höhlt

Wenn ick offen, frei heraus bin, dann is dit unverhohlen.
Also – ich teile unverhohlen mit: Die meisten Dinge sind hohl, irgendwie. Und auch, wenn man denkt, das stimmt so nich – doch, stimmt.

Allein die uns bekannten Hohlkörper, wie das Zeppelin, eine Füllerpatrone ohne Tinte, der Luftballon, zuweilen unser Kopp, ja sogar der Schnaps: Alko-hohl.
Naja und dann kennt sicher Jeder von uns das Hohlkreuz, den Hohlspiegel, oder die negative Ausrundung einer Kante – die Hohlkehle.
Und wenn sich watt, nich immer zum Vorteil des Menschen und seiner Jesundheit jereicht, in Höhlen festsetzt, dann dann dann… ja dann stößt man unweigerlich auf eine Höhle mit 8 N, im Plural mit 9 N: die Nasennebenhöhlenentzündungen.

Selbstverständlich – nich damit mich hier Jemand ergänzen will – die Höhle.

Uff der Suche nach weiteren linguistischen B Sonderheiten fand ick die für mich neuen Worte Apronom und Akronym. Noch nie watt von derartigen Abkürzungsbesonderheiten jehört, doch schon immer benutzt: ADAC, NATO oder BAföG.

schillt

Heut is Samstag, oder?
Zeit für ein Brause.
Zeit für einen Dujardin.
Zeit für Zeitham.

Zeit fürs Radfahrn.

ändert

Zum Jahreswexel von 2010 zu 2011 ham sich sicher viele von Euch watt vorjenommen – sich oder Sachen an sich zu ändern. Welche?
Weniger zu essen, mehr zu laufen, objektiver zu denken, nich mehr so viel zu stänkern…

Nee, ick ändere mich nich. Hab ja och keen Grund. Ick mach so weiter, wie bisher und freu mich druff. Naja, vielleicht doch mehr inne Schwimmhalle schwimmen jeen, weniger K Fee zu trinken, den Dachboden uffräum und Rollrasen auslegen, kleene Tore uffstellen, damit Frollein Ivers oben mit ihren Freunden und Freundinnen Fußball spielen kann. Und die Sachen, mit denen ick nischt anfangen kann, wegschmeißen. Ihr erinnert euch vielleicht noch an meine einstigen Beschreibungen? Dassik derartig viel jesammelt und uffjehoom hab, von dem ick bestimmt nur einen Bruchteil brauche. Und dazu jehört bestimmt och nich dit Jeweih: ein Jehörn vom Reh oder Rehbock. Keene große Nummer, keen 8- 10- 12 oder Sechzehnender. Und och keens mit Filz – dit würde ick behalten, weils so aussieht, wie eine modellierte Hand mit. In diesem Fall mit 3 Fingern:

Wie och immer,
ick komme von 16 Ender auf Karl Ender, Jurist der so 1988 ausjeseen ham soll

und dann auf Kalender. Und hier frage ick – wozu bitte einen mit Damopfloks?

 

 

fischt

Früher war ick jerne mitter Angel unterwex – hattik ja schon mal jesacht. Jeschriem. Heutzutage neemik Rücksicht aufs schwimmende Jetier und kiek den Flossenwedlern lieber im Aquarium zu und reich zerkrümeltet Futter durch die Luke. Beim Angeln jeez ja och janz schön derbe zu und die armen Dinger da anner Angel, denen beim Rausziehen mit Wucht dit Maul zerfetzt wird – also ick weiß j anich?!
Schlimm jenuch, dassik ab und an derartiget Filet esse. Hm…

Jez und hier jeez mir nich ums Filet, ums Angeln – nee – ick bitte Euch darum, den folgenden Zungenbrecher, den mir meene Krümeltochter jestern mit auffen Weg jab:
H A I F I S C H S C H W A N Z F L O S S E

