Hupe

Ick hätte heute jerne frei. Watt meint ihr – jeet dit?

Orf

Es gibt manchmal eben auch einen anderen Zeitpunkt der Tagebuchveröffentlichungen – so wie heute, kurz vor 13.52 Uhr. Hauptsache, ick machs und somit…

Ick höre mir grade ein paar Remixe von Kollegen an, die sich irjendwann mal Knorkatorsonx vorjenommen ham, zum Beispiel ditte hier.

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

von Cicuit Breaker. Hat schönen Schmiss, wie ick finde. Der von Thomas D und Bertile jemachte Mix is eher watt für Ballistic Brotheranhänger. Kennta den?

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Ja und so mach ick mir also heute einen entspannten Tach und warte im KFZ uffs Frollein Ivers, die grade mittenmank der Pferde is, wie bekloppt uffs Reiten is und heute nu durch den Rejen juckelt.

BRB

Brandenburg – davon halten bestimmt ein paar Menschen dieser Welt nich sonderlich viel. Ick hingegen schon. Und nich zuletzt, weil da im Herzen dieser Reh Gion unsere letzte Leseschoose stattjefunden hat. Und watt für eine :-) So sah mein Arbeizplazz vorher aus:

Ick danke dem lieben Feuerwehrmann René, der sich um dit janze Bambule jekümmert hat, anjeschlossen die Kinninx, die freundlich und fröhlich an unsrer Seite standen, saßen, hüpften und allerlei Wünsche aus den Augen in die Welt jelesen ham. Und Danke selbstverstanden dem Direktor des Herzschlages, der sich schon auf den Oktober freut, wenn wir wieder da sein wern.

So, nu is Wochenende und ick werde mich janz jemütlich in mein neuet taubenblauet Schlafzimmer legen, aussem Fenster in oder auffen Müggelsee kieken. Dit wird toll ! Ja und nexte Woche reisik mit meem Muttchekoffer gen Wien – die Drei vonner Tankstelle besuchen :-)


Puff

Och wenns in Hamburch waarscheinlich die meisten Puffe der Welt gibt, eine Art Kopf an Kopf Rennen mit den andren Städten der Welt, meinte ick mit meiner Überschrift aber nich den Zusammenhang zwischen unsrem Aufenthalt inner Hansestadt, sondern ick meinte: Puff. Und watt für einer !

Vormittax habik vonner Werkstat mein KFZ mit den gleichen Problem, also unverändert abjeholt – toll, oder? Sie konnten nischt finden, sagt der Meister. Naja jut, dann eben nich und so sind wir, Buzz Dee & ick jemütlich und mit den selben komischen Nebenjeräuschen die A24 entlangjecruist und uff eenmal machz Puff. Und wie schon jeschriem – watt für einer !

Nachdem ick feststellen mußte, dass meene Karre untenrum janz schön moodrich is, habik dann doch noch eine Uffsatzfläche für den Wagenheber jefunden, dit Jefährt hochjehobelt, Reifen jewexelt und dann jinx weiter. Mit allem Drumunddran, war allet nach 12 Minuten jeschafft und vorbei: Puffer, Erschrecken, Anhalten, Ankieken, Ausladen, Werkzeug suchen, Werkzeug finden, Rad ab, Rad ran, Einladen, Hinsetzen, Ausatmen, Freude übers Leben. Ja und danach waren die Nebenjeräusche erstaunlicherweise weg. Man hätte einfach nur den Reifen wechseln müssen, dann jäbs keene Fragen, keene Ahnungslosigkeit der Nebenjeräusche, keene Unzufriedenheiten und keen plötzlichet Erschrecken meer. Watt habik ick für eine coole Werkstatt?!

In Hamburch anjekomm, flott uffjebaut, hinjestzt und vor 3 Milliarden Menschen eine Lesung hinjezaubert, so dass vor lauter Waansinn einige Freunde der Kunst im Anschluß nich mal wußten, werse sind und watt man mit alltäglichen Sachen anstellt. Zum Beispiel mit ner Zijarette?!

So – heut is Reinhard Grebetag. Ab ins Herzschlag.

Hoch

Hoch droben liecht der Norden, in den wir uns heute verirren wolln – Buzz Dee und icke, wir wern kieken, obse kieken kommen. Dahin, inne Silberbar.

