenen Rundreisen durch unsere Republik reichen mir hin und machen mich fröhlich. Ick seh Menschen, mit denen ick mich och verständigen kann, der Martini kostet überall um die 5-6 € und bei B Darf kann man dit Wasser och ausse Leitung trinken. Watt will ick mehr? Meer? Ja schon, die Ostsee. Da schiffer ick mitte Olle ab und an hin und atme ein bissken mehr Weite, ein bissken Meerweite. Und watt stell ick fest? Auffem Nachhauseweg fühlt sich meine Lunge immer ein bissken größer an. Bliebe die R Gründungsfrage, wo die Träne eijentlich herkommt? Also ick meine nich ausm Auge, sondern aus welchem akustischen Ursprung? Kommt die Träne von Träning, oder Videoträ? Oder kommt die Träne ursprünglich aus Träsden? Da hat man ja ville Jahre lang jeheult, weil man keen Westfernseen hatte…

Kleener Wexel: ick weise darauf hin, dass bald bald bald eine neue Internetwebserie (nennt man dit so?) zum Loofen kommt. Wie ihr vielleicht wißt, oder emd noch nich nich wißt, hab ick vorm halm Jaar ein paar Tage dahingehend investiert, dass ick mick für meine Freunde Axel und Ina als Hund, oder sowatt zur Verfügung jestellt hab. Ihr erinnert euch?

Heim Herd Hund 01 Heim Herd Hund 02

Und nu ham mir Axel und Ina mitjeteilt, dasset los jeen soll. Also mit den Aufführungen im Nezz der Welt. Wollta wissen, wie wann watt wo und sowatt allet? Soll ick euch mal den Träler davon zeigen?

Zigaretten

Dieser Montag verhält sich prätentiös für einen Auswahlmontag. Ja, wejen der Wahl. Ick will mich aber kommentarlos verhalten, weils ja eh keen interessiert. Und sollte es jemanden interessieren, hazz den nich zu…

Ick hab mich heut mal dran jemacht, den Namen Stumpen als Familiennamen und deren richtigen Menschen dahinter zu ergründen. Und erstaunlicherweise hab ix da mit 31 Familienstammbäumen zu tun, 493 historischen Dokumenten und knapp 41.ooo relevanten Eintragungen in Städten, Orten und Gemeinden. Allerhand, oder? Und trotzdem die Besten der Besten der Allerbesten, die sojar ein Wappen ham janz bestimmt viel besser und wichtiger sind oder waren als icke, hab ix beim Googlejerenke an die Spitze all derer jeschafft. Janz ohm steht natürlich dit Monopol Wikipedia, Nummero zwo und dit is mir ja schon fast ein Dorn im Auge, ein Frühzeitfan uff Freenet, der uns, den Herren der etwas anderen Boygroup Knorkator vor Milliarden von Jahren seine Seite widmete und die janz sicher über die Zeit so viele Treffer jelandet hat, naja und dann komm ick als Bronzefigur.  Find ick jut. Ick würd mir och jerne ein Wappen kneten oder bauen lassen. Alf selbst hat sich ja bereits vor Jahren sein Zeichen jesetzt mit dem 31. Buchstaben und inzwischen bekomme sojar ick dit im Nachjang jeschenkt…

der 31. Buchstabe, jold und in Ton jejossen...

Ja und icke? Watt mach ick? Naja, ick meine mit meinen Schörz hab ick ja so watt ähnlichet. Ick lass mich von Menschen tragen…

Stumpomania

Noch besser war die Begegnung mit einem jungen Mann, der offensichtlich seit Anbeginn Freund der K Pelle Knorkator is und sich eines der ersten, tendenziell gewöhnungsbedürftigen Zeichnungen von Alf, watt ick in der ersten Platte “The schlechtst of Knorkator” ins Cover einjebaut hab, um seinen Bauchnabel hat tätowieren lassen? Warum drumherum? Naja, dit hazzich halt so anjeboten…

Hammer, oder?

Aber der Ruhm is ja nu och wieder Alfs Ruhm, is ja sein Bild… wie och immer. Ick schaffs och nich nach janz ohm inner Googlewelt, zumindest inner deutschen. Inner andren interessiern sich die Menschen eh nur für die dicken, braunen Glimmerlinge…

die liegen einfach alle so rum und keener interessiert sich dafür...

