ißt und schläft

Ick esse, schlafe und bade mich durchs Wochenende, nachdem sich meen Körper jejen meine Bitte hin entschlossen hat, sich mitter jemeinen R Kältung, medizinisch betrachtet ne akute Infektionskrankheit der Schleimhaut von Nasekin und Nebenhöhlen), Hals und Bronchien zu infizieren.
Werd ja och nich jünger…

Also – Päusken.

 

fährt ein neuet KFZ

Watt fährste denn nu?
Watt haste denn fürn neuet Auto?

Ein kleeneret, als zuvor.
Obwool – ville kleener isset im Verhältnis zur Pampaskutsche Windstar och nich unbedingt. Innen drinnen auf jeen Fall aber schon. Tja, son Mercedes is schon watt Tollet…

Beim Autosuchen habik einige interessante Sachen jelesen. Solche, um die ick weiß, aber wieder verdränge. Zum Beispiel, dass man in oder uff Anguilla, einer der Inseln über dem Winde der Kleinen Antillen in der Karibik, nur 9 Cent pro Liter Benzin bezahlt. Hier in Deutschland ham wir, wie och in Griechenland oder Portugal, die uffjepumpetesten Preise der Welt. Netto wäre dit ja wool anders. Oder ick hab jelesen, dass ein französischer Autohersteller im Königreich England seine Autos vom eijentlich gegnerischen Hersteller verkoofen läßt. Namentlich zumindest. Herr Peugot verkooft Citroën.

So und jez machik mich uff Axe nach Hannover.

und Mulli

Ick dachte immer, Mulli is schlicht der schlichte Name, die B Zeichnung für eine Katze. Mulli, Mulle oder natürlich och Muschi.
Muschi wird da sicher weniger verwendet, der Scham wegen, aber oft jehört.

Mulli is aber nich nur die B Zeichnung für ne Katze, nee nee.
S gab da beispielsweise ein Titularbistum vonne katholischen (römisch-katholisch!) Kirche. Der Bischofssitz, der gleichzeitig och Mulli hieß, war der Kirchenprovinz Karthago zujeordnet.

Dann gibts da eine Familie, die heißt Familie Mulli und die hat sich wiederum eine stattliche Menge Kinder zujelegt:
2.000 Stückerl vonne Strasse nennse ihre eigenen. Großartiget Sozialkino.

Zwischen Armin Mueller (nich Stahl) und Mulli gibts och Zusammenhänge.

Mullitaschen kanntik bislang noch nich und solln ein Renner sein.

Und inner oekonomische Encyklopädie oder allgemeines System der Staats- Stadt- Haus- und Landwirthschaft wird Mulli als ein Nahme des gemeinen Molle=Baums bezeichnet. (Noch nie jehört)

In diesem Lexikon findet man im Übrigen Postkarten.
Passend für 20 Lebenslagen, Situationen oder Momente.

Bliebe noch die von Cuno Amiet (1868 – 1961) gemalte chinesische Kuh. Auch gern verkürzt Q geschrieben, mit dem Namen Mu Lee.

Guten Tag.

 

fror nich

Wenn dem Kopp der Inhalt feelt, sollte man sich nich quälen und ggf. damit och den oder die Leser, die es interessiert hätte, wenn…

Aber jestern, heute und janz sicher och morgen wirzich hier kaum watt tun, watt den Tag zu nem besonderen Tag macht.
Ick schreibe lediglich die Information ins Leere, dassik jestern und heute nich jefroren hab und och morgen nich frieren werd, trozz dieser unsäglicher Minustemperaturen. Und ja, ick war reichlich anner frischen Luft. Und fanz schön.

So und nu kiekik weiter nach tollen Mützen.

informiert

Weiß Wer noch, wie viele (bis 1996 wieviele) Schals er/sie im Leem hatte?
Ick hatte unzählich ville. An 2 Modelle kannik mich noch sehr jut erinnern: dit Pullunder – Schal – Set vonner Omi des Herrn Horn:

– habik 2008 versteigert…

… und einen Schal vonnem jungen Mädchen aus oder bei Bad Salzungen, natürlich och selbst jehäkelt oder jestrickt.  Den habik aber nur äußerst selten jetragen, weil Farb- und Knüpperstruktur schon speziell waren.
Speziell waren aber och die Mützen, die ick hatte und habe. Nich die, die ick mir selbst besorgt, sondern die, die ick bekommen hab. Ja, wenns nach den Jeschmäckern von Freunden jinge, würde ick uffem Kopp entweder als Schaf oder Hühnchen spaziernjeen.