Ansonsten fragik mich, watt mit meinem Kopp los is, also ohm, draussen – da sind immer so kleene Krümel druff und die störn mich. Watt machik denn dajejen? Krazzen? Polken? Wegjucken? Wegjucken is watt, watt mir nich jefällt… wegjejuckt is ja nu och dit so jern jehabte Friedrichshagener Bräustübl. Also nich als Jebäude, sondern als betriebene Jaststätte mit superleckrem S N und tollen Veranstaltungen. Unsere Leseschoose war wirklich dit zahlenmäßich Letzte – ach Kacki ! Ja, da habik dann och noch 4 Fotos von machen können: einmal Buzz Dee vor sich selbst, dann meen letzter Blick von drinnen nach draußen, ne Unterschrift von Frank Schöbel und Maxi als Waschmaschinenmartinibowlebeauftragte.


Löffelmusik

Hand uffs Herz – wer kann sich watt unter Löffelmusik vorstelln? Ick gloobe Keener, als außer der Eine, der sich dit Wort “zum Hören beim Essen jeeignet” selbst jeschaffen hat. Zum Beispiel “Für Elise” – die wool bekannteste Klassikpopnummer des Herrn Beethoven. Wenn man sich mal überleecht, dass der Song bereiz 200 Jaare alt is und heutzutage also als Löffelmusik, aber och als Beerdigungshintergrund Verwendung findet – alle Achtung.

Nochmal Hand uffs Herz – wer mag Rosenstolz? B Stimmt eine janze Menge Menschen – so och meen Krümelkind. Ick weeß darum, dass Frollein Ivers sojut wie Allet von diesem Duo ruff und runter hört und fast allet mitsingen kann. Derweiliger Mitsinghit  – Schlampenfieber. Uff die Frage, ob sie sich unter Schlampen watt vorstelln kann: ! Also habix ihr zu erklären versucht und dabei festjestellt, dass der ursprünglich verbale Nuzzungsbedarf, neemlich für unordentliche, das Ordnungsprinzip mißachtende Menschen kaum noch Verwendung findet, sondern hauptsächlich an leidenschaftlich freizügigen Frauen oder Meechen festjemacht wird. Flittchen oder Luder halt. Wobei dit Luder ja och entweder Jeld bekommt, oder aber einen janz andren Ursprung hat.

Wie weit isset vom Ursprung zum Eisprung?

Is der Absprung für den Weitsprung wichtich?

Ach und übrijens: dieser Tage wirz Sommer. Hier, der B Weis: ne Fliege auf meinem Fuß:

Passt

Ick hab nischt jetrunken, nischt an Alkohol, watt mir Sinne hätte rauben können und somit warik in der Lage, allet komplett mitverfolgen zu können, wattik selber och jemacht hab  :-)

War ein scheener Amd jestern, so janz nach meinem Jeschmack. Eine illustre Schar von Menschen – oder sacht man: eine Schar illustrer Menschen? Ejal, jeenfalls wars ein toller Amd, der montägliche Pfingstamd und ick danke allen Anwesenden – janz doll Ally the Fiddle. Schade eijentlich, dass wir die R Lebnisse nich auf Band festjehalten ham. Aber vielleicht ergibzich in der vorjefertichten Jejenwart eine solch gleichende Situation – dann lassen wir dit nich aus.

Auslassen / Ausgelassen kann man oder is eine Menge – Butter. Stimmung. Inspektion. Rührer. Oder aber auch ne Stellung im Sex. Entweder einen Klassiker oder das Grobschlächtige. Wobei – Jedem dit Seine, sacht man ja. Und da es ja janz ville Verschiedene Sorten von Typ und Hingabe gibt:

oder eben ditte:

und bitte verzeiht mir diese Abbilder – aber sowatt is doch janz bestimmt mit Photoshop herjesetellt, oder? Mama, watt sachst du? Wobei – hier jeez ja mehr um Rinlassen, nich Auslassen. Wobei – der Ladyman lßt sojar die Melone nich aus.

Müdigkeit

Obwool ick jestern hätte schon mit den ersten Fliegen ins Bett geen können – menno, war ick müde – habik meinen janzen Kram für die heutige und letzte Veranstaltung im Ballsaal des Friedrichshagener Bräustübls jeordnet, sortiert, reihenfolgös einjeheftet und somit meinen Plan komplett jemacht usw. Und och, wenns vorrätige Sachen aus der 3. und 4. Staffel sind – Material aus 6-8 Stunden auf maximal 3 Stunden zu beschränken is nich janz so einfach, wie man sich dit denkt und eine seer undankbare Anjelegenheit. Man will sich ja nich so einfach von bisherigem Geistgut trennen. Aber jut -  ick habs jemacht und jeschafft und freu mich drauf. Auf dasset jut wird mit Buzz Dee und unserer lieben jemeinsamen Freundin Ally. Und sicher kommen janz janz ville Menschen ausse Woonumgebung, um mit uns allerbester Dinge zu sein. In der Hoffnung, dasset bis morgen noch mit der jewünschten Waschmaschine klappt, aus der dann Martinibowle ausverkooft wern soll. Und ick bin jespannt, welche dit von den vielen Variazionen dann wern wird.

