Di

Als Kind hatte ick, gloob ick, Diphterie. Ick musste Zuhause bleim und mich entgiften lassen. Heutzutage kennt die Welt diese raffinierte Krankheit ja kaum noch. Spritze rin und fertich. Mumps, och bekannt als Ziegenpeter (den man wiederum aus der Jeschichte um Heidi kennt – den Geissenpeter) und Scharlach mit seiner Streptokokkenbakterienkacke – habik allet jehabt. Wenn mir heutzutage watt am Fuß waxen würde oder ick ihn für eine Millionarde verkoofen könnte, weilk die Knete bräuchte, dann würdik mit Fuß und einer Fußhackmaschine kurzen Prozess machen. So:

Seit ein paar Tagen gönne ick meinem Körper eine Jesundheiztour, die meinem Jeschmack hingegen jar nich schmeckt. Ick mach eine Öltherapie. Nee, nich um mich rum oder an mich ran, sondern ick inner sprudel, saug und zisch damit inner Gusche. Ein Doktor Karach hat der Menschheit dieset Verfahren jestiftet und wen´s interessiert – bitte schön.

Ick hab zu B Ginn dit Wort raffiniert benutzt, meinte damit aber nich, dass mein Wort inner Öl- bzw. Zuckeraufbewertungsfabrik entsprechend bearbeitet wird.

Und dann bat mich EIn / Eine / Die um mindestens 2 Bilder aus meinem Stonebridgeabstecher – is recht.

Dazu mussik formulieren, dass Freddy, der Hund des Gutes der bislang Größte unter allen darstellt. Als ick jedoch ein paar Stunden am Ackerrain und inner Sonne umherirrte. saß am Wegesrand doch tatsächlich dit doppelte Lottchen von Freddy – nur beiger, nur größer:


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4 Responses to “Di”

  1. OSDN sagt:

    Wenn Du ne gescheite Fußhäckselmaschienen hast und noch jemanden dazu, der mir ooch ne Millionarde gibt, dann gib Bescheid. Es ist nämlich ganz schön Belastend, wenn keiner der Herrschaften Doktoren was weis und demzufolge auch nichts unternehmen kann. Und dann bin ich ooch bloß noch Kassenpatient… ;-) (Fotos “mein Huf”). Öl kostet ni viel – sehr Interessant!

  2. FeuerFest sagt:

    Mann Stumpelrielzchen,

    an watt Du so gloom tust! Een ölförderndes Land redet dem Räst der Wäld ein ditt man ditt Zeuchs jesundheitsfördernd schlürfn soll- die ham nurn weiteren Markt eröffnet,

    Oda gilt etwa noch:”Vonne Sofietonion lärn heest siechn leern?!”

    Watt solz: glitschegig fetzt ja ooch- unn da kieck isch ein wenisch uff deine jestrigen Enthüllungen um uns üba Fierzger!!

  3. Tamas Szalai sagt:

    Ich stellte fest: Auf dem ersten Bild sieht man, dass einer mit der Nähmaschine nen halben Tenissball auf die Thermoskanne(oder was weess icke!) geklöppelt hat. Macht man denn sowas? Ich finde > nein!

  4. Lord Fartor sagt:

    Millionarde hin oder her – ich will komplett bleiben!
    Diese Ölziehkur (unter dem Namen kenn ich es) macht mein auch Vater seit einigen Wochen. Kann ihn beim nächsten Telefonat ja mal fragen, ob er sich schon weniger giftig fühlt. Dieser auf der Ölkur-Seite erwähnte Kombucha ist mir auch kein Unbekannter (einer meiner Brüder ist schon seit Jahren aufm Ökogesundheitstrip, was der alles frisst … ;) ), das Zeug schmeckt recht gewöhnungsbedürftig, hat was von Zehennägelhochrollen und sieht eigenartig aus, wenn er so in seinem Steinpott schwimmt:
    http://www.region-stuttgart.de/sixcms/media.php/191/kombucha_stutz_1.jpg
    (ich meine nicht den Kerl)

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