Bevor ick jez und hier mitteile, dass ick mich äußerst auf Kremmen und die dortige Lesung im Theater tiefste Provinz freue… kommt nischt, weil dit war ja dit erste!
Früher ham meene Omas und Ommis alle Anziehsachen und Nutzbehältnisse jestrickt, jehäkelt, jenäht, erfilzt oder sonstwie herjestellt. Schön bunt war dit allet, aber jekratzt hazz och immer. Da jabs nur Waschmittel, kaum weichspüler, bzw. der war dann immer fast so teuer, wien Fernsehapparat. Also wurde immer nur im klaren Wasser jespüöt und dit mußte reichen. Wenn ick Anziehsachen schreibe, dann meine ick: Hosen, Strümpe, Jacken, Pullover, Pullunder, Kleider, Topplappen, Muffs, Deckchen, Decken und Tischdecken. Watt ihr glaubt mir dit nich? Na denn ma:

Aber nich nur ditte, nee, sonder och ditte: Pullunder für Hunde, also Hunde – Pullunde, Flügel für Ikarus, ne Uhr, Häkelteetassen:
Nich jenuch damit, die Welt der Strickerei is unendlich: Stricknemo, Strickdonut, Strickeiskugeln und siehe da – Strickselbstbefriedigungsbrüste. Alle Achtung!

Ick weiß, einige Klassiker hab ick nichmit dabei, so zum Beispiel Strickeierwärmer, Strickklopapierrollenhalter für Wartburg und Trabant, selbstverständlich die Handschuhe, etliche Kissenvariationen, Kaffeewärmer und Ähnlichet. Der Knaller aber is, dass die Nazis heimlich und jeschickt ihr Nazisymbol jestrickt und abfotografiert ham:

Zu juter letzt meine Einfälle & Überlegungen zu Pullover:
ein devoter Gay legt sich auf seinen G Liebten und piekt ihm in sein Po: Po Lover!
ein fußballspielder Pole dreht durch und nimmt sich dit Leem: Pol´over!
nimm das Glied und stülp Schutz drüber: pull over!
ein Reisender geht in ein Reisebüro und fragt nach interessanten Chinareisen. Die Reisekauffrau schlägt ihm vor, Marco Polo zu buchen. Der Reisende fragt: Polo, wer?