Damit dit Problem mal ausse Welt kommt, die armen Armen nich so auf den Stumpen sitzen bleibt, rauch ick am besten kräftich mit. Ja, dann könn die sich vom Jeld dann och CDs koofen, meine alte Musik hörn…

Stumpen raucht

Rezept

Zutatenliste für 1 Portion:

1 Brötchen (rund oder oval, wurde extra dafür hergstellt)
1 Frikadelle, aus Schweinehack (rund oder oval, gewürzt oder ungewürzt)
Ketschup (oder süß-sauret Chutny, Tomatensauce etc.)
(Es gab damals keine Norm, wie eine Grilletta definitiv bestückt sein muss, daher is dit hier ne Standardvariante

Zu B Reitung:

Brötchen halbieren, an den Schnittflächen aufgelegt anwärmen. Warme Frikadelle einlegen, darauf Ketschup.

Guten Appetit.

Informationen zum Rezept – Lexikon:

Damals neu kreierte Begriffe zum Zwecke der Abgrenzung des DDR-Fastfoods waren:

  • “Grilletta” Bezeichnung an Stelle des Hamburger

  • Ketwurst” Bezeichnung an Stelle des Hot Dogs
  • Broiler, Goldbroiler” Bezeichnung an Stelle des Grillhähnchen

broiler grilletta

Ick weeß, ihr werdet denken, meine Jüte, watt der in den letzten Tagen hier rum ostelt, östlich fixiert zu sein scheint…

Croissants

Croissant heißt zunehmender Mond und is ein vorwiegend französischet Jebäck aus Plunderteich. Lecker. Andre, nich aus Frankreich kommende zunehmenden Monde sind dann schon keen e Originale mehr und heißen dann beispielsweise Kipferl. Krosse Croissants sind beliebte Frühstüxjebäcke für Diejenigen, diet jern knusprich, anjebraten ham. Krasse Croissants sind für die bestimmt, denen Ausjefallenet jefällt. Nich Herausjefallenet, watt dann wieder rinjestopft wird, sondern jefüllt mit Schinken, Käse, Schokolade oder sowatt. Watt fast so aussieht, fast so schmeckt, aber keen Croissant is, is Dis, oder dit Bamberger Hörnla. Und jez komm sojar ick watt durcheinander: dit Bamberger Hörnla is also einmal ein Jebäck und aber och eine Kartoffel. Bamberger Hörnla und Bamberger Hörnla. Und dann och noch Original!!

Bamberger Original

Ejal, watt nur von been original is, originell sinze beede nich, Und beim Wort Original schwillt mir sojar son bissken meen Hals, weil ick an Kombinationen, wie beispielsweise original Thüringer Rostbratwürste, original Dresdner Stollen, oder emd och Original Bamberger Hörnla denke. Nich nur, dass dit Wort Original als NUR von hier, NUR von uns verstanden wern soll, watt ja Blözinn is, weil doch keener so richtich weeß, wo denn watt nu jenau herkommt und sonnern emd och, weil dit Wort Original in diesem Zusammenhang doppelt benutzt wird. Wenn feststeen würde, dass dit Croissants janz wirklich hier oder da erstmalich erdacht und jebacken wurde… naja. Weeß doch aber keener. Die Herkunft des Croissants wird in Österreich häufig mit dem Kipferl in Verbindung jebracht, das die Lokalgeschichtsschreibung als Wiener Erfindung darstelltdit Kipferl (also doch Österreich). Die ersten Bäckereien standen in Klöstern und die Croissantform ahmt Ziegenhörner nach, daher auch der Name Hörnchen. Möglicherweise, und damit schließt man eine feststehende Tatsache aus, wurde ein derart jeformtet Jebäck ab 1000 n.Chr. gebacken. So und wer beweist mir dit jez?

A Kaffee ohne Hörnla, schmeckt wie a Kuß ohne Schnörrnla.

Wenn mir jemand uff diesen Eintrach watt kommentieren will, würd ick ihn bitte mir mitzuteilen, watt ein Schörrnla, Schörr Nla sein soll?

Original Thüringer – watt denn nu?

