Autogramm

Jeder, der watt von sich hält, sollte in jungem Alter Unterschriften, bzw. Autogrammschreiben ühm. Richtige Profis übernehmen bei B Darf och jerne mal den Part von Kollegen. Dit is aber nich meine Passion: ick schrieb bislang nur für mich selbst – der Schriftzug der Anderen lernte ick jar nich erst und kam entsprechend nich in die Situation, zu fälschen.

B Vor ick meinen Artikel weiter formuliere, muss ick kurz drüber nachdenken, ob dit überhaupt Sinn macht?! Denn, ick gloobe, all Diejenigen, die dit hier lesen ham entweder schon oder hams noch viel besser, als nur ham. Watt ick mittilen wollte is – Sams bat mich um einen Korrekturhinweis zur limited Edition der “Jesang zur Jitarre und manchmal och Jeije”. Also nich die Menge der herzustellenden, sondern um Hinweis darum, dass die Menge der mit Signaturen zu versehende Tonträger verändert wern sollte. Die vorjesehene 1. Hundertschaft war am ersten Tach alle, weg, verkooft und somit hatten Nachzügler oder Bummelletzte dit Nachsehen. Sollnse aber nich ham, meint Sams, sondern och unser Jeschmadder druff jekritzelt bekommen. In der Hoffnung, dass die erste Liga nich betroffen is, finden sich Buzz Dee und ick, vielleicht och Ally Anfang kommender Woche bei Sams mit Edding ein und krickeln krakeln die Booklets voll.

Krickel & Krakel… ick frage mich, warum Krickel mit einem C und Krakel ohne C auskommen muß? Im Nezz findet man so jut, wie jar nischt, als außer die komische R Klärung, dass Gemsen Krickel tragen und zur oder zum Krakel nur, dass dit eine Art Handschrift sein soll, die nur mit großen paläographischen Schwierigkeiten zu lesen ist. Also watt für Kenner von Sauklaue – Scheinefußschreiber…

Mechtel

Also ick hab jut bis inne Spätstunden des jestrige Tages zu tun jehabt und ick danke meem Q Sin Dani, dasser mit Frollein Tochter durch die Woonung jeritten is – dit machtse neemlich am liebsten von Allem: schön dicke Strippe (Springseile bevorzugt) durch die Lefzen jezogen, uffn Rücken jesetzt und dann flott und mit argem Pferdejargon durch die Flure und Zimmer jerammelt…

Die Welt der Worte is immer wieder voller Überraschungen. Ick höre ja seer jerne zu und denke spätestens im Anschluß drüber nach, wo die Worte eijentlich alleherkommen, wie sie klingen, obse stimmen, oder nich und so weiter. Dann stell ick manchmal och fest, dass irjendwatt komisch is und watt nich paßt. Dann bin ick überrascht und freu mich meiner Überlegungen wegen. Und heute dachte ick nach einer Mitteilung eines Freundes über eine, seine Affäre nach und dann über die Vielzahl der B Zeichnungen für Affäre. Och jern Affaire hinjeschriem. Also, da gibts die Liebschaft, die Liason, die keene richtige B Ziehungen, oder dit Zusammensein ohne Partnerschaftsidee. Weiter könnte es jeen mit Rendez vous, Zusammentreffen, Seitensprung, oder och Gspusi. Am Schönsten aber find ick “amori operam dare” oder Techtel Mechtel. Hat dazu noch wer ne andre I D? Bestimmt, oder?

Eine Quizfrage: watt wird 2011 mit diesem ins polnisch Übersetzte falsch sein: K. niemiecki zespół muzyczny powstały w 1994 roku w Berlinie. Zespół łączy brzmienia heavymetalowe z elementami komicznymi – zarówno tekstami i sposobem ich śpiewania (np. włączenie elementów śpiewu operowego), jak również choreografią i zachowaniem na scenie (np. udawanie rapera) ?? Und wer sich weiter damit auseinandersetzen will, kanns ja dann och hier tun.

Und weil mir heute nischt mehr einfällt, verlinke ick an dieser Stelle meine Ideenlosigkeit mit der Möglichkeit, jez hier zu kieken.

