Wache

Ick brauch ne Schiene. Keene mit Lok und Weiche, also och ohne Schaffner und Bahnhof – ick brauch eine für die Gusche. Ick hatte ja schon mal eine, vor ein paar Monaten, mit ick dann immer ins Bett jejangen und morgens mit nem Sabberding am Mund wach jeworn bin. Wenn ick aber eine ansprechende Knabberleiste vorzeigen will, muss ick Vorabmaßnahmen ergreifen. Die jehört dazu und wenn ick mir den Abstand zwischn ohm und unter ausreichend vergrößert hab, kann mir Frollein Zaanärztin och weiterhelfen.

Zweimal werden wir noch wach, heißa, dann is Freibergtach.Wenn ick mich nich irre, ham wir in den nexten Tagen keene Sonne am Start, sondern es bleibt schneeserös. Obgleich ick eine andre Wettervorhersage hatte – nee, wir müssen noch weiter rutschen: morgens – mittax – nachmittax – amz, so siez da aus, Wolken mit und ohne Schnee drin.

bedeckt
Schnee
bedeckt
bedeckt

Libido

Libido – Lieb? Bi? Du?

Also lieb sein is watt schönet, bi sind nich ville und du, ja du liest dit grade. Und watt bietet sich zum offerierten T Ma noch an? Ein Jedicht, watt aber nich von mir is:

Das Gnomgedicht

Zu seiner Gnomin sprach der Gnom – ick bin spitz, her mit dem Kondom. Nur leider wird auf dieser Welt – nix in seiner Größe herjestellt. Der Gnom wird bleich, is weiß, wie Schnee – doch dann kommt ihm ja die Idee. “Weib, rühr dich nich. Ick muss nach Norden, zum Flusse hin, nen Fisch mir morden. Jesacht, jetan – so kam er wieder. Und ieß sich uff der Gnomin nieder. Er hechelt, spuckt, ruckt in Extase. Auf seinem Gnommatz, des Fisches Blase.

Ja, jefällt mir. Wem noch? Ick hadere mit der Weiterführung, weil ick ja jar nich weiß, ob an diesem Sonntag überhaupt Menschen am Rechner sizzen, um diesem Mist hier zu lesen? Sizzen da welche? Sizzen da welche mit Libido? Oder mit Libistift? Oder als Libiro? Oder als Libille. Oder als Libizzaner? Oder findest du die libinesische Küche jut? Oder maxt du Libibel? Und hier bitte noch ne Libiserklärung von Herrn Schmidt:

Du bist der Käfer, ich bin der Mist - Du stehst im Brennpunkt, ich bin Statist. Ich bin die Hose, du bist der Knopf - Du bist der Regen, ich bin ein Tropf. Ich bin das Minus, du bist das Plus - Ich bin ein Tümpel, du bist der Fluss. Ich bin die Gurke, du bist der Dill. Du hast das Wort, ja und ich bin meist still. Ich bin ein Würstchen, du gibst den Senf. Dein sind die Siege, wie ich auch kämpf. Du bist die Rose, ich bin der Dorn. Bist schöner von hinten als ich es von vorn. Ich bin ein Gaul, du bringst mich auf Trab. Ich bin so glücklich, dass ich dich hab.


Kompromiss

S is sicher immer schwer, einen Kompromiss zu schließen, aber er is eine der besten menschlichen Verhaltenerfindungen dieser Welt. Allein die Bitte oder Aufforderung, beim Pimpspumps dem Punkt größter Zufriedenheit entgegen seen zu können und dit dann och noch zu erleem – vorzugsweise und in Abstimmungen, also pro mit Frollein / Miss. Komm – Pro – Miss. Schönet Wort, schönet Ding. Und nu fragta euch, wei komm ick denn jezze darauf? Is watt passiert, wo ick mich arrangieren mußte? Ick lass euch mutmaßen, jeep euch nur denj Hinweis, der globaler nich sein könnte: 2 Parteien starten mit Höxstforderungen und treffen sich dann irjendwo auf dem Weg zwischen beiden Positionen.