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Und hier schließ sich der Kreis zu meiner Startseite

Löcher

Wenn ick ein Hamster wäre, dann hätt ich mir jestern beim Kaujummikaun inne Backentaschen jebissen. Wahrscheinlich hab ick so konzentriert oder überschwenglich auf diesem Jummiding rumgeknautscht, dasset plötzlich ´n äußerst unanjenehmet Jeräusch jab und dann schmeckte dit nach Blut.Naja, nich sonderlich schön, aber irjendwie och nich sonderlich schlimm, weil ick ja selbst Schuld hatte, dachte ick mir. So hab ein bissl rumjezutscht, hab die Stelle mitter Zunge abjetastet und jewartet, bisset nich mehr jeblutet hat. Ja und ick bin mit diesem Phänomen, dieser Ausnahmeerscheinung nich alleene. S gibt ne janze Menge Menschen, die seit ihrer Kindheit uff ihren Backen mitte Zähne rumknabbern, kleene Fitzelchen abbeißen, um die dann noch weiter kleinzubeißen und dann entweder auszuspucken oder runterzuschlucken. Dit einzje Mittel, watt dajejen helfen soll, is wool Pyralvex. Dit muß man dann och konsequent anwenden. Brennt ein bissl, hilft aber.

Nada hams andre Zeitjenossen schlimmer, die sich mit Löchern anner Backe auseinandersetzen müssen, die nich von alleene kommen, sich och nich alleene rinjebissen ham, sonnern weil da watt rinjebissen hat. Sollte hier jemand schwächeln, weil Löcher inner Backe nich grad sein Ding  sind, der kiekt sich DIT jar nich erst an. Sonnern vielleicht doch eher Dit.

Und weil ick grade so über Löcher jeschriem hab, kann ick ja och noch watt über dit hier schreim: schwarze Löcher. Eijentlich sind dit ja jar keene Löcher, sondern Überreste von toten Sternen. Tja, wie wir, ham och Sterne nur ne begrenzte Leemszeit, sojar die Sonne. Zwar dauert die ein bissjen länger, aber watt nutzt denen dit letztendlich? Nischt. Am N D explodiert dit Ding und dit wart. Übrich bleibt da nur son Knall und ein kläglicher Rest. Naja, watt heißt kläglicher Rest – son Teelöffel wiecht unjefähr so ville, wie unsre janze R D… Wenn der Stern aber nur son kleenet Ding war, dann reichts nich janz hin fürn schwarzet Loch – der muss sich mit der B Zeichnung weißer Zwerg zufrien jeem. Und die Sonne? Ja, och unser jeliebtet Heizaggregat muss sich mit dieser Tatsache eines Tages auseinandersezzen: Plauz – aus die Mauz.

Ick werd mir jez mal überlejen, als watt ick in die Zukunft einjeen wert…

riesending

Achso, wer sich ein schwarzet Loch baun will – keen Problem:

schwarzetlochbasteln


Wal Wahl

Beide, Wal und Wahl ham eine Menge Arten zu bieten. Und beide sind zumeist auch groß, mächtich. Und nass natürlich och. Warum nass? Naja, beim Wal sollte is dit ja klar. Beider Wahl sind die Protagonisten zwar nich nass, aba die Rennleitung macht uns dafür nass. Nass machen heißt ja umganxsprachlich jemanden besiegen. Bei der Wahl jeez nich ummen Sieg der Partei, die die Interessen des Volkes vertritt, sonnern darum, dass die ihre Schäfchen ins Trockne bringen. Wer dit anders sieht, kann mich jerne korrigieren. Sollte mir aber ausreichend Argumente jeem, watt Afghanistan, Irak, Studienjebühren, Finanzdebakel, Opelkram, Glühlampenentscheidung und sowatt allet anbelangt. Und och dit hab ick noch nich verjessen: unser großer Herr Schröder in Verbindung zu Putin, Tschetschenien, Öl und die janze Kacke… aber immer wieder anjehangen: ick weiß wirklich viel zu wenich, als dass ick B Hauptungen uffstelle, deren Hintergrund ick jar nich durchblicke. Ick -  ick lass dit lieber.

Die zumeist jestellte Frage in den letzten Tagen: Watt wählst du denn eijentlich? Naja, denk ick, ick denk naja… wählen sollteste, wirste schon. Der Trend is eijentlich och klar, aber den- oder diejenigen herauszufinden, die es och verdient ham und noch wichtiger der Fakt wiegt: sind die wirklich inner Lage, mich und meins zu vertreten, zu beschützen? Machen wir uns doch nischt vor – all dit Brimborium, watt uns inzwischen von all den politischen Personen der Öffentlichen als Zu Tun vakooft wird, im Grunde der Großteil doch aber nur Jetue is… Wahl und Wahlversprechen is zumeist nischt andret als ne Weihnachtsbaumkugel: Sehn so schön aus, holt man ausm alten Koffer raus, putzt se sauber und hängt se für 2 Wochen annen Baum. Wenn eene durchn Zufall runterfällt, sieht man, dasse zwar wunderschön jeglizzert hat, aber innen drinnen janz hohl war und nu kaputt is.

