Jestern Reh – heute Re – aktion, paratur, stposten, ykjavik, moulade, levanz, mmler, union oder och die – union. Und so schön sich der letzte Jedanke liest und vielleicht jar nich mehr so unmöglich scheint, distanziere ick mich seer an dieser Stelle von diesem Wort
So und jez wirz wieder heikel, weil ick mich politisch positioniere. Ick möchte voraus schicken, dass mir nischt ferner liegt, dem Menschen seine Sicht auf die Dinge, insbesondere seinen Glauben zuzujesteen, der ihm hilft, das ihm so erklärte oder erfahrene Leben zu ertragen. Der letztlich jeführten Dialog mit Frollein Synne aber ließ in mir einen waxenden Groll heranwachsen, der sich auf die rücksichtslose Dummheit von religiösen Gelehrten und Anderen zurückführen ließ. Wenn es denn so is, dass die Scharia (Weg zur Tränke) unter anderem das Recht des Mannes zur »Züchtigung« seiner Kinder und seiner Frau regelt, desweiteren das Recht des islamischen Staates zur Hinrichtung, Verstümmelung oder körperlichen Bestrafung von Personen, die sich der Scharia gegenüber schuldig gemacht haben, bzw. die Nichtanerkennung einem Hochverrat gleich kommt – dann trifft dit mir bekannte Stigmata von Fortschrittsfeindlichkeit bis hin zur Antithese sozialer Entwicklung zu. An derartig menschenunwürdigen Vorschriften, von der sich doch jeder ethisch und moralisch erzogene, vernunftbegabte Mensch distanzieren müßte, kann nischt Gutes daran sein. Erst recht nich, wenn der Gläubige Angst vor seiner Religion hat. Während es dem Menschen doch alles erlaubt sein sollte, was nich gesetzlich verboten is, verbietet der Islam allet, watt gesetzlich nich erlaubt is.Und ick möchte ergänzen, dass Bewußtsein nich mit Wissen verwexelt wern darf, sondern nur ein Merkmal der Spiritualität is.
Ick will ick mich an weisen Worte des Herrn Einstein halten, der einst klug formulierte: “Das ethische Verhalten des Menschen ist wirksam auf Mitgefühl, Erziehung und soziale Bindung zu gründen und bedarf keiner religiösen Grundlage. Es stünde traurig um die Menschen, wenn sie durch Furcht vor Strafe und Hoffnung auf Belohnung nach dem Tode gebändigt werden müssten.”
So und morgen gibs wieder watt andret – zum Beispiel ein Gastspiel mit Frollein Ally in Kremmen !







Religiöse Fanatiker und “von Gott gegebene Gesetze”, die Gewalt erlauben oder sogar fördern und fordern, sind echte Brechmittel! Auch wenn ich mit Religion nicht so viel am Hut habe – zumindest nicht so, wie die meisten sich Gott vorstellen -, so bin ich der Meinung, jeder kann glauben, woran er will. Nur soll er akzeptieren, dass es Menschen gibt, die andere Überzeugungen haben.
Und ich froh, dass die Christen (wahrscheinlich mit wenigen Ausnahmen) begriffen haben, dass die Ansichten und Mittel der Inquistion alles andere als christlich sind.
Die rasten wenigstens nicht gleich aus, nur weil irgendein Karikaturist ihren Gott oder dessen Sohn, Propheten oder weiß der Geier wen karikiert.
Wie gesagt: Jeder soll glauben, woran er will. Aber mir gehen die Menschen, die glauben, sie bräuchten nur vor sich hinzuleben und ihr Gott wird schon alles für sie regeln, fast genauso auf die Nerven. Die wohnen dann mit 30 immer noch bei Mutti und warten drauf, dass “der Herr” ihnen eine Frau und einen Job vorbeischickt. Ich habe so jemanden kennen gelernt. Einige setzen sich auch ins Auto und denken sich, ihr Gott wird schon aufpassen, und fahren dann wie der Teufel.