So und nu is für heute och schon Schluß, weil mir dit Wochenende och mal Wochenende sein soll. Is jeneemicht?

Und damiz nich janz so schnöde heut wird und wennz euch interessiert, welche Mutter neem der eigenen und besten sowieso eine besondere Mutter war, is und sein wird… Klickt mal den folgenden Klicklink und dann offenbaren sich die mütterlichen Raritäten – die mit den meisten …lingen, die älteste, jüngste, die mit den meisten, die männlichste, die älteste von Zwillingen und so weiter. Also Klicklink.


Luder

Jez, wo ihr dit hier lest, werdik mit andren Sachen beschäfticht sein, als mit Vorschulkindern ausm Kinderjarten ne Nachtwanderung zu planen, oder in Lettland uff Zucchini-Ernte sein. Nee, ick lieg och nich im Bett und hab meene Augen zu. Nich, weil ick nich schlafen kann oder will, sondern weil der janze, fast der janze Tach mit Rückfaart nach Berlin voll sein dürfte. Wir, also Buzz Dee und icke, ham bislang zwar immer Glück mitte Sonne jehabt, aber wer weeß, wie sich Herr Helios gerade für diesen Tach entscheidet, bzw. ob die Ansammlung von Wassertröpfchen, die in einigem Abstand zur Erdoberfläche in der Atmosphäre schweben, das Durchdringen reiner Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche zu verhindern wissen.

Von watt wird man denn eijentlich hundertprozentich dünner? Vom nischt essen? Vom Tsecks? Vom 1000 Bahnen hin und her schwimmen? Ja, aber watt macht man, wenn man dit eene nich kann und ohne dit andre nich aushält oder kann? Nu is die Frage, watt der werte Herr Schreiber mit den jeweiligen Anmerkungen und dem Folgesatz jemeint ham könnte? Wenn man nich imstande is, die Formulierungen “dit eene nich hat” oder “ohne dit andre nich aushält” wie von mir jedacht an den voranjejangenen Hauptsatz mit Essen oder Tsecks oder Schwimmen einwandfrei anzugliedern, ergibt dit rasch eine Fehlinterpretation und ein vollkommen andret Bild von mir. Nischt essen kann ick nich und Schwimmen? Würdik jerne und wer aber gloobt, dass ick ein Luder bin, dem willik engagiert widersprechen. Es gibt andre, die das Prädikat Luder verdienen.

So. Nu freu ick mich aufs Gastspiel von Freunden im 689 Meter entfernten Bräustübl Friedrichshagen. Da spieln alte., noch ältere Männern auf richtigen Instrumenten – Engerling.

Pfefferminztee

Na, wenn dit nischt zu bedeuten hat: volle Pulle vollet Haus inner Stadt des abjestürtzten E Lefanten. Damit ham wir ja alle nich jerechnet, dass dizzo voll wird. Und och, wenn ick ein vor 2 Monaten ausjeborgtet Buch eines Riesenbabys verjessen und berechticht Schelte jefangen hab… watt hamwa uns woole jefühlt, wa? Zur B Loonung schenkik mir jez ne Jemüsesuppe ein, stuuk einen Kanten Brot rin und lass beidet liegen. Wenn ick damit fertich bin, kiek ick mir mal in aller Ruhe die Bilder an, die so auffe Faart mit Buzz Dee entsteen. Und watt war ick erschrocken, als ick eins jesehn hab, wo ick schon wieder, trozz Nichraucherei ne Fluppe im Maul hab. Ja – warum roocht denn der Nixnuzz?