Jeduld

Gegen halb eins, morgens – also eher nachts, weil kurz nach Mitternacht – hatte ick vor, nich so viel zu schreim, sondern nur:  ja, ihr braucht heute Jeduld, weil ick erst zu Viertel vor späterem Mittag, also 12.45 rinschreiben werd :-)

Aber nee, ick schreib doch noch rasch meinen B Fund zu jestern: JUT !

Wer da war, wurde durch Ally, Buzz Dee und mir vom späten Nachmittag (ja, um 6 begann bereiz die Einlasserei) bis knapp kurz vor eine Stunde vor Mitternacht mit juter Laune begossen. Und der, wer Lust hatte, konnte aus dem B Stand der Probeopressung für 900 € eine CD mitnehm… Und Und Und – ick würde den Anwesenden den  jerne den Jefallen nach “nochmal” tun – wird aber sicher nischt vor März des nexten Jaares. Haltet ihr dit aus?

So – heute is och keene Entspannung. Nich nur und ausser Fotos machen, Pianotransporte, Wäsche waschen, KFZ inne und ausse Werkstatt schaffen, Keller frei räumen für Sachen, die ick aussem Woonbereich ham will, Kindköppe beschäftigen, Hannoververanstaltung vorbereiten und so weiter…

Hat Jemand mehr Zeit zum Freiham?

Temperatur

Montag. Regen. Watt will man meer? Vielleicht ein jutet Essen, endlich mal wieder eins, watt man sich nich alle Tage macht? Zum Beispiel frischet Brot in Scheiben jeschnitten, leckere !! Tomaten dazu, kackige Zwiebeln, Schnittlauch, Petersilie, etwas Ruccola, einjeleechte Schoten, mit Frischkäse jefüllt, Salz & Pfeffer…

jenauso musset aussehn, wenn zwee Freunde am Amd nich meer weiterarbeiten können, weil durch die Rammelei im Bauch dit Arbeiten schier unmöglich wird. Schier – wo kommt dit Wort denn bitte her? Aussem Mittelhochdeutschen solltet herrühren und für einfach, geradezu, glatt, glattweg, reinweg, schlechterdings, schlichtweg steen. Und schlichtweg – is ja wool och ein selten benutztet Vokabular, oder?!

Selten wird dit Baden in öffentlichen Jewässer. Konkreter noch – in Jewässern, die draussen sind – och in Mutters Teich. Aber ick konnte mir nich nehmen lassen, am vergangenen Samstag mit Frollein Ivers ins Wasser mit grade mal so zweitstelliger Temperatur zu springen. S war erfrischend:

und och, wenn ihr die Bilder bereiz bei meen Muttchekoffer jeseen habt – hier sind se sicher :-)

So und nu ab nach Kremmen. Gleich…

Re

Jestern Reh – heute Re – aktion, paratur, stposten, ykjavik, moulade, levanz, mmler, union oder och die – union. Und so schön sich der letzte Jedanke liest und vielleicht jar nich mehr so unmöglich scheint, distanziere ick mich seer an dieser Stelle von diesem Wort  :-)

So und jez wirz wieder heikel, weil ick mich politisch positioniere. Ick möchte voraus schicken, dass mir nischt ferner liegt, dem Menschen seine Sicht auf die Dinge, insbesondere seinen Glauben zuzujesteen, der ihm hilft, das ihm so erklärte oder erfahrene Leben zu ertragen. Der letztlich jeführten Dialog mit Frollein Synne aber ließ in mir einen waxenden Groll heranwachsen, der sich auf die rücksichtslose Dummheit von religiösen Gelehrten und Anderen zurückführen ließ. Wenn es denn so is, dass die Scharia (Weg zur Tränke) unter anderem das Recht des Mannes zur »Züchtigung« seiner Kinder und seiner Frau regelt, desweiteren das Recht des islamischen Staates zur Hinrichtung, Verstümmelung oder körperlichen Bestrafung von Personen, die sich der Scharia gegenüber schuldig gemacht haben, bzw. die Nichtanerkennung einem Hochverrat gleich kommt – dann trifft dit mir bekannte Stigmata von Fortschrittsfeindlichkeit bis hin zur Antithese sozialer Entwicklung zu. An derartig menschenunwürdigen Vorschriften, von der sich doch jeder ethisch und moralisch erzogene, vernunftbegabte Mensch distanzieren müßte, kann nischt Gutes daran sein. Erst recht nich, wenn der Gläubige Angst vor seiner Religion hat. Während es dem Menschen doch alles erlaubt sein sollte, was nich gesetzlich verboten is, verbietet der Islam allet, watt gesetzlich nich erlaubt is.Und ick möchte ergänzen, dass Bewußtsein nich mit Wissen verwexelt wern darf, sondern nur ein Merkmal der Spiritualität is.

