Audiodatei

Warum dit mitter Audiodatei jestern nich hinjehaun hat, weiß ick nich. Bei mir jinx und somit war mir allet andre Wurscht. Wurscht oder Käse, Käse, Wurscht, Wurst oder Käse. Da ick denk, dass der Klassiker jeglicher Verlinkungen besser hinhaut, hab ick den Link verlinkt.

Wat nu? 1, 2, 3 Jedanken jedacht und schon kommen 3 junge Italiener – 3 Chinesen mit dem Kontrabass – die 3 von der Tankstelle – 3 Käsehoch – 3 erlei Tropfen – 3 Wetter Taft – 3 Zehenfaultier – Martini 3 – 3 x 3 is neune, ihr wisst ja, wie ix meine… Wißtat? Wißtat nich? Wißta, dass die Wisla und Tesla nischt miteinander zu tun ham, wobei it L bei Wisla mit nem polnischen Querstrich jeschriem sein müßte, ick aber nich weeß, wo ick auf meiner Tastatur sowatt finde… ? Doch! Nach watt probiern hab ix rausjekriecht – Wisła. Ha!

Ick war jestern in Stommeln. Und werd da sehr sicher och nich mehr hinreisen. Gloop ick zumindest. Stommeln liecht im Kölner Speckjürtel und da wollt ick watt koofen, habs aber nich jekooft. So muß ick resümierend festhalten, dass ick den Tach lediglich damit verbracht hab, eema von Zuhause hin und eema nach Zuhause zurück zu reisen und mit 2x 79,50 € mein Vermögen jemindert zu ham. Dafür hab ick bekommen: zusammen jerechnet knapp 9 Stunden Zuchfaart, 6 Minuten vorm Kölner Dom steen, 35 Minuten durch und um Stommeln mit nem Chrysler Voyager düsen und 51 Minuten inner Bahnhofshalle uffn Zuch nach Hause warten. Toll, wa?

9 Stunden drin jesessen... Kölner Dom - er und ick der nasse Bahnhof Stommeon ohne ick der nasse Bahnhof Stommeln und ick

Temperatursturz

Noch bin ick von Grippe und Grundvoraussetzungen, dass ausser Nase Schnodder looft, bislang verschont jebliem. Ja, wissen weeßet Niemand, obs wen erwischt, oder nich. Hoffen tuz Jeder, dass man so wenich, wie nur nötich, Taschentücher standby hat. Ick neem bevorzugt welche aus Stoff. Waarscheinlich der Nostalgie wejen und weil mein Papa so ville hatte, die ick jez hab. Sone Stofftaschentücher sind auch dessentwejen von Vorteil, weil: wenn man den Nasenstein ausser Nase ziehn oder stürzen muß, dann kannet doch schon mal sein, dass lustige Figuren zustande kommen. Und ick behaupte jez mal, dass jeder kiekt, bevor er dit Taschentuch zusammenknüllt! Wenn man also ein Stofftaschentuch hat, kann man dit R Gebnis dann och noch eine Weile als Souvenir mit spaziern führn. Formen gipz ja och ausreichend: anjefangen von Blätterteig, über Charlottenburger bis hin zum heimlichen Rolpopel – allet drin. So und an dieser Stelle möchte ick euch bitte mitteilen, dass Fremdpopel, also die von Andren etwas sind, woran sich meine Ästehtik janz dolle stört, mich kwasi ekelt. Wem jeez nich so?

Warum liecht dit Synonym für Popel: Rozze eijentlich so nah beim Wort Rose? Weil dit eine der König der Krumen, dit andre die Königin der Blumen darstellen? Oder isset so, weil man jelegentlich och Figuren der Rosenblüte schneuzt? Kann ja sein, oder? Zumindest kann ick mit Fug und Recht behaupten, dass Rosen watt äußerst Besondret sind, im Jejensatz zum Blütenschnodder (aaaaah, eine neue I Dee, warum dizzo nah beieinander klingt: vielleicht – wejen der Rosenallergie? Derjenige, der an Rosen schnuppert, schnoddert im Anschluß Figuren, die aussehn, wie Rosenblüten…

Mit Rosen verbindet man einen janzen Haufen juter Sachen – die sehn nich nur toll aus, riechen nich nur jut, sondern benutzt man allzu jerne für emotionale Aussagen. Manche pflanzen und pflegen, schneiden und gießen, manche verdienen sojar ihr Jeld damit. Und watt hab ick damit zu tun? Ick habse inner Hand:

rosenkavallier

So, nu hamwa den ersten November, einstellige Plustemperaturen, Herbstfauna und Winterfauna machen sich breit und der Martini wird och schon von janz alleene dickflüssich. In 3 Tagen reise ick mit meinen neuen KFZ wieder ins nach Bördeland – Magdeburch. Neue Utensilien im Rucksack, einige anjedachte I Deen und vorbereiteter Krimskrams. Ick hoffe, alle Anwesenden wern mit mir lachen und weinen – vor Freude. Bitte verjeßt nich, mir lesbaret Zeuch mitzubringen, über watt die Welt sich amüsieren, belustigen, unterhalten, vergnügen, zerstreuen, erfreuen, erheitern, ergötzen, die Zeit vertreiben, Spaß ham kann!

So, und nu noch mal hinjehört und die Farbe anders jedacht…

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