Flumpen

Mich hat da Jemand jefracht, watt ick mache, wennik mal keen K Fee trinken mag. Naja, dit passiert seer selten und wenn, dann bastel ick mir einen Pfefferminztee, ohne allet, nur mit Pfefferminz und Wasser drin. Meistens och nur dit alte jetrocknete Zeug inner Tüte, keen frischet Kraut. Warum nich? Weil ick mir sonst beim Aufbrühen von frischen Pfefferminzstengeln die widerspenstigen Pfefferminzfasern, die ick doch so jerne esse, im Anschluß wieder aus meinen Zaanlücken friemeln muss. Und dit nervt. Ja und wenn ick mal Hunger hab, aber keene Lust, mir selbst watt zu schmiern oder zu kochen, dann such ick mir einen Pizzabäcker und lass mir ne Pizza Tonno mit Ananas und ohne Oregano serviern. Natürlich handfertich jeschnitten. Beedet zusammen, also Pfefferminztee und Pizza erjibt dann eine jemütliche Stunde in Jesellschaft von andren Essern und Trinkern, die entweder och zu faul sind, sich selbst watt zu machen, sich annem Treffpunkt jetroffen ham, um dann nach Zusammentreffen beisammen zu sein, oder schlicht wejen andrer Gründe.

Watt nu noch? Nischt. Doch, ab durch Teletubbiland nach Aachen.

Teletubbiland

Wundervoll kann die Welt der Kultur sein, wundervoll die Menschen, die der Kultur uffjeschlossen sind. Noch wundervoller, dasset sojar Welche gibt, die unserem Kulturjut mit Applaus begegnen. So isset jescheen – jestern im Erfurter Museumskeller. Hiermit garantiere ick euch, dass wir doch so jerne bei Euch sind. Und wir komm och so jerne wieder. Wollen wollta ja och, habta ja jesacht, jeschrien, jeklatscht. So wirz wool klappen.

Na und heute – mal kieken, ob und wie, vor allem welche Wuppertaler och so druff sind mit Applaus und Froosinn.

Ick laufe seit einigen Tagen etwas krumm rum und eine Physiotherapeutin diagnostizierte mir einen dicken Plattfuß. Vielleicht liegt dit eine ja am andren, oder umjekehrt – watt ja überflüssich is hinzuschreim, weil ick ja mit meiner Formulierung offen lasse, welchet watt vorne an steht. Ick hab also darüber nachjedacht, woher ick dit her ham könnte?! So richtich ville Kohle hab ick ja nie jehabt, so dass mir der Reichtum nich den Rücken verbogen ham kann. Eher, so denke ick, is dit vom sportlichen Einsatz auf den Knorkatorbühnen. Oder eben auch meene Absprünge von oben runter. Aber so oft hab ick sowatt ja nu och nich jemacht. Und deshalb hab ick weiter jedacht und da is mir folgende I D jekomm:

Ick kenne B Richte über Verträge, die Menschen mit dem Teufel jeschlossen ham. Aus den meisten Erzählungen jeet hervor, dass man den Pakt nach ner B Schwörung vom Deibel auf nem Kreuzweg abschließt. Sich kreuzende oder gabelnde Weje jelten ja als Aufenthaltsort von Geistern. Aus diesem Grund wern hier bevorzugt B Schwörungen durchjeführt. Wißt ihr überhaupt, dass Kreuzwege heufich die Orte warn, an denen Hinrichtungen vollzogen wurn? Jut. Der Pakt mittem Teufel wird meistens mit dem eigenen Blut ausm klein´ Finger unterzeichnet. Wichtig zu wissen – wenn man einen Teufelspakt abschließen will, muss man sich von Gott lossagen und nur noch dem Teufel dienen, klar eijentlich. Wer pfiffich is, kommt da och wieder raus, weil die juristischen B Gabungen des Teufels ja nich so doll sein solln, eher mittelmäßig. Also isset ja vielleicht einen Versuch wert, den Derwisch hintert Licht zu führn. Och wichtich dabei zu wissen: Herr Teufel is seer erfinderisch, wenns darum jeet, Böset zu tun und zu jewinnen. Man fragt sich, watter davon hat, wenner dem Menschen auf Erden Schlaraffenland verspricht? Nich nur die Seele, sondern zum Beispiel bringt er Menschen die Künste der Musik bei und macht se am Ende dann zum Krüppel, oder er nimmzich am N D ihr janzet verdientet Jeld wieder und vor lauter Sorgen neemse sich dann dit Leem. Keene jute Aussicht, oder? Naja, watt ick jeenfalls meinen wollte: vielleicht hab ick ja im Größenwahn sowatt unterschriem und bekomme jez meine Rechnung, mit dem Krüppelrücken und so. Und arm werd ick och.

