Hasen

Uff den Lesungen hab ick ja einen Stapel der really funny bunny suicide pictures jezeicht. “The book of bunny suicides” von Andy Riley macht Laune und ick hoffe, der Tierartenverband läßt uns alle weiter schmunzeln. Hier sind noch weitere:

Bunny 01 Bunny 02 Bunny 03 Bunny 04

Bunny 05 Bunny 06 Bunny 07 Bunny 08

In ein paar Tagen is übrigens Ostern !! Und heute der letzte Februartag. Meine Jüte – 1/6 vom Jaar vorüber. Dit verjeet aber och sowatt von husche. Jestern erst hab ick mit Buzz Dee darüber jesprochen, wie flottet die Zeit mit uns hat. Die verjangenen 20 Jaare – so alt sind ja einige der Mitbekommer und Leser hier erst – ja, die letzten 20 Jaare sind unheimlich schnell verflogen. Einfach weg. Und watt war da nich allet los? Watt ham wir da nich allet rumerlebt? Watt is da nich allet passiert? Beispielsweise ham sich Alf und Stumpen irjendwann beiner Käsestulle entschien, Industrial Techno Trash zu probiern und Texte dazu – ihr gloobtet kaum: Unveröffentlicht blieb “Ihr seid der letzte Dreck”… war wool auch ne jute Entscheidung, den nich so vielen vorzusingen. Naja und sonst? Na da könnte man auszuxweise die letzte Tour des Sohnes eines Ingenieurs für Kartonverpackungen bei der Siemens AG – Rio Reiser nennen, wichtich och das stramme Liedgut Reise Reise und nich zu verjessen: es wurden 5048 Reisrezepte im Nezz veröffentlicht.


Sauber

Jewaschen wird morgens, mittax, amz und zwar gründlich. Mich selber jemeint. Allet andre, also Wäsche und andre Menschen kleinerer Größe nach Belieben und Notwenidigkeit jemischt. Wäsche wasch ick mit der von Lars neu und teuer erstandenen Mieletonne, in der wool nischt mehr dreckiger rauskommt, als mans rin steckt. Ja, dit war bei unsrer alten Maschine tatsächlich manchmal der Fall – medium dreckig reinjesteckt und wenngleich sauber, dennoch verschmaddert rausjezogen. Ick mein, mir isset ja tendenziell wurscht jewesen, ick zieh dit an, watt da is, ob nu zerknittert oder ausjedehnt – Hauptsache sauber und ohne Muffel. Aber als Generaldirektor eine Bar muss man sich schon schnieke anziehn und ankieken lassen, ohne dabei gly der ecken und Kanten inner Garderobe uffzufallen.

Für alle Interessierten, wie die Mielemaschine aussieht:

Miele Passfoto

So und jez zieh ick mich um, eine meiner ausjeknuffelten Hellblaujacken übern Kopp und mach mich so zum Undercoverhiphoper. Dann kiekik, wer sich den Bushidofilm ankiekt.

Bushidoityourself

Kennwort

Für Pfaumenkuchen und Blumentapete können sich wahrscheinlich die Wenixten begeistern. Ick schon. Ejal, obs vor mir hängt oder och nur einfach dahin jesacht wird und ick unkommentiert denken kann. Aber och Handtücher, Schlüppers und Bettwäsche – überall können Blumen ruffjedruckt sein – ick max. Und der generell als weiblich geltende Pflaumenkuchen schmeckt mir och. Warum Pflaumen dafür herhalten mußten, weeßik och nich. Und nu der Zusammenhang – gibt keen! Maximal, dass anstatt der Blumen auffe Tapete Pflaumenbäume druff sind. Hat Jemand von euch Pflaumenbaumunterwäsche?

UND BITTE.

Für watt könnte dit und bitte wool steen? Is dit ne einfache Form von Freundlichkeit ? Bedeutet dit: kaufe zwei, bekomme den dritten umsonst? Steez für ein freundlichet Platzanbieten? Macht man so einem Andren verständlich, dasser jez mal hinne zu machen hat? Oder handelt es sich hierbei vielleicht um eine Form von Autosexualitätshinsweisen, so dass sich der Anjesprochene darauf vorbereiten, ggf auf der andren Seite mitmachen kann? Jez fragt sich bestimmt der Ein oder Andre – watt bitte is Autosexualität? Es handelt sich hierbei nich etwa um Sex im Auto oder Sex mit Autos – sondern dit is der mittels Benuzzung von Hand oder Hände, Mund oder Münder herbeijeführter Fellatio oder Cunnilingus. Und hiermit entsteen sicher wieder neue Frage. Wie kommt der bitte jez darauf? Oder watt is denn bitte ein/eine Cunnilingus? Fragen über Fragen, die sich aus Fragen heraus ergeem. Aber ums nich zu vergessen: unter Autosexualität versteet man janz schlicht die überwiegend manuelle Stimulation von Muffen und Stielen, die schließlich Kleckerei zur Folge hat. Im Übrigen fand ick janz interessant, dass die Onanie - sagt man och zur Autosexualität – ausse Bibelei herkommt. Die Jestalt Onan führte einen Coitus interruptus aus und ließ laut Bibel seinen Samen auf die Erde fallen. Die Katholiken finden dit doof, die Islamisten sagen ja dazu…