Als ich Kind war, haben meine Eltern mir mal erzählt, dass Menschen, die gläubig sind, durch ihren Glauben gestärkt werden, leichter mit Problemen oder z. B. Todesfällen klarkommen und dadurch einfach einen gewissen Rückhalt im Leben haben. Die Idee fand ich damals gut, find ich auch heute noch.
Andererseits musste ich im Laufe der Zeit feststellen, dass das nicht so ganz den Tatsachen entspricht. So hat sich z. B. ein damaliger Mitschüler, der streng gläubig war, eines Tages den Strick genommen, eine gläubige Ex-Freundin ritzt sich die Arme auf, wenn sie der seelische Kummer übermannt (hat sie schon gemacht, bevor wir zusammengekommen sind, bin also unschuldig) usw.
Man kann durchaus den Eindruck kriegen, dass die wenigsten den Sinn von Religion verstanden haben, denn entweder sind sie abgehoben und begreifen nicht, dass es Andersdenkende gibt und sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen müssen (ein passender Spruch, den ich erst kürzlich wieder gelesen habe: “Gott zeigt zeigt dir deinen Weg, gehen musst du ihn allein”) oder sie nutzen die Gläubigen für ihre politischen Machtspiele aus, um Andersdenkende oder sogar ihre eigenen Religionsangehörigen zu peinigen oder gar zu töten.
Das kann nicht der Sinn von Religion und Glauben sein!
Nachtrag: Selbstverständlich gibt es auch die “normalen” und vernünftigen religiösen Menschen, die akzeptieren, dass nicht alle an ihren Gott glauben oder sich den Namen ihres Gottes auf die Stirn schreiben und Gutes tun. Und die, deren höchstes Ziel es ist, in Eintracht mit sich und anderen zu leben. Leider gibt es davon viel zu wenige.
Reh is Natur und schmeckt aber auch gut. Reunion wäre ja was für uns und bestimmt auch für euch.
Aber Religion… hab letztens schon geschrieben: “dummes Volk regiert sich gut”, wobei deswegen nicht alle Leute dumm sind! Wenn ich zu faul bin zum Jagen und Sammeln und Sonne, Mond und Sterne beobachtet habe, kann ich doch ein schönes Primborium veranstalten und hab trotzdem was zu futtern. Die 10 Gebote sind ganz normale menschliche Verhaltensweisen um friedlich miteinander leben zu können, zum Beispiel.
Ich reduziere es auf Macht und Geld.
Auf die Schnelle mal das: http://www.islamreview.com/otherlanguages/german.htm und dieses: http://mediathek.viciente.at/2010/04/wer-war-jesus/
Ich kann nur dazu sagen, dass ich denke, dass es einen Unterschied zwischen Glauben und Kirche gibt. Während sich die Kirche als der “bürokratische” Verwaltungsapparat des Glaubens wahrnimmt, kann ich mir gut vorstellen, dass es wirklich gläubige Menschen gibt – und denen sind eben Toleranz und Nächstenliebe wichtig. Und ich meine, dass sich diese höchst menschlichen Eigenschaften durch alle Religionen ziehen.
Gut das der Lord Fartor so ausführlich geschrieben hat und ich mich anschließen kann. Ich hab für mein bissl Geschreibe eben zu lange rumgemuddelt.
Fanatismus und Extremismus ist immer schlimm.Egal für was oder wen. Und generell ist auch bei allen andren Dingen ein gesundes Mittelmaß angebracht. Das Wichtigste ist,andre zu akzeptieren ,zu respektieren und zu tolerieren. Was jetzt natürlich nicht heißt,daß man auch die Erstgenannten akzeptieren soll. Ich meine, daß es die Grundvoraussetzung sein sollte,denn so könnten solch schlimme Denkweisen gar nicht erst entstehen. Leider aber ist das bei der Rasse Mensch so und es wird sich leider auch nie ändern. Und wegen all dem Bösen,was die Menschen tun,habe ich das Wort “menschlich” aus meinem Wortschatz gestrichen.Denn die ursprüngliche Bedeutung hat es längst verloren. Aber man darf natürlich auch nicht resignieren und aufhören ,an das Gute zu glauben. Es gibt ja auch so viele wunderbare Menschen , die einem das Leben versüßen. Auch hier muß man diesen Mittelweg finden: man muß sich dem Guten verschreiben,darf aber die Augen nicht vor dem Bösen verschließen,ohne zu verzweifeln.
