Wurlitzer

Jestern lief mir ein Hund übern Weg, den hättik am Liebsten entweder mitjenommen, oder mindestens jedoch Wurlitzer jenannt. Der war so knuffelich, niedlichst – unvorstelbar. Könnt ihr euch ohne den Ansatz einer B Schreibung meinen Wurlitzer vorstellen? Oder hat da vielleicht Jemand eine unterschiedliche Vorstellung von ihm? Ja, wie sollte sich die mit meiner auch gleichen können? Müßte man erstmal offenbaren, watt ein Wurlitzer, oder eine Wurliterzer Mischung im Kopp des Einzelnen is. Mein Wurlitzer is kleen, ein bissken moppelich, dennoch draatich, dunkelbraun bis anjeschwärzt, kleenere Beene nach unten, Rute dito. Die kleen Ohrn straff nach ohm jestellt, große Augen mit sichtbare Augenbrauen drüber und die Haut, dit Fell ein bissken schrumpelich. Is der Wurlitzer jez optisch anjekomm?

Tja, nu sind Buzz Dee und ick wieder heimreisich jeworn, wismarumfaarend, bzw. weglassend. Schade eijentlich, oder? Aber die andre Landesfraktion im Süden – einmal Langen in Offenbach und einmal München – die sind nich jelöscht. Vorausjesetzt, die Sonne hat keinen Einfluß auf die Entscheidung von mit Menschen zu füllenden Arenen. Für die Stadthalle Langen wurde grade noch eine Art Wettbewerb ausjerufen und mal sehn, ob davon Jemand watt mitbekommt. Ick jeenfalls hab Preise zur Verfügung jestelt, die der oder die Jewinner/in in M Fang und mit nach Hause neem kann. Interessiert dit Wen?

Zum Beispiel habik ein winzich kleinet Marmeladenglas ausjewaschen und mit meinen in 3 Rasieraktionen an Kopp und Kinn entfernten Haare volljemacht. Nich Jedermanns Sache, aber grade solche Raritäten sinz doch, die sich sammeln lassen, ohne gegen die andren Exemplare abzukacken.

Und ick hab festjestellt, dass ick mit diesem Tun, also Haare abschneiden und im Glas aufbewahren nich alleene bin – Svenja hazz och jemacht:

Svenjas Haare im Glas

Jazz

Nich nur die Ärzte, och andre jute Musiker ham Jazz thematisiert und jemacht. Och K Pelle Knorkator hazzich mal als Dixilandkapelle probiert. Ihr erinnert euch?

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Original kam der Song von AC DC. Aber och wir, K Pelle Knorkator ham Originale jestiftet, auf dass andre Jazzmusiker daraus Jazzversionen machen.

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Jazz Fatzt – Fetzt – Fitzt – Fotzt – Futzt   :-)

Und dit gleiche fatzt fetzt fitzt fotzt futzt wünschik mir für heute in Rostock, für die Leserei im Mau anner Warnow! Ein vollet Haus wär schon toll. Wobei – ick würz verstehn, wenns nich voll is opder wird, weil och ick jern inner Sonne, innem Café oder ähnlichem Standort mit ner Sonnenbrille hocken und entspannen würde. Oder am Rücken dit Gras merken, welchet unter meiner Last jebrochen is, weilik uff ihm druff liege. Oder hinterm Fischtresen stehn, Fische verkoofen. Oder mit jeschlossenen Augen einen Berg hochloofen. Oder ohne jeschlossenen Augen vom Haus abwerz loofen. So habix jestern jeseehn:

nich ins Haus rin, sondern am Haus runter...

