Gründlich soll mein Wünsch jewünscht sein: habt euch wool und neemt an dieser Stelle meine allerallerallerallerbesten der nochmeerallerallerallerallerbesten und immer einen sternenschnellen Frohsinnsjedanken meer, als ihr ohne Rückfaarkarte. Ick wünsche euch eine Mandarine, einen Martini, eine liebe Mama und allet andere Mögliche fürs Wool- und Dasein. Ick werde meinen heutigen Tageswexel inner Dukebar verbringen, mit Arbeiten und nich sinnlos Feuerwerk verballern, kostenfrei Jetränke trinken und anderen Menschen, nich zuletzt mit meiner Anwesenheit, einen hervorragenden Kragen und uneinjeschränktet Glück fürs nexte Jaar, für 2010 zu – ja, zu watt denn eijentlich? Wünschen? Machen? Schenken? Herzaubern? Hinzaubern? Erhoffen? Und noch sowatt…
Warum ick jestern so komischet Zeux jeschriem hab? Weil ick immer komischet Zeux schreibe und ausserdem hatte mich Jonas vorjestern befragt, ob ick wirklich schon mal auf Jamaika war? Und weil ick nischt vernünftiges drauf antworten konnte, hab ick aus Jamaika ja, Meica hinjekorxt…
Watt mach ick, wenn ick watt ham will, aber nich hab? Mach ick nischt, mach ick allet, oder such ick nach einem Ding, einer Antwort, einem Weg, auf dem ick loofen kann, ohne jenau zu wissen, ob ick erfolgreich sein und enden werde? Sicher isset immer die Frage des Watt Denn? Dit muss jez mal ejal sein – jeet davon aus, dass wir uns im B Reich der Ethik einig sind! Mich drängt die Frage, ob ick mir als der Mensch selbst Ziele sezze, Ziele jesetzt sind und ob och die restlichen Lebensformen Ziele verfolgen? Mit dieser Frage wärn wir ja schon mal jut inner Runde Derer, die sich für G Genstände philosophischer Überlegungen interessieren. Da ick irjendwie ungläubich, als nich religiös zu sein scheine, dürfte meine G Schichten nich auf ein bestimmtet Ziel hinauslaufen. Oder? Ick kann also jederzeit einwirken und einwirken lassen. Ja und dann? Na nischt weiter. Ick hab übrigens während meiner philosophischen Analyse erfaarn, dass inner kognitiven Motivationspsychologie der Begriff „Ziel“ für zwei verschiedene Sachverhalte verwendet wird. Einerseiz kann Ziel einen positiven Endzustand bezeichnen, den man anstrebt, zwootenz kannet och die Absicht eines solchen Zustands bezeichnen.
Meine Fresse, watt sich der Mensch für ne Grüzze einfallen läßt…
So, nu hamwa nur noch ein paar Stunden, bis dieser Tach sich in den letzten des Jaares erbricht. Dann is Sense und Basta. Und wer mich um die letzten Bilder des Jaares bittet, die ick euch mit auf den Weg geem könnte… naja, so der Knaller sinze nich. Also ick hab zwar welche, och aus den letzten Tagen, aber nur zusammenhanxlose und solche, die ick einfach hochladen und damit zeigen könnte. Soll ick? Mach ick! Als da wäre:
Ick mit Brett vorm Kopp
Strickschneemann inner Porzellanmuschel
Saunalatschen mit Ostseefrostsand
und ick nochmal mit Brett vorm Kopp
Wenn man gerne Wurst ißt, kommt man mit Meica gut zurecht, ja Meica – am besten, ja Maika. Jamaika. Und ick, nee, ick war noch nich in Jamaika. Ja und heut is der 29., meen Tach sieht unspektakulär aus: uffstehn, Knabberleiste reinigen, mit K Fee und Essen wieder verschmuzzen, dann rausjeen, Amz wieder rinkommen. Fertich. Und allet andere looft sowieso vor sich hin, och ihne mich. Simsalabin… ja ick weeß, dass dit falsch jeschriem is, doch ohne diesen Schriftfeeler wär ick nie in die R Faarung und den Jenuß dieser armseeligen Seichtpornographie jekommen. Bitte seer.