Apropos Schal – schälen.
Zuweilen schält man ja Kartoffeln. Wenn man welche kochen und essen, oder Kartoffeldruck machen will. Und Anderet.
Und hierzu fällt mir ein, dass einst meene Uromi die Beste und Jewinnerin im Kartoffelschälen war. Sie war imstande, mit einem Ansatz, also ohne abzusetzen und ohne, dass die Schale jerissen is, eine Kartoffel blank zu machen. Bei soner Kartoffel dürfte die Schale unjemein lang wern.

Und wie isset bei Schals? Also – wie lang wäre der längste Schal?
Anjenommen, man fummelt die Schals einer Jemeinde zusammen…

Welche Gemeinde schafft es, die längste Kette aus Schals zu knüpfen?
Platz 1: Thierhaupten verknüpfte 2.800 Schals miteinander.
Platz 2: Gessertshausen kreieren eine Schalkette aus 2.100 Einzelstücken.
Platz 3: Altenmünster knotete beachtliche 600 Schals aneinander.

sonntagt

Heute is Sonntag und so sonntage ick.

Mit Freimachen.
Mit Schnee.
Und mit unendlich ville K Fee.

Und gleich G ick inne Wanne.
So wie die Fliege.

strandet

Ick denke die janze Zeit über dit Wort stranden nach.
Weil jestern binnik ick jestrandet und nich wieder hoch oder losjekommen.
Deshalb gabs jestern och nischt.
Pardon.

Stranden – Präteritum: strandete.

Für watt steht stranden eijentlich?
Wale stranden, dit weißik. Strandet och watt andret? Schiffe? Boote?
Stranden – eine Derivation vom Substantiv Strand. Einfacher: vom Strand herjeleitet.
Wenn ein Boot, ein Schiff, ein Wal in einer Untiefe inmitten des Meeres uffsetzt, dann strandet der oder das. Obwool keen Strand inner Nähe is. Hm.
Ick hab davon jehört, dass Erfolge stranden und somit zu Mißerfolgen werden. So kommt man dann aber wieder auf ein janz andret Wort – scheitern. Oder noch besser, klüher, wenn man dit Adjektiv intransitiv benutzt.

Ick frage mich, warum man Akustik mit einem, Akkusativ mit zwei K schreibt?
Still getranden…

hat keen Horn

Stumpelstielzchen hat keen Horn.
Wobei – doch, wenn man mich vonner Seite sieht, dann könnte man am oberen Koppende, sofern man dazu Ende sagen kann, Hörnchen, Beulen, Knöchelchen erkennen. R Klärenderweise jab man mir einst  auf den Weg, dassik im zarten Alter von 3 oder 4 mit meinen Jeschwistern und Freunden auf einem Schrottplatz Blinde Kuh spielte – ja, damals spielte man sowatt noch…

… ja und ick war dran mit Suchen.
Man band mir also ein Stück Tuch oder Lappen vor die Augen, schrie irjendwatt, drehte und schubbste mich orientierungslos und ick versuchte die Unverbundenen des Jeräusches und dem Jeruch nach zu orten. Da ick nich allzu lange zwischen Rost und Schrott umherirren wollte, entschloss ick mich, auf allen Vieren, wie ein Hund quasi, umherzuspringen und mit meinem Mund nach den Opfern zu greifen. Die umherstehenden Stahlwände hatten eine interessante Akustik – ihr Echo oder der an ihnen abprallenden Hall ließ vermuten, dass dort Jemand stünde. Ick also volle Granate in die Richtung und – Kalonk! – war ick mit meiner Krümelbirne in einer Metallecke einjeklemmt. Ick jaulte ein bissken, die Anderen kamen und ließen sich entspannt anschlagen,. damit ick nich mehr dran bliebe und sahen, wie je eine ordentliche Brüsche pro Stirnseite heranwuchs. Die sind wool jebliem…

Nich aber solche, implantierte, tendenziell nichtsnützige:

Aber dit is ja eijentlich jar nischt.