Machen wir uns jez mal nischt vor – große Politik is nur watt für janz Kluge und janz Kompetente. Und wer von uns is schon klug und kompetent? Dennoch, und dit is wichtich: wir ham Rechte und Pflichten, für uns und dit, watt nach uns kommt. Und ick bin mir janz schn sicher, dass dit schon mal ein juter Anfang wär, wenn wir uns in unsrem kleen Umfeld, inner Nachbarschaft, im Freundeskreis ehrlich und uffrichtich, fair und loyal verhalten. Weiter kanns dann mit jestärkter sozialer Kompetenz jeen, indem man Einfluß uff größere Dinge nimmt. Muß ja nich gleich Afghanistan oder Irak sein, aber da, wo man woont, is ne Menge zu tun. Ick gloop sehr leidenschaftlich daran, dass man, wenn man nur will und den richtigen Weg jeet, watt schaffen kann. Der beste B Weis is der jüngste Bürgermeister. Also dass die dort Lebenden diesen jungen Burschen jeweelt und nich, wie man glaum sollte, dem bayrischpolitischen Blut ihre Stimme jejeem ham… da muss im Vorfeld eine Menge Jutet und Schlechtet passiert sein.

Kommwa nochmal zurück zun Walen. Die zumeist jestellte Frage: watt weelste denn nu?

Pottwal – Kompott Wahl

Blauwal – blau zur Wahl

Zwergwal – da muss ick hin

Killerwal – die Partei für Hirnis und Nazis

Allerlei Informazionen findeste hier

An dieser Stelle mag ick zur Kenntnis jeem, dass der Text mit und über die Wahl/Wale für morjen vorbereitet war, aba ein falscher Drücker, Klicker dazu führte, dass heute nu zwee B Richte drinne steen – warum och nich. Und da der och noch janz fertich jeschriem war, hab ick jez noch rasch korrigiert und blubb…

Musik

Ick kieke im Nezz rum und lese da plötzlich watt, wo ick dachte, dit selber verheimlichen zu müssen. Nu mussix nich meer verehimlichen, weil mans bei Youtube oder och woanners findet. Von watt ick hier schreibe? Davon: wie vielleicht der Eine oder die Andre insjeheim weeß – ick mag den Electroproduzenten Lützenkirchen und seine Hymne 3 Tage wach sehr, looft janz schön häufich auf meinen Reisen durch die Welt in den lauten Lautsprechern meines Ebaymobiles. Der Text fetzt und der Sound schmatzt. Jute Laune – basta! So, irjendwann hab ick mich dann bei ihm jemeldet und ihm mitjeteilt, dass der Text fetzt und der Sound schmatzt. Daraufhin fragte er mich und meinte er, dasser sehr jerne mal son Knorkatorsong durch sein Mischpult schiem wollen würde und watt ick davon halte? Na meine Jüte, dachte ick, ick halte viel davon. Jesacht – jetan. Und dann hatta mir vorn paar Wochen seinen Entwurf Lützenkirchen vs. Knorkator rüberjeschickt. Als ick dit dann zum ersten Mal jehört hab, hab ick mich sehr sehr jefreut und son bissken stolz war ick och, keene Frage. Ja und ick hab still jehalten, bis jezze, emd weil ick dachte und gloobte – dit darf und soll erst, wenn… Wenn is vorbei und somit dürft und sollt ihr och. Wollta? Hier, könnta…

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Und andern vorjespielt wurde dit och schon. Wolln wa doch mal seen, ob die musikinteressierte Welt daran vorbei rauscht, oder im Nachhinein die Millionen inner Knorkatorkasse klingeln  :roll:

Apropos Klingeln. Jottseidank hab ick dit Klingeln im Ohr von jestern nich meer. Dit war janz oll – über 5 Minuten lang und ick dachte, na toll, haste dir ja watt schönet einjefangen. Gliederste dich phantastisch in die Reihe eines jeden Zehnten mit diesem verkackten Dauerjeräusch Tinnitus ein. Nu is wieder jut und ick verspreche mir – schön uffpassen. Bliebe zu ergründen, woranz lag? Hat jemand an minke jedacht? War mir watt zu anjestrengt?