Ja und watt zieh ick an? Rot? Blau? Grün? Jelb? Jold? Mal kieken…

Ach – dit darf ick n ich verjessen: beim Konzert der K Pelle R aus B traf ick Denjenigen, welcher für eine Millionarde Peseten meinen in 15 Jahren jewachsenen und am 5. D Zember 2008 abjemachten Wux via Ebay ersteigert hatte. Hier – dit isser:

Und wenn ihr jenau hinkiekt, liecht da noch einiget andret Kostbaret :-)

Hell

Die Farbe hattik bereiz am Start und ob die wool ick absolut jar keine Zeit hatte, habik mit Pinsel, Rolle, Tunke die Wände für dit Schlafjemacht neu jestaltet. Die Einen würden Wolleblau, die andren Mützeblau dazu sagen. Naja, janz so siez nich aus – aber is ja och ejal. Jeenfalls blau und mir jefellz. Na, wollta einen Eindruck ham?

Und blau warn jestern auch eine Unmenge an Konzertbesuchern, die zu R aus B jingen, da standen, tanzten, riefen, schrien, sangen und eben och tranken. Und wir als Team warn da also och zujejen. Ick hatte eijentlich einen tollen Plazz, aber vor mir saß ein Mann der Sorte Stabilbaukasten, groß, hoch, breit mit einer Ablenkungsfrisur.

Naja und dann halt die üblichen Bilder eines Rammsteinkonzertes – viel Licht, viel Feuer und ab und zu och mal grün.

Insjesamt aber war ick sehr zufrieden und och meiner lieben Frau Schorle konnten wir einen juten Jefallen tun – nich zuletzt ihres Lieblingsliedes wejen.

Und im Übrigen – man, watt mußten wir uns rechtfertigen, dasset und warummet Knorkator nich meer jibt, oder wann denn wieder, oder los macht doch mal… Nö, warum denn? Uns jeez doch jut so damit. Wir ham Zeit und können neemher ein bissken watt für unsere Pension tun.

Hama

Hama alle hier und da diverse Konten uff Darstellungsplattformen und sind froh, wennse funktionieren. Wenn dann davon mal watt nich jeet oder gar, wie bei mir, fragwürdich im Nirvana verschwindet, jestoppt, jelöscht, jesonstwatt wird, feelt einem richtich watt. Dit sollte einem zu Denken jeem. Ick hatte nunmeer ein paar Momente Zeit, darüber nachzudenken und watt is rausjekommen? S is rausjekommen, dass man och jut ohne diesen janzen Firlefanz klarkommt. Dit Jute an der unjewollten Deaktivierung is ja, dass, wenn mans hat, muss mans ja machen – wenn mans nich hat, braucht man nischt machen und hat somit viel mehr Zeit für andren Firlefanz. Nun aber ham die Meisten ja sowatt – watt nu? Muss man dann ja quasi och ham, oder? Nich oder ! Mit etwas Körperbeherrschung und einem jesunden Maß an Bewußtseinsänderung, dass es ja dann noch dieset richtige Leem da hinter der Scheibe jiebt – dit einfach mal wieder akzeptieren und jut finden lernen. Zumindest steet fest: Besitz besitzt und wenn man ville hat, muss man ville machen. Watt der Eine für Blödsinn hält, is für den Andren janz und jar keen Blödsinn?!

So, ick fahre jez erstmal ne Runde Rad. Die Sonne scheint und – ja, dann machik mich vielleicht und endlich mal ans Wändestreichen. Farbe, Pinsel und Abdeckkram habik allet bereiz vor langer Zeit einjekooft und nu feelt nur noch die Entscheidung, welcher Farbton hinter meinem Riesenbett ran soll – vielleicht so eine Art dunklet Taubenblau?

Und ausserdem wolltik noch mitteilen, dassik zwar keen Auto der nephropidaelen Art, also einen Hama faare, aber einen USB Hub von HAMA hab.

 Page 1 of 4  1  2  3  4 »