Aber nich zu verjessen und somit nochmal – für watt könnte bitte und bitte steen?

Ä

Wenn Deutschland Ecuador, Kolumbien, Brasilien, Indonesien, Gabun, Uganda, Kenia, Somalia, Kongo oder São Tomé sein, also am Äquator liegen würde, dann könnte man mit dem Auto und ein bissl Aufwand und sicher auch nur rein theoretisch, da ja zu viel Wasser dem Auto im Wege wäre, nach geschätzten 40.075 km einmal die Erdkugel umrunden. Wenn man sich nun entschließe, per dicker Füße den Weg hinter sich zu lassen, dann bräuchte man sicher viel meer, die als nur 2, 3 Tage. Wenn man also anstatt zu arbeiten einen Fußmarsch in der Zeit eines Arbeitstages – also um die 9 Stunden – und einem Normalgeschwindigkeitsvermögen von 6 Kilometer pro Stunde machen würde, dann dürfte man dann mit 54 km am Tag und der Länge des Äquators nach 742 Tagen wieder zuhause sein. Jozzeidank reise ick modern, kreuz und quer und nich zu Fuß, und vor allem mit Unterhaltungsfaktor Buzz Dee…

Pfaumenkuchen und Blumentapete – dit wird morgen tematisiert.


Parken

Inzwischen sind ein paar Stunden seit dem Langener Jastspiel verjangen und ick erspähte grade, dassik ja noch jar keinen Fitzel Eindruck hinterlassen hab: nich nur wir Beede, sondern och der Veranstalter, wie waren alle erstaunt darüber, dass so ville Menschen an einem Montag Amd inne Langener Stadthalle kamen und die 2,3 Stunden als hervorragend anjeneem empfanden. Und sojar einer der ergrauten Grummelköppe saß wieder im Auditorium und ließ sich auf den Mist ein. Es jippt noch Wunder…

Wenn man umme Ecke parkt, steht man nich nur umme Ecke vom Da, wo man hin will, sondern kann sich och verstecken. Warum heißt dir eijentlich Parken? Dit hat doch nich unbedingt watt mittem Park zu tun, oder? Park erinnert mich immer an Frühling, spaziern jeen und nach Entspannung suchen. Is ja numa bald soweit. Ick hab jestern schon damit begonnen, och wennz noch nich janz so warm war.

Flipoots

Heute is Mittwoch und ick denk darüber nach, watt ick heute mach und mich eventuell och noch erwartet?! Vielleicht Radfaarn, wird jama wieder Zeit, so am Müggelseerain entlang zu cruisen und druff zu achten, ob die ersten Libellenlarven aufknacken, die Spechte Glück mit ihrem Jeklapper anner Baumrinde ham, oder die Eisdecke alsbald eine Eisdecke war.

Im Übrigen bin ick erfreut über die Hinweise und Variationen der 4. Staffel – danke will ick schreim. Vielleicht findet sich dit ein oder andre Ding wieder. Warum auch immer – ick denk grade an dieset 1985-Lied Die Module spieln verrückt - aber richtich. Und, könnt ihr euch noch ans Original erinnern?

Thema

Ick bin am Überlegen, wie die 4. Staffel der Lesereise von Buzz Dee und mir jenannt wern könnte. Hat Jemand eine I D? Wollt ihr überhaupt ne Lesestaffel 4.0 ?? Ick denk och schon die janze Zeit ans neue Foto, wie Buzz Dee und ick uns zeigen sollten – fröhlich? ängstlich? zerstreut? zickich? anjemalt? vergrößert? abjehackt? durchjebohrt? gelb? satt? breit? fest? flach? gestreift? hübsch? kalt? sauer? platt? reich? kariert? stolz? teuer? trocken? weich? faul? nah? schlecht? einfach? eckig? bunt? weise? krank? überheblich? blond? zufrieden? arbeitslos? abjewischt? zerlöchert? mager?

Mager jeet nich – müßte ick mir einen neuen Gitarristen suchen – willik aber nich…

vernebelte Freunde mit Brillen

Darum!