Und weil es hier grad so schön paßt: ein besonders Gutes mit wunderbaren Menschen,die mir das Leben versüßen, hab ich morgen in Aussicht: KREMMEN !
Ich kann mich Rock-Mom nur anschließen: Glauben und Kirche sind zwei linke Schuhe, sehen gleich aus, passen aber nicht zusammen.
Jeder soll nach seiner Fasson selig werden, wenn aber das für alle geltende Gesetz gebrochen wird, sollte der Spaß aufhören. Da spielt es auch keine Rolle, ob es sich um einen gläubigen Moslem handelt, der seine “unreine” Tochter umbringen lässt oder um einen Priester, der die Sache mit dem Umgang von Chroknaben missversteht.
Das beste Mittel gegen religiösen Fanatismus ist Bildung. Na ja… aber damit tut sich Staat ja derzeit auch etwas schwer…
Vielleicht haben wir in Deutschland aber auch deshalb ein Problem, weil Kirche und Staat eben nicht wirklich getrennt sind, und die Gleichberechtigung fordert dann in Schulen Gebetsräume und in Düsseldorfer Gerichten muslimische Fußwaschbecken zuzulassen.
Vor allem versteh ich nicht, warum es schlimm ist, in Deutschland zu fordern, dass öffentliche Einrichtungen (Schulen z.B.) kopftuchfrei sind, wenn das in der Türkei Gesetz ist.
Also echt, das soll mir mal einer erklären.
Für mich persönlich ist der “Glaube” an sich etwas Intimes und das trage ich nicht nach außen zur Schau. Ist wie bei sexuellen Angelegenheiten – ich trage ja auch kein Schild “Ich mag’s gern von hinten” vor mich her…
Ist das ganze Gewese um den eigenen Glauben, das “zur-Schau-Stellen” vielleicht für manch Fanatisten nur eine andere Art, sich als etwas Besonderes zu fühlen?
Mir ham se eigentlich alle schon aus der Seele geschrieben. Es gilt grade beim Islam ooch die Weisheit “Nur weil der Fahrer scheisse baut, is nich das ganze Auto schlecht”. Dieses tolle Argument zB was im Koran alles für Gewalttätigkeiten drinständen. Und? Die Bibel is nich besser! Vll wär der Welt geholfen, wenn wir uns alle daruff einigen könnten, dass eh alle Religionen und Propheten uff EINER Historie basieren. Im Kern gleichen se sich doch alle…ich bin eh dafür zwangsweise den ATORISMUS einzuführen, höhö.
Und was die Schariah angeht….geh mal davon aus, dass diese ganzen Fundis/ Fanatiker, die hierzulande die Schariah in aller Stille inklusive Ehrenmord verherrlichen oder einfordern, sich aber schrecklich wehren würden, müssten sie in eben einem Land leben, wo diese für ALLE als GESETZ gilt. Das ist eine ganz verquere Denkweise von solchen Individuen. Die Annehmlichkeiten des Westens für sich selbst und für ihre Frauen dann die Schariah….die Schariah sieht nämlich ooch vor, dass Dieben die Hand abgehackt wird! Na meinste, eener der zwar die Schariah “toll” findet, aber hier ne kriminelle Laufbahn betreibt, will det? Nö. Da schreit man dann nach westlichen fairen Gesetzen.
Der Islam is nich anders als ALLE Religionen. An sich nich gefährlich, aber was stellenweise draus GEMACHT wird für Geld und die paar “Jungfrauen”…schlimm.
Schöner Gedanke- ditt mitte Reunion!
Schönes Statment- ditt mittem Islam!
Schönes Grußilein!