Wismar

Leider leider leider – etwas Tragisches an dieser Stelle: unsere Lesung in Wolgast bei Kirsche und Co.findet nich statt. Wir wollten da ja am 30.April einen jemütlichen Lese- und Singeamd veranstalten. Nu machen wir dit aber nich. Der jemütlichen Lese- und Singeamd wird nich meer veranstaltet. Warum? Vielleicht, weil der Bürgermeister von Wolgast uns nich leiden kann und davon jehört hat, dass wir in seiner Stadt gastieren wollen. Sofort hatter einen spontanen Jesetzesentwurf erlassen, dass man in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai keene Lesungen meer veranstalten darf? Oder vielleicht, weil am 30. April Wolgast ein Flughafen für 129 UFO´s aussem All sein soll und Literatur für die ausserirdischen Asylanten ja bekanntlich eine lebensbedrohliche Tatsache is? Lebensbedrohlich? Oder vielleicht, weil von den 3 bestellten Tickets 2 wieder zurück jejeem worn sind und der Veranstalter großen Bammel, keene Lust meer hat? Oder weil Buzz Dee mit ner Zeitmaschine vorjeflogen is und feststellen konnte, dass wir während der Reise von Rostock nach Wolgast keene Nachrichten jehört ham und anstatt einer ausjeschilderten Umleitung einfach gradeaus weiter jefaarn sind. Somit anstatt einer Bombenentschärfung aussem Weg zu jeen, komplett rinjerasselt sind – kultureller Feieramd quasi und Buzz Dee hat dit vorab sehn können und da wir dit ja alle nich wollen, sagen wir lieber ab…

Nu könnta behaupten: Wismar is nich – wiss´ma!

Aber Rostock – jaaaaa, da wern wir morgen sein und mit Freunden unserer Kultur Froosinn und jute Laune teilen. Versprochen.

BMW

Heute kommen keene Bilder – nur Buchstaben!

Ick weeß, ick habs kürzlich schon bei Meiner Spacewelt unterjebracht – will mich hier aber noch mal ausgiebiger ausleeren. Also: werd nich weeß: die Inhaber der Firma BMW heißen Quandt. Und bevor ick mich über dieset leidliche T Ma auslasse, wie Butter inner warmen Pfanne eine I D: Eijentlich kann doch Jeder, der och so heißt, bei BMW Autohausfeiern sagen: ick müßte auf der Gästeliste stehn – mein Name is Quandt…

Jut – zum Einjemachten: nachdem ick ein paar Sätze über die Industriellenfamilie jelesen hab und nich nur feststellen konnte, dass die janz schön vermögend, arg liquide sind (jeschätzte 20 Milliarden € – alle Achtung, oder?) habik ein bissken hin und her jelesen und mir schließlich einen Film anjekiekt: Das Schweigen der Quandts. So und nu weißik – ick koof mir nie nie nie einen BMW und nich nur allein der Tatsache wegen, dass die meisten BMW Fahrer Spezialisten sind… nee!

In der Flimmerstunde wird man über die Familie Quandt uffjeklärt und bekommt Einsicht, wer die Quandts sind, wer die Urquandts waren, woher dit janze Guthaben, dit janze Vermögen resultiert und wazze während der NS Zeit allet anjestellt ham, um reich zu wern: man max nich gloom – Zwangsarbeit und fabrikeigene KZ´s. Die Quandts waren eine Familie mit wirtschaftlicher Schlüsselposition und größtem Einfluß auf die Rüstungsindustrie inner NS Zeit, die offensichtlich allet Nutzbare, Profitable in dieser Nazizeit mit ihrer Rumbuhlerei raushjeholt ham. Mein Jott und ick dachte Müllermilch Müller wär der einzige Kacksack. Und dass bislang keener der Nachfahren oder Industrieerben einjeräumt hat, dass die Reichtumsentwicklung pervers war und heutzutage mindestens entschuldicht jehört, is der Hauptgrund, dassik mir weder einen Z1, keene R 12, noch einen mit Brillianten bestückten E31 zulege! Und dass die von Günther Quandt jeschiedene Quandtgattin Magda Quandt den Oberarsch Göbbels jereitat hat, dit haut dem Fass den Boden raus !

Wer kieken will…

Ach – und einen Rolls Royce koofik mir och nich meer. Deshalb !

Teekanne

Ick sollte mir dit T Trinken anjewöhnen – ick trinke zu viel K Fee. Ja ick weiß, Martini och, aber darum jeez jezz grade nich. Ick trinke eine Unmenge K Fee und der pumpt zu ville Coffeein in mein Leem, macht mich nervös. Wer nervös is, wird dünn – so sacht man. Ja, ick aber nich. Und spätestens hier mussik den Martini doch anführen, weiler dem Dünnwern im Wege steet. Martini hazzu ville Zucker. Und Zucker macht nen schmulligen Bauch, sieht nich sonderlich attraktiv aus. Nich nur, weil der Jürtel im letzten Loch sitzt und mich daran erinnert, dass – ja, an watt erinnert mich denn dit überhaupt? An nischt, eijentlich.