Zeit

Die Wissenchaft meint, dass Zeitreisen noch nich möglich wärn. Noch nich, aber vielleicht mit etwas Jeduld, irjendwann. Hamwa Jeduld? Und wolln wir dit überhaupt? Sehn oder hörn, wie unsere Urururgroßeltern waren, sprachen, lebten, liebten, aßen, saßen? Oder kieken, ob unser Nachwux juten Nachwux zur Folge hat? Ach ick weeß ja och nich, is allet so unnatürlich. Und ausserdem is allet so lange her – is allet so lange hin.

Apropos lange – heute sind wir in Langen. Von Bad Salzungen nach Langen brauchen wir aber nich janz so lange.

Lang schreibt man im Chinesischen 郎.Wenn man im Chinesischen dann aber zweimal Lang schreiben will, schreibt man nich etwa 郎, sondern 郎 朗. Komisch oder? Und dieser 郎 朗 spielt och noch richtich jut am Piano.

Apropos lang. Länger is noch schöner.

Und schließlich hoffe ick, dass Alle, die Langen und die Schönen die jestrige Veranstaltung im Münchner Tanzlokal Substanz für anständich, für jelungen hielten und wir wieder kommen dürfen. Dürfen wir?

Fatal

Ick erkannte soeem, dass die Darstellung der viereckich Schwangeren vorjestern irjendwie nich hinjehauen hat. Dabei war dit doch so ein sehenswertet Bild:

viereckich schwanger

Buzz Dee und ick waren vorjestern in Stuttgart, nich nur, weil die Ludwigsburger ROFA inner Nähe war und wir dort gastierten, sondern weil Buzz Dee seinen Fee Tisch frönen wollte: Stiefel koofen. Nich irjendwelche Stiefel, sondern janz besondere Stiefel. Unikate, Extraanfertigungen und nur in diesem einen Laden, mit dem wool größten Anjebot dieser speziellen Füßschützer zu kriegen. Man munkelt, dass an die 850 Stiefelpaar da anzukieken, anzuprobiern und jejen ein paar Knetekugeln mitzunehmen wären. Ick war mit im Ladfen und stand überfordert inne Jänge. Steifel, Stiefel, Stiefel. Stiefel.

Boots Dee

Also, wer für sowatt zu begeistern is – ab zu Boots by Boots. Ick – ick hab ein sensibeltürliset Stiefelchen anprobiert und konnte feststellen, dassik bei meiuner Flipflopjeschichte bleibe. Stiefel und erst recht spitze sind nichmeins.

Stiefelstumpen

Vorjestern war die WOTUFA und jestern dit Pressenwerk in Bad Salzungen mit Menschen jefüllt, meer, als bei den Malen davor und darum wars och wieder so schön. So wolln wir hoffen, dass der anjeklingelte Frühling uff die Stimmung der Münchner und Hierzureisenden wirkt – wir sitzen neemlich heut inner Substanz und fröhnen der Freude. Auf dasset uns denn mal jelinge…


Ines

Ines Paulke is tot und deshalb dient der restliche und morgige Tach als Trauertach

:-(


Dry

Nachdem sich Fuchs und Igel nach der Ludwigsburger Rockfabriklesung erst seer spät Jutnacht sagen konnten, um anschließend im Schwabener JWD zur Nachtruh zu kommen, komm ick jez dazu, dem heute nur einem Anreisenden ins Bad Salzungener Pressenwerk viel Spaß zu wünschen. Warum nur dem Einen? Weil dit Pressenwerk noch mehr inner Pampa liecht, als die ROFA Ludwigsburg und somit der Faulheit noch mehr jefrönt wird. Ausserdem kommt kaum oder keiner, wenn man mehr als erwartet. Natürlich bin ick froh, wenn mehr oder viele kommen, aber es trifft ja zu, dass immer das G Genteil von dem passiert, was man denkt oder sich wünscht. Ich wünsche mir Keinen oder sehr Wenige. Und da ich nun gerade nach innen gewünscht, nach aussen aber gemeint hab, binnik jespannt, wie der Herr der Herren sich entscheidet…

So und jez mach ick mir einen Schluck Martini mundjerecht. Welchen? Na den Weichen weißen, süßen klebrigen. Ick trinke ja nur diesen, den Bianco. Die andren Sorten des Vermouths, bestenfalls den des dem Mars zugehörigen, den Genitiv des Martinus, schlicht den Martini, bekommen meinen Jeschmaxnerven nich zu Jespür. Weder die Suche des Herrn Rossi, keen Troppen Trocken, also dry, noch den Punsch, einer Mixtour von rot, weiß und nochwatt andrem drin. Nee, ick schlürf zückeresk und süß.

War dit kompliziert?

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