Dit schon.

kooft sich watt

Nischt B Sonderet, aber och nischt nich B Sondert.
Ick koof mir jez ein neuet altet Auto.
Und wieder: nischt B Sonderet, aber och nischt nich B Sondert. Ick meine, es wird uff keen Fall ein KFZ der Sorte Subaru, Mitsubishi, Toyota, Nissan, Mazda, Honda, Lexus, Hyundai, oder Kia. Och keen Talbot, Daihatsu, Isuzu oder sowatt Derglichen. Und ick meine, dass meen janzer Klimbim rinpassen muss und ick och keen Hindernis sein will, wenn ick mal auffe Autobahn reise.
Wobei, wenn schon, denn schon…

Für´n ordentlichen Dodge, Ford, Buick, Bugatti, oder Maybach reichts selbstverstanden och nich hin, aber willik ja eijentlich och jar nich. Da macht mir eines Tages bestimmt so´n Klopskoffer mit seinem Subaru, Mitsubishi, Toyota, Nissan, Mazda, Honda, Lexus, Hyundai, Kia, Talbot, Daihatsu, Isuzu oder Ivecoeine ne Beule rin, die mich dann ärgert. Und ausserdem, wennik mir die letzten Jahrgänge des Chevrolets ankieke, ham die Modelle ja och nich mehr unbedingt watt mitte glanzvollen Ära eines Impala, Corvette oder Bel Air zu tun. Watt für´ne gruselige Entwicklung von einst zu jez?
Einst konnte unsere kleene Familie ein chevrolöses Schmuckstück ihr Eigen nennen und wir sind damals stolz wie ne anjemalte Flasche Brause durch Köpenick jecruist.

achja…

Also ick bräuchte also ein jutet, ordentlichet KFZ, wo mich dennoch eine solche Beule nich sonderlich juckt. Watt nimmt man da nu?
Audi? Volkswagen, Jeep? Saab, Volvo, Hummer, Porsche? Oder doch lieber nen Benz?
Ick werde sehn. Und ihr vielleicht och.

Im Übrigen, wenn son Kleenwagen dann doch ein paar PS mehr, als ne Leberwurst hat, könnte man ja mal ne Proberunde damit dreen.

[ˈdiːdʒeɪ]ert

Ick hab unendlich ville Schallplatten – von meiner Omi und unendlich ville CDs – jekooft, ersteigert, jeschenkt bekomm oder jewonnen. Und die wenigsten hab ick tatsächlich jerne und wiederholt jespielt und jehört.
Der größte Anteil dieser Tonträger beherbergt musikalisch betrachtet nur sehr wenig Interessantet, Hörbaret (naja, hörbar is allet, nur nich entspannt und von juter Laune jefolgt), aber ick schmeiß nischt weg. Unjerne. Verschenken, verhökern ja – aber nich wegschmeißen – nich mal dit Schlimmste. Na und irjendwann habik mich entschien, den größten Teil der Tonträger, jemsicht mit meinem digitalen Kram in Discotheken und / oder anderen Tanzveranstaltungen, Partys, Festen, Feiern und sonstigen Tamtam (und damit meine ick nich den mit Fell überzogenen Asiatengong), sondern Fez, Spaß, Vergnügen usw. den anwesend tanzwöllernden Menschen abzuspielen. Für einige Termine habik mich schopn entschieden – Berlin, Schwerin, Dresden, Braunschweig etc.

Und da freu ick mich natürlich, dass mir meen lieber Freund und Helfer Alex mit Zeug und Kram zum Arbeiten zur Verfügung stellt – Kopphörerl, Böxken und eine großartige Mischkonsole. Ja, nu mussik ühm…

Und ja, K Setten habik och noch – werdik mich irjendwann mal ransetzen und lauschen, watt mich einst entzückt hat.

 Page 1 of 93  1  2  3  4  5 » ...  Last » 

    keine Termine