Ick will ick mich an weisen Worte des Herrn Einstein halten, der einst klug formulierte: “Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf keiner religiösen Grundlage. Es stünde traurig um die Menschen, wenn sie durch Furcht vor Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tode gebändigt werden müssten.”

So und morgen gibs wieder watt andret – zum Beispiel ein Gastspiel mit Frollein Ally in Kremmen !

Reh

Immer, wenn man mich fragt, was oder welcher Film mein Lieblingsfilm is, oder ob ick wüßte, watt morgen auf N3 gegen 18.15 Uhr ausjedtraalt wird, antworte ick: Das Reh im tschechischen Wald. Ick kann nich sagen, warum ick immer wieder darauf zurückgreife. Sicher nich zuletzt, weil ick damit mein großet Desinteresse zum Fernsehen vermitteln will, bzw die Auswaal der guten Filme der Kinolandschaft zu groß und mein wexelhaftet B Finden zu unterschiedlich is, als dass ick einen oder zwei Streifen als die steetigen Favoriten benennen könnte. Aber woher kommt dieser Flax? Warum grade und absurderweise dit Reh im tschechischen Wald? Ick weißet nich jenau, kann nur annehmen, dass ick irjendwann mal auf einem Bahnhof jesessen habe und auf der Kinderablenkungsleinwand eben solcher Beitrag lief und sich dit obgleich meiner Langenweile und druffdfkieken manifestiert hat.

Wer nich so ville übers Reh weiß, dem sei kurz Folgendet aufjeschriem, da kopiert und hier einjesetzt: S lebt vorwiegend dämmerungsaktiv (daraus läßt sich aber nich dit Damwild ableiten), Rehe findet man einzeln, paarweise oder im Familienverband. Der Familienverband wird als Sprung bezeichnet und besteet im Regelfall aus mehreren Geißen (Ricken) und ihrem Nachwuchs (dit sollten die Kitze sein) Ausjewaxene  Tiere erreichen ein Lebendjewicht von bis zu 30 Kilo, weisen eine Kopfrumpflänge von 100 bis 140 cm und eine Schulterhöhe von 60 bis 90 cm auf und wern bis zu 15 Jahre. Alle Achtung, wie lange sie vorm Jäger wegrennen müssen.

Keen unbedingt ertragreicher Beitrag, aber ein Beitrag.

Und hier noch der B Weis, dass ick unendlich reich bin, so dass meen Krümelkind die Knete sojar so essen kann:


OS

Nich nur dit mac´sche Betriebssystem is ein OS´sches. Mit dem arbeite ick, seitdem ick watt mit Rechnern am Hut hab und dit is schon 1997, 1998 jewesen und och nbur, weil der Sohn meines damaligen Managers Schubi einen solchen hatte, den ick ihm abkoofen konnte. Irjendwie lag schon damals inner Luft, dass sich Apple mit einem Wert von rund 83,15 Milliarden Dollaronen auf Platz 3 der wertvollsten Marken der Welt schwingen würde. Während Alf mit seinem Atari und Notator Musik verzapfte, hab ick damals mit einem Rechteck und Photoshop 2.0 begonnen, mit einer Festplatte von 512 MB und meer war nich drin.

– hier, dit Rechteck !

Danach gabs einen UMAX, dann den ersten eMac, iMac, den Powermac, Powermac Pro und schließlich Powerbook Pro… hab ick allet mitjemacht und die B Nuzzung nie bereut. Aber darum wolltik jar nich rumschreim – ick wollte auf die Endung …os hinaus.