Wie viele Zellen hat der menschliche Körper eijentlich? 60.000 Milliarden, also 60 Billionen, is dit richtich? Und jede Einzelne (Ein Zell Ne) hätte ihren Sinn, Zweck, Nuzzen. Kurze Zusammenfassung. Und wie viele Sterne hamwa über uns rumzuschwirren? Krümeltochter meint, 70 Trilliarden und einer. Lorenzo meint 4 Trilliarden. Wer weißit besser? Und wißt ihr och, das Mäuse Titten ham? Manchmal ham Mäuse auch Tittenmäuse – ein Klassiker. Seit gestern weiß ix. Kann ick sojar beweisen. Und wenn ick schon bei Fragen bin, die niemanden beschäftigen – wieviel Liter Pusche und wieviel Kacke produziert der Mensch in seinem Leben denn eijentlich. Durchschnittlich…
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verschiedene, 24.06.2007 um 21:19:18 Uhr | » antworten | ||
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Weihnachten und sojar der Tach danach sind vorbei. Alle Achtung und mein herzlichet Dankeschön für Wort und Bild der jewünschten Wünsche zun verjangenen Feiertagen und noch bevorstehenden Jaareswexel. Ick hoffe, euers war toll und wirz och noch wern. Ick, ja ick war kurz weg und werz auch nochmal tun – tut mir jut. Wo ick war? Ja ick war im Norden und och inner Ostsee – watt war dit ne Knülltüte im Schritt! Aber ick hatte mir irjendwann mal jeschworn – wenn ick schon mal am 413.000 km² großen und bis zu 459 m tiefen Binnenmeer bin, mussick da och rin, ejal wann und mit welcher Temperatur jedroot is. Diesmal, schezze ick, warnz 2-3° Celsius warm, immerhin...
Wo war ick denn eijentlich im jez bald vergangenen Jaar am liebsten? Im Norden, insbesondere in Warnemünde? In meinem Schlafzimmer am Kamin? Im Backstage inner Magdeburger Feuerwache? Mit Inner Circle aus Jamaika in Jamaika? Hier, oder doch lieber da? Wie auch immer – ick reise weiter…
Watt is denn eijentlich der, der, trozzdemer sich beeilt, als Letzter ins Ziel einlooft? Bummelletzter! Aber er hazzich doch beeilt?!Dürfte dit Wort bummeln jar nich drin sein, oder? Bummeln is doch sowatt wie trödeln, zögerlich bewegen, sichzeitlassen, aber och einkoofen, schwofen, schlendern. Watt sind bitte Popnutten? Wozu jibts solche Seiten? Oder solche? Wobei – meine is ja och nich so der Welthit.
Und wenn wir uns wiedersehen… eine Welturaufführung!
Im Übrigen, ick denke natürlich schon lange darüber nach, watt ick inner 3. Staffel machen, zeigen, lesen, singen werde. Neem der Tatsache, dassik Buzz Dee in mein Auto pferchen will und er mit 2 seiner 4.000 Gitarren an meinen Seiten sizzen wird – irjendeinen spektakulären Vorschlach?
Gar sinnig ist´s den Schwanz zu schmücken – hinderlich ist´s doch beim Ficken.
Angebote hintenrum – finden meist kein Publikum.
Unbesiegbar jeder bleibt – dessen Ständer Bälle treibt.
Vögeln auf der Toilette – is gegen jede Etikette.
Koitus im großen Saal – sieht man äußerst selten mal.
Wer zum Zahlen nich bereit – bliebe bei der Handarbeit.