Bus

Unabhängig der Tatsache, dass Christiane F. bekannt durch den Film Die Kinder vom Bahnhof Zoo jeworn is, isse derzeit wieder mit dem beschäfticht, watt sie einst och beschäfticht hat. Christiane F. soll diesmal aber nich am Zoo, sonnern am Kottbusser Tor leem. Dit Wort Kottbusser liest sich für mich, och wenn ick Berliner bin, immer wieder komisch, weil die Stadt, wo ick heute ja och zufällich lese, sich selbst Cottbus schreibt. Warum isn dit so? Ham die einen den Rechtschreibeknall nich jehört? Wolln die andern provoziern? Hat die Regierung keen Jeld für Namensschilder und Korrekturen inne Bücher? Und wenn man die janz alten Alten noch dazu befracht, dann wirz richtich bunt – die ham noch dit altherjebrachte und niedersorbische Chóśebuz. Dit fehlerfrei auszusprechen bedarf einer entsprechenden, fast polnischen Veranlagung, (spricht man wool in etwa so aus: Ch wie in ach, o janz offen, ś wie ch in “ich”, e jeschlossen, b+u wie im Deutschen und beim zett bin ick mir nich sicher, ob dit ein stimmloset oder stimmhaftet s sein soll) und dit is dem polnischen Chociebuź janz nahe . Achja, lauter Variazionen…

Ick hab grade wieder ein bissken watt im Nezz jesucht und watt andret jefunden

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Ach is dit toll, oder? Manchmal hätt ick zwar schon jerne son Pfennich meer inne Tasche, aba mir jeez mit meener Ollen jut  :-)

Kremmen

Ick erinnere mich noch gut daran, dass fast alle meine Kinderjartenfreunde in havelländischen Städten, wie Rathenow, Friesack, Fehrbellin oder Nauen woonten. Und immer, wenn ich dann am N D vom Wochenende nach Hause jebracht wurde, schimpfte mein Papa mit mir und darüber, dass mein ganzer Kopp voller Dreck und Kieselsteine war. Dann hatta meine H Re ausjebürstet und dit tat wirklich W. Eines Tages hatte ick dazu einfach keene Lust mehr, mir die Haare auskremmen zu lassen und schnizze mir ab, die Fransen. Grade heute denk ick daran, weil dit Haare kremmen ja jar keene Rolle meer in meim Leem spielt, dit Lesen in Kremmen hingegen schon. Jestern war ick da, im kleenen Kleinod, dem symphatischen Theater tiefste Provinz und watt war dit wieder jemütlich?! Ick darf nich verjessen, mein Mütterlein mit meinem Mobiltelefon anzurufen um ihr davon zu berichten, wie tollz da war.

Wo is dit eijentlich, mein Mobiltelefon? Ixuch dit grade… mein Jott, warum kanns keen Leem ohne sowatt jeem, dass mans nich immer suchen muß? Wißt ihr eijentlich, dasset Mobiltelefone schon seit Anfang der Achtziger gibt? Seit 1983, um g.nau zu sein. Das Dynatac 8000x von Motorola war das 1. kommerzielle Mobiltelefon und hat schlappe 3.995 Dollar jekostet. 1984 hatten sich b.reiz 300.000!! Menschen diesen Urvater des modernen Dynamic Adaptive Total Area Coverage Mobiltelefons erworben und wenn man dit jez mal zusammenrechnet, kann man versteen, warum Motorola so reich jeworn is. Dit sind einfach mal knappe schlappe 1,2 Milliarden Bouletten.Und watt die Telefonsateliteninhaber durch die Trölfzichbillionen Einheiten Unterwextelefonieren und Nachrichtverschicken in den verjangenen Jaaren noch dazu verdient ham müssen?! Alleene 2008 ham die Herrschaften Bundesbürger Bundesbürger 29,1 Milliarden einfache Textnachrichten verfasst und abjesimst. Trozz Flettreez ham die Kassen bestimmt jut jeklingelt. Ein Meechen in den USA hazz mal uffe Spizze jetriem und mit ihrem Papa jewettet, dass sie über 10.000 Nachrichten innerhalb eines Monazz rauszuballernb schafft. Papa hat kurz im Kopp nachjerechnet – Schlafen, Schule, Freunde, Essen usw – hat dajejen jestimmt. Und verloren. 14.528 Kurznachrichten in einem Monat, dit sind 484 Dinger pro Tag, also knapp aller zwee Minuten verließ ne Kurzmitteilung ihr Mobiltelefon. Wirz eines Tages wieder einmal ein Leben ohne sowas geem?

is dit eine Wumme...

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