Ick hab 2 der Worte im Kopp: Chaos & Kosmos und die liegen och näher, als man denkt, nich nur, weil da ohm mittenmank der Sterne keene Ordnung zu herrschen scheint – doch, man findet schon eine Struktur, wenn man will. So und nich unbedingt für jeden nachvollziehbar is die fragende Überlegung meines Freundes und Produzenten Pinsel: is Musik, die organisierte Form von Schallereignissen och dann noch Musik, wenn der Mensch mit seiner Wahrnehmung und B Wußtsein nich da is? Denn, stellt euch doch mal vor – Köpenick, Peking, auffem Mond oder irjendwo sonst – watt nutzt die Möglichkeit, Schwingungen zu erzielen, wennse ihr Ziel nich erreichen? Also: macht der Mensch erst allein Musik zu dem, wazze is? Unter Kunst findet man vielleicht eine R Klärung, die passen könnte. Ick hantiere noch ein bissken mit den Jedanken rum und überlasse den Rest euch…

So und nu is Schlos.

Politik

Wer sich nich für Politik interessiert, kann gleich wieder wegklicken!

Manch Eener weeß ja, dass ick nach außen hin keen unbedingt politischer Mensch bin. Dit hat insbesondere damit zu tun, dass ick nich durchsehe, mir die Zusammenhänge zu kompliziert sind. Mir is dabei wichtich zu erklären, dass ick schon interessiert bin, aber nich in der Lage, diesen janzen komplizierten Komplex zu verstehen. Inzwischen hab ick och verstanden, warum man dit studieren muß.

Ick kann nich leugnen, dass ick zumeist wirklich richtich schlechte Laune bekomme, weil die Dinge, die in den Medien abjehandelt wern, nur zum Kozzen sind. Uff der janzen Welt finden nur noch Sachen statt, mit denen ick allet andere bin, als zufrieden und die in meinem kleenen Leben nich stattfinden. Dit Wort Politik wird bei Wikipedia als Angelegenheiten beschriem, die die Einrichtung und Steuerung von Staat und Gesellschaft im Ganzen betreffen. Aufgaben, Fragen und Probleme, die den Aufbau, den Erhalt sowie die Veränderung und Weiterentwicklung der öffentlichen und gesellschaftlichen Ordnung anbelangen. Is doch mal ein dollet Ziel. Nur, dass dit keener der Volksvertreter nachvolziehbar und abrechenbar definiert und jeschweige denn mit seiner Kunst, den Staat zu führen erreicht. Ick kenne keinen Politiker mehr aus der heutigen Zeit, der in der Lage is, für ein janz normalet Jehalt Jutet zu tun. Niemand Niemand Niemand. Vergangen is die Zeit, in der aus einem politisch desaströsen Umstand resultierend Führungskräfte noch Kräfte hatten und mit einem unumstößlichen Ideal für etwas zu kämpfen wußten. Es sind zumeist Regime- oder Regierungsgegner, die sich mit dem Prädikat “sozial” schmücken dürfen. Warum is denn dit so? Isset unsere Leidenschaftslosigkeit oder isset unsere Leidtragfähigkeit.

Dit letzte, watt ick lesen konnte, war wieder ein B Richt über den Umgang mit Jeld. Trotz anjekündigtem Sparkurs will unsere farblich, aber inhaltlich nicht mischbare Koalition für die Vermarktung ihrer eigenen Arbeit doch noch ein bissken mehr Knete ausjeem. Für die Öffentlichkeitsarbeit sind in allen Ministerien drastisch höhere Ausgaben veranschlagt – größter Einzelposten is der Etat des Bundespresseamtes mit 16.000.000 !! Bouletten. Dit is doch Scheißendreck – wie immer  plädiernse fürt Sparen, insbesondere im Sozialbereich, uff der anderen Seite mogeln se sich wieder und noch ein paar Milliönchen untert Koppkissen, damizze besser schlafen. Ick frage mich, wie ein beleidigter, inzwischen ehemaliger Bundespräsident sich leisten kann, einfach Knall uff Fall seinen Posten hinzuwerfen, sein Jehalt aber bis zum Lebensende weiter bezieht, einschließich Dienstwagen, Büro und Sekretärin. Dass sich durch unsere Herrschaften Politiker unfassbare Schuldenberge anhäufen  und dann in unausstehlichem Jephasel über Generationengerechtigkeit schwadroniern?! Mich widern Menschen an, die von millionenteuren Stadtschlössern träumen und dennoch zulassen , dasset in Schulen und Kindergärten rinpladdert. Die unser Jeld verpulvern, unsern Jürtel aber immer enger zu schnallen wissen. Watt und wer berechtigt eijentlich diese Menschen, uns so assozial zu behandeln?
Danke fürt Lesen…

Kalt

Ick hab heute keine jute I D für den Artikel und weeß, dass dit Lesen damit erschwerlicher sein kann – mir is müde und dessentwegen entschuldigt vorab schon mal eventuellet systematisch- und durchdachtet Unvermögen.