Ja, Haifischschwanzflosse – ein doppeltes Lottchen mit Sch und Aussprachehindernissen.
Und wennix mir recht überlege, gibts hier auf deutschen Erden kaum Worte, die sich durch ein doppeltes Sch auszeichnen – zumindest unmittelbar hintereinander jeschriem. Ick kenne da nur noch Glückwunschschreiben. Die Ausnahme, die mir noch grotesker erscheint, is oder wäre борщ. Damit meine ick nich 60qm, sondern Borschtsch, dit ukrainische Rotebeeteessen. Und – tatataa – Rotebeeteessen: ein Wort mit 3 doppelten Buchstaben. Watt für ein geiler Schnickschnack. Und noch viel bessererer, als ick und mein Jedankenfirlefanz war dann schließlich die ergoogelte Verbalkreation: Borschtschschlemmeressen und Bruchharsch – also Harschschnee. Kennt man och als harscher Schnee.

Ick gratuliere.

So und wer mir jez bitte die Zeilen des folgenden Bildes nachsprechen und mir im Anschluss den eijentlichen Sinn mitteilen möchte – Fischotter wird zu …

braut

Ick und die Bräute – könnte man denken.

Aber nee, ick meine nich braut als grammatikalisch falsch jeschriebenet Substandtiv, also die Braut, sondern braut als Verb – 3. Person Singular. Ick – als 1. Person Singular hiermit meinen Tagebucheintrag zusammen, der auf die Braue bezogen sein soll. Wobei ick jez wirklich darüber nachjdacht hab, ob Groß- und Kleinschreibung grammatikalisch oder orthografisch betrachtet wern muss. Schließlich habik mich für Grammatik entschieden.
Mir wächst zwar keene besonders dolle Braue, wie bei Herrn Waigel oder Erni, dennoch bedarf es aller 1-2 Wochen einer Zupfarie, damit sich mein Gegenüber einer gepflegten Landschaft gegenüber jestanden sieht. Unjezupft wirke ick auf jeen Fall älter – und dit, watt ick bislang bin, reicht mir schon.

Augenbrauen sind janz interessant und geem, wie Ohren, Hände, Schuhe und Schlüpper Aufschluß über den Menschen, der das Jeweilige trägt. Erstaunlich is, dass kaum Jemand weiß, was Madonna mit ihren Kindern macht. Oder dass Augenbrauen ein Comeback ham. Oder dass Mona Lisa jar keine hatte.

Und damit der Beitrag unterhaltsam endet, verknüpfe ick euch mit einem amüsanten Augenbrauenbreakdance.

 

macht Duft

Dufte war einst dit oder ein Wort für Jut, Schnaffte, Knorke, in Ordnung. Kommt wool aus Berlin.
Duft
als Substantiv stand und steht alljemein für Jeruch. Also die Nase nimmt watt uff und schickt Informationen ans Jehirn: da is watt, watt mich interessieren könnte. Da ja aber nich allet riecht, wie man sich dit wünscht – watt beiläufig als Jestank bezeichnet wird – hat och dieser Jeruchsbereich dit Wort Duft verdient, weil wir ja nich nur dit, watt jut riecht, och wichtich für uns oder andere is, sondern och dit, wat weniger oder jar nich jut riecht, für den einen oder anderen Lebensbereich von B Deutung is. Und sei es, dass man sich davon fern hält.

Meine Rezeptoren reagieren unjemein anfällich auf Lavendel, Flieder und Schneeglocke. Kampfer, Latschenkiefer und manchmal och Engelwurz – fetzt.
Interessant fand ick als Kaffeetrinker, dass Kaffee als Jenußmittel fast dit einzige Ding is, watt andere unanjenehm riechende Eindrücke, wie Zwiebelsoudn anne Finger überdecken kann.