Aus der Armut kann ick ja vielleicht noch ne Tugend machen. Wie? Na ick fotografier ne Katze Mullimusch, die ick mir heimlich so hindressiere, dasse mir permanent mit ihrem Hintern ins Jesicht fruzzelt. Dit fotografier ick und zeix den Leuten. Denen tuz dann leid, dass ick immer nur  ne Kazzenmuffe im Jesicht hab und spenden jeweils einen Euro für ne Umschulung, so dass im Anschluß der Hintern da is, wo er hinjehört – hinten.

Kazzenhintern Mullimuschi

Origami

Heute wird ein großartiger Tag. Warum? Weil ich Obst, einen Apfel und eine Pomelo essen werde. Beide Früchte sind in ihrer Geschlechtlichkeit janz einfach zu unterscheiden. DER Apfel, männlich gegen jede Art von Angriff gewappnet, abwehrbereit und verteidigungsaffin:

bissich...

und DIE Pomelo… trozz der großen Größe wirklich bezaubernd und ach, wie unsagbar feminin, wenn man nur einen Ausschnitt von ihr zu Jesicht bekommt:

Pussymelo

Mag mir da Jemand watt andret erkleern wolln?

China, rund 100 v. Christus wurden bereiz vor Erfindung von Papiers andere Materialien zu dreidimensionalen Figuren jefaltet. Der Legende nachwern Dem- oder Derjenigen von den Göttern Wünsche erfüllt, der oder die sich hinsetzt und  1000 Kraniche origamisiert. Erfolgreich warn die Wenixten, weilse zu spät fertich warn. Ick kenne folgende Jeschichte: ein älterer Mann sagt seiner schönen und jüngeren Freundin, sie möge ihm doch mal watt basteln und zwar dit, wose glaubt, watt ihm von ihr am Wichtixten wäre. Er jab ihr ein großet Stück Papier und schon baute sie los.

Achja…

Nachdem sie ihm gezeigt, was iohr wichtig erschien, fragte sie ihn, ob nich auch er ihr was basteln könne, was ihr seiner Meinung nach wichtig erschien. Gut, sie gab ihm ein großes Stück Papier und schon kniffte er los.

Achja…

So verschieden schlagen die Herzen von Papierfalzern beim T Ma Liebe. Apropos Liebe, da fällt mir ein Videoschnipselklassiker ein, in dem bewiesen wird, dass Frau und Mann, die sich nich kennen, wenn, dann bitte ohne ein Wort miteinander zu wexeln ficken sollten. Allet andere Jequatsche dient der Lächerlichkeit. Kennt ihr, oder?

So, ick spitz jez meinen IKEA Bleistift an und mal eine Bleistiftskizze zum T Ma 2011. Wird bestimmt ein furchtbar unaufschlüssiget Bild. Und wenn ick fertig bin, faar ick nach R Furt, zu meiner Tante Eti, die sicher wieder zuner Lesung innen Museumskeller jeen will, wo Buzz Dee und Stumpen Unfug machen.Die findet dit neemlich jut.

15

Watt macht man, wenn man 10-15 B Griffe verwurschteln solln, die man unverbindbar sieht? Einfach druff los schreim, oder?