Dit Feelen von Wärme bschreibts am Besten – mir is kalt. Und alsbald isset so, weil die Sonne nich meer so schön scheint, sondern nur noch da is, ums hell zu machen. Kälte is ja nich so meins, aber wenn ick dann am Wasser bin, am Meer, am Ozean, wo dit ja immer kalt is, dann bin ick  doch immer fasziniert. Ejal, ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter – ick geh imer ins Wasser, och zwischen Eisschollen. Am meisten fasziniert mich die Unterwaaserlandschaft, die schillernde und reichhaltige Farbenmenge, nich zuletzt die wunderbare Stille, die man hier ohm nich hat – wunderschön. Hier, oberhalb des Meeresspiegels isset ja fast immer und überall laut, bzw. wir ham keene Ruhe. Und wenns dann doch mal muxmäuschenstill is, müssen wir zur Kenntnis neem, dasset im Ohr, im Kopp rauscht. Also nischt mit Stille… wißt ihr, watt ick meine? Jeet mal in den Keller, haltet euch die Ohren zu und lauscht in euch rin – irjendwann fängts an zu rauschen und nich zu knapp.

Wißt ihr eijentlich, dass Mantas, diese Riesenflatterfische mindestens 2 menschliche Eigenarten ham? Sie fressen viel, bis fast 15 Prozent des eigenen Körpergewichtes, und dann hamset och mit übertriebener Körperpfleg: sie lassen sich bis zu 8 h lang !! von etlichen Putzerfischen pflegen, welche die Parasiten vonner  Haut fressen und eventuell vorhandene Haibisse reinigen. Essen und Körperpflege also…

Ick will och mal tauchen jeen, unter Wasser kieken und mich beeindrucken lassen. Dabei jeez mir nich darum, ohne Hilfsmittel und lebenserhaltende Maßnahmen unterzutauchen, wie diese Tauchkünstler, die zuweilen 20 Minuten ohne Schnick und ohne Schnack 20 Minuten lufthollos im Wasser ausharren, sondern mit allem Drum und Dran, damit ick entspannt kieken kann. Hier im Müggelsee machts sicher kaum Sinn – da liegen nur Miesmuscheln rum und rammeln Schleie & Plötzen um komischen Schlingpflanzen. Wobei – watt wird wool anner tiefsten Stelle, knapp 8 Meter, sein?

Wie mag dit hier am Müggelsee wool vor einigen Jaarzeenten, Jaarhunderten jewesen sein – konnte man da noch jut inne Tiefe kieken? Sicher, oder? Herr Fontane hat sojar mal watt dazu jeschriem…

nu is jenuch und – war doch nich so schlimm, oder?

Spekulanten

… woher kommt dieset Bild? Aus welchem großartigem Buch stammt dit?

… warum wird nach diesem Trailer der Film von Herrn Manson verboten?

… kennt Jemand diesen, meinen Videofavoriten noch nich?

S hat lange jenuch jedauert, oder? Nu isser och bei Facebook – als  Künstler jemeldet :-) aber ja, ick weiß, wer dit hier liest, weeßet sicher och schon lenxt durch die eigene Facebookteilnahme. Dit soll aber noch nich allet sein, watt ick jestern erlebt hab und jern mitteilen möchte. Er und Er und Ick saßen jestern beisammen und ham watt beschlossen. Und damit könnte ick den Beitrag eijentlich och schon beschließen, allen Spekulationsmöglichkeiten freie Baan verschaffen.

Also watt nu – spekuliert ihr? Aber nich solche Sachen, die eh schon Jeder weeß oder gloobt, sondern Hiebe und Stiche…

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