Und wer nich weiß, watt zu ihm selber paßt, kann den anspruchsvollen Ampeltest machen…

Ick verdufte jez. Ick G mit Krümelkind schwimmen und Wasserunsicher machen…

und die 2112

Ick hoffe, Jeder von Euch is jut ins neue Jahr jekommen, wie ick.
Und ihr mußtet ja Buchstabenleere ertragen, ick nich jeschriem hab. Aber ick bin nich verschütt jejangen – ick konnte nur nischt von mir hören und lesen lassen, weil ick da, wo ick war, keen, oder nur jaaaaaanz wenig Internet hatte und für jeden Buchstaben, den ick hätte veröffentlichen wollen, ca 5 Minuten jebraucht hätte.

Wie och immer – Ola Olé in 2012.
In hundert Jahren ham wir 2112.

Watt auch immer diese Seite soll?
Ich meine, ja, die K Pelle Rush hatte mal eine Platte, die hieß und heißt 2112 – das wird von uns aber wool kaum Jemand erleem, schäzze ick. Oder vielleicht dch? Als Greis?

Dann gäbe es da noch die Regel der Deutschen Gesetzlichen UnfallversicherungEinsatz von Forschungstauchern

Dann is da noch die Seite 2 vom Merkblatt zur Berufskrankheit 2112 zur Gonarthrose durch Tätigkeit im Knien.
„Gonarthrose … Tätigkeit im Knien oder vergleichbare Kniebelastung mit einer kumulativen Einwirkungsdauer während des Arbeitslebens von mindestens 13.000 Stunden und einer Mindesteinwirkungsdauer von insgesamt einer Stunde pro Schicht“ Aha! Unter dieser Berufskrankheit wird verstanden, dass der Körper durch das Knie und den Fuß abgestützt wird und der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel etwa 90° beträgt. Dabei kann es sich um einseitiges oder beidseitiges Knien sowie um Knien mit oder ohne Abstützung des Oberkörpers durch die Hände handeln. Aha!

Weiterhin und wens interessiert, wann 2112 die Schulferien sind – dann bitte.
Für mich hat die 2112 nur insofern die B Deutung, dass heute der 2.1.12 is und ohne Punkte macht dit dann 2112.

Und jez?
Jez binnik wieder zuhause und hab Internet, watt bedeutet, dassik mich wieder täglich ans Tagwerk mache.

winkt…

Na – bis gleich.

hat jeheizt

Der Tag is fast vorbei und mein Soll sojut wie erfüllt.

Watt war meen Soll?
Meen Soll war in jedem Fall spektakulär und deshalb schweigt sich der Stumpen och aus.

Dit einzige, watt sich heute an veröffentlichungsfähigen Kriterien auffällig verhalten hat, war ein Heizkörperdrehknopf einer Firma, die mich obgleich der Namensgebung und des vielleicht falsch Ausgesprochenen zu erheitern wußte.

Und mit diesem Heizkörperdrehknopf der Firma Heimeier verabschiede ick mich och schon fast. Fast, weils sein kann, dassik mich aus oder vonner Insel Hiddensee zu Wort melde. Ick weile nämlich von morjen bis kurz nachm Knallertag in einer juten Spelunke und feiere mit Krümelkindern, Herrn Quandt, Herrn Dresen und allerlei Anderen Allerlei.

In diesem Sinne – bis in Kürze oder später.

ja, my Car

Während die einen uff Jamaica rumtanzen, sich in 30 Grad warmem Wasser aalen und sehr sicher den eigenen Reh Kord der Cocktails brechen, machik hier zuhause uff Saubermachen, Ordnung schaffen, Kinder beschäftigen und danach wieder Saubermachen, Ordnung schaffen etc. 3 Rozzlöffel sorgen dafür, dass hier Landunter is und nischt steen bleibt, wos hinjehört. Aber wurscht, solangse bei bester Laune sind und mir jute Laune bereiten.

Och, wenns für diesen zeitraum immer nervenuffreibend is, binnik am N D des tages ein frohes Menschenkind, weil watt gibts Schöneret, als frohe Knirpse?

Naja jut, vielleicht jutem Sex und interessante Türklopfer…

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