Als ick letztens von Netto nach Hause jejangen bin, mußte ick mich bücken, weil eine kleene Flasche, sone Duftflasche ausm Schneehügel ragte und jenau in mein Jesicht glozzte. Ick bückte mich, nahmse hoch und och an mich, dachte drüber nach, wie die wool hier her jekommen war? Inzwischen Zuhause anjekommen öffnete ick dit Fläschen und schüttete ein paar Troppen in meine Schnüffelkerze. Ick hab da Schneeglöckchenduft und den von Mohn jerochen – eijenartich, aber och schön. Nachdem ick meinen Einkauf im Kühlschrank verstaut hatte, setzte ick mich vor mein Aquarium und bemerkte beim rinkieken, dass plötzlich allet langsamer, komsicher wurde. Die Wasserpflanzen hatten plötzlich pussierliche Schlangenköppe, die Fische wurden einheitlich groß, zwinkerten mit ihren bislang nie jesehenen Wimpern und Augenbrauen auf und ab und, naja, die Wasserpumpe stoß rhythmisch die Sauerstoffblasen nach ohm. Dann – hach, ick zuckte förmlich zusammen – standen all die vielen, total schön bunten Fische in Reih und Glied (kann man denn standen dazu sagen?) jeenfalls konntik sehn, wiese alle jut dressiert und absolut korrekt gleichmäßig rumjeschwommen sind. Der linkeste von ihnen öffnete dann sein kleenet Fischmaul und ick vernahm folgende Fischstimme:

Wir, wir sind ein Fischgetier – wir, wir wolln mag weg von hier. Nich, weil du so blöde bist – nein, du bist ein toller Hecht. Aber unser Herz, dit schlägt – zwischen unsren Wirbeln, Grät. Ja, wir wollen reisen fort – 2, 3 Wochen in die Ort, die die schönsten Stellen sind – Frankreich oder Engeland. Komm, schenk uns den Reisepass – damit hätten wir dann Spaß. Mach dir bitte keine Sorgen – Kohle werden wir uns borgen. Wenn Du glaubst, dass uns wer findet – keine Bange, unverwundet – werden wir dann wieder kommen und erzähln von unsren Wonnen.

Watt war denn ditte? Ein Fischschwarm, der sich drapiert und eener von ihnen mir deren Bitte vorsingt, dasse mal kurz raus wolln? Ick hab weiche Knie bekomm und wollt mich kneifen, weil ick dachte, ick bin voll mit Kram, den ick nich vertrage, einjelullert, wegen dem Mohn. Ick kniff und merkte mich, es war also allet wirklich echt, nischt Einbidlung. Die Fische sahn noch immer so aus, die Wasserpflanzenschlangen schlängelten und die Wasserpumpenrhythmik ließ meinen Kopp wippen. Dann schwamm plötzlich der janz rechte Fisch vor und blubberte:

Du merkst, du b ist verflucht und schwach – die Flasche wars, die dich gefunden hat. Es gibt nur eins, was rettet dich – Du schreibst uns jetzt ein Fischgedicht. Nen Text, den Niemand interessiert – den Hokus Pokus wegdressiert. Wenn du uns diesen vorgetragen – werden wir dich nicht mehr plagen. Schreib 10, nein 15 Strophen, los – dann bist du frei, nun schreibe. Bloß: schummeln ist dir streng verboten – wir wird der Geist den Hoden verknoten.

Dit konnte doch nich waar sein – ein Fluch, ein Flaschengeistfluch, ein Flaschengeistfischfluch. Mir wurde scheindelich von dem, watt ick grade erlebt hab. Doch ick hatte zu große Angst, um den Fluch nich ernst zu nehm. Also überlegte ick, watt ick machen könnte. Ick hab janz ville Jedichte versucht, aber die warn weder jut noch 10 – 15 Strophen lang. Plötzlich dachte ick mir – könn die überhaupt zähln? Wissen die watt vom Internet? Und so entschied ick mich letztlich für ein nich 10-15 strophiget Jedicht von Claudia Koreck und weckte damit die Fische unsanft am nexten Tag.

Tja, wie icket mir denken konnte – die Fische konnte nich zähln und kannten die weltweite Kommunikationswelt nich. Glück jehabt, will ick meinen und so verwandelte sich mein Aquarium wieder ins alte, die Pflanzen wackeln so sinnlos hin und her, die Fische sind wieder verschieden und schwimmen unberechenbar von links inne Mitte und suchen schier ausweglos nach einem Ausweg aus ihrer Lage und die Wasserpumpe – die is seitdem verstopft.

Sollt ick mir darüber Jedanken machen?

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