Na jeenfalls wirz ja bald Sommer und ick will mir eine leichte, tendenziell bräunliche Tönung durch die Sonne ufftragen lassen, aber eben nich auf diese Fläche, sondern auf eine etwas kleinere, die ick sicher nur mit martiniesker Ignoranz und / oder mit Turnübungen erreichen werde. Weniger S N essen vielleicht och noch, beziehungsweise kontinuierlichere Nahrungsaufnahme. Wennik dit allet schaffe, sieht man och bald wieder einen vernünftigen Muskelverlauf am Bauch. Also nich nur einen dicken Längst-, sondern möglichst mehrer Querbalken.

Muss Kula Tour

Ick hab grade Frollein Ivers´ Kinderzimmer uffjeräumt und dabei is mir eine Puppe in die Hände jefallen.

Blaue Augen

Ick muss jestehen, dass mir ja ejal is, watt so rumliecht und ab & an benutzt wird. Aber mit dieser Puppe stimmte watt nich und dann isset mir aufjefalln: diese Puppe hat Brüste und ick dachte immer, Puppen ham keene Brüste…

Aber watt solls – meine Augen sind blauer, als ihr Kleid !

Mai

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Nu is wieder aller Tage Alltach – nu könnta hier wieder watt lesen. Lesen und damit feststellen, dass die Pause vorbei is und Stumpen jeden Tag uffs Neue Neuet schreim wird…

:-)

Watt habik in den vergangenen Tagen jemacht, erlebt, nich jemacht, nich erlebt? So Einiget. Ick hab zum Beispiel janz ville und lange jeschlafen und kann somit wieder lachen, ohne dass sich die Krause auffe Stirn bildet oder außen an den Augen ein mittelmäßiget Faltenjebirge erhebt. So eine Entspannungsphase wirkt sich schon erstaunlich auf Haut und Sachen da drunter aus. Dit jute und ville Essen hinjejen hazzich nich so jut ausjewirkt, watt die mittlere Körperfraktion anjeet. S hat sich ausjewirkt, im wahrsten Sinne des Wortes. Dit zeigik euch aber nich. Ick zeige euch aber, dassik mir eine rote Sonnenbrille jekooft und uffjesetzt hab:

rote Brille

nich zuletzt, um Buzz Dee neidisch zu machen – dit is ja eijentlich seins – Brillen koffen und sammeln. Ja und Backfisch Udo habik besucht. Und damit isset och bekannt, wo ick mich uffjehalten hab…

Backfisch - Udo

Wie ihr sehn könnt, seht ihr Niemanden, als ausser die Backfisch Udo Verkäuferin, die och nach Menschen Ausschau hält. Ja, da war Niemand, weder da, wo ick stand, noch da, wohin mein Auge fiel. Und dit fiel wirklich überall hin, nach links, rechts, nach ohm und unten, sojar nach hinter mir. So binnik also mutter- oder anders verwandtschaftsverhalten ein Stück weiter jeloofen und hab mich an den Strandin den Sand jelegt, später habik mich dann och hin jesetzt und vereinzelt och einfach nur dajestanden, hab uffs Meer jekiekt, ankommende Luft einjeatmet, Möwen beschimpft, die mir aufs Revert kacken wollten und zur Strafe dann Salmiakpastillen in den Ostseesand geritzt:

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Da es nich immer sonnich war, sondern och mal regnerisch, habik mich während der Sonnenleere dann in Sauna, Whirlpools und Badebecken uffjehalten. Und wennik dann mal nich da oder in Sauna, Whirlpools und Badebecken war, sondern im Zimmer und der Regen noch fiel, habik meinen Kopp hängen lassen und lediglich den Fußbodenbelag anjekiekt. Nich schön, aber immerhin rot – wie meine Brille.

Hotelfußbodenbelagfingerzeig

Ja und so willik wieder am Leem teilham und Tagebuch führen, ohne mit Abwesenheit für Trostlosigkeit und Trauer verantwortlich zu sein.

6.

Grlokndo Nummero 6.

5.

Grlokndo Nummero 5.

4.

Grlokndo Nummero 4.

3.

Grlokndo Nummero 3.

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