Ick studiere weiter…
Ick weiß nich, wie viele es davon gibt, Stempel. Aber ick gloobe, ein janzer Haufen. Ick allene hab ja schon 5 Stück, 2 betriebswirtschaftliche und 3 Krimskramsstempel. Ick hab letztens och ein Schweinestempel verschenkt und im Anschluß prompt damit eine Art Aquarell zurück jeschenkt bekommen: ein Schwein im Weltall. So ähnlich, hab ick uffjehoom. Alleene in Richtung Schwein findet man eine Unmenge an Stempel – I Deen. Von hier bis hier. Und solltet ihr mich fragen wollen, wie ick denn bitte heute, am 1. Weihnachtsfeiertag, darauf komme? Sag ick euch nich! Und watt ick heute, am 1. Weihnachtsfeiertag noch mache, sag ick euch och nich! Ick weeß nur eins: Ruhe und Entspannung, Martini und Pfefferkuchen am Kamin, dit mag ick an und in mich tröpfeln, allet andere nich. Und wenn dann wieder B Wegung ins Leben aller Christen, Unchristen oder Ilona Christen Fans jekommen is, schütte ick hier meine sinnfreien Jedanken ab.
Übrijens, ick war doch meen Muttchekoffer in Hamburch im Schmidts, um uns Konrad Stöckels Weihnachtsshow anzukieken. War im Grunde janz jut, nur ville zu lang. Und ick frage mich nun, ob meine Veranstaltungen für Zukieker und Zuhörer och so lang, so uferlos erscheinen??
Und nu waat ick aufn 2. Weihnachtsfeiertach…
Ach du liebe, liebe Neune, man, wie dit jeschneit hat heute. Überall um mich herum, liecht der Schnee – grade, krumm. Wie er och jefallen is, runter flog uffs Nachbarhaus, aber och uff meinen Kopp, man, sieht dit bescheuert aus. Ick werd mir ein Schneemann baun, oder lieber 2 der Frauen. So mit ohne Puller, Bart, sondern meer mit Kürbis, zart. Wer jez nich verstanden hat: Kürbis: rund und nich so platt, damit sei der Arsch jemeint, der mich doll zur Weihnacht – freut
Ik werde höxtwaarscheinlich heut und och die Zeit danach mit Buzz Dee im Auto sizzen und wir wern uns durch den Schnee des Jaartausenz queelen. Nich, dass dit nich schön is, klar, is dit schön. Aber wer nich Zuhause, möglichst im warmen Zimmer, noch möglicher am flackernden, bruzzelnden Kamin sich mit noch viel möglicher diesem wirklich hervorragend schmeckenden, warmen Apfelsaft mit Zimtjeschmack inner Hand und sich dem Entspannen widmen kann… wir wern den laaaaaaangsaaaaaaam trullernden Brummis und LKW´s hinterherjuckeln, die sich auf der einzig möglich befaarbaaren mittleren Spur aufhalten, weil die Räumunxfaarzeuge es nich jeschafft ham, dit runterfallende weiße Glück zusammenzuharken und am Rand der Strassen zu parken…
Buzz Dee, meen lieber Freund. Vielen herzlichen Dank jezze von mir an dich alleene, dass du mit mir in den letzten 2 Monaten die vielen Tausend Kilometer durchs Land jeeiert bist, um mit Musik, Lachen und anderem Schönen den interessierten Kunstfreunden ein bissken Freude zu bereiten und ick gloobe, denen hazz janz doll jut jefallen. All denen, die sich nich durchringen konnte, können ja och nich wissen, wazze verpaßt ham und somit wern eben Die, die hinjekommen, sich hinjesetzt, jelauscht und mitjefeiert ham, mit uns die herzliche Fröhlichkeit teilen können. Is doch so – oder?
Jut. Seer jut sojar. Heut, ja heute also kannik nix weiter berichten, als ausser – a neve tem caído, Снег выпал, الثلوج قد انخفض, kar düştü, xιόνι έπεσε und deshalb schenkt uns eure Hoffnung, dass wir ankommen. Morgen werd ick mit meinem Muttchekoffer nach Hamburch düsen, um mit ihr einem Mann und seiner Show beizuwoonen, den ick bislang noch nich jeseen hab. Man, watt binnick jespannt…















