kuckt kurz raus

Geschehene Dinge haben keine Umkehr.
Sagt man und es scheint nachvollziehbar.
Ich interpretiere folgedessen:
Nich geschehene Dinge haben eine Chance.

Ein tolles Sprichwort.
Ein anderes, auch tolles Sprichwort meint:
Ein Freundeskreis ist ein kostbarer Schatz.

Das stimmt, will ich an dieser Stelle festschreiben und teile Euch mit, dass ich öfter an Euch denke, als die Menge meiner Einträge in den gerade vergangenen Tagen vermuten läßt.
Doch die vernetzte Abwesenheit tut mir gut. Ich bin geneigt länger zu schlafen, mehr Fahrrad zu fahren, rumzulaufen und Dinge zu beobachten, zu verreisen, ohne Blick auf den Rechner mein Frühstück zu essen und mich fast ausschließlich um mich zu kümmern.

Ich will es auch weiterhin so handhaben, tun. Aber nich, ohne Euch mitzuteilen, dass mir ab und an das komische Internet und ihr da drinnen, auch hier draußen fehlt.

In diesem Sinne – bis bald.

is DJ R. Ewing

Seit 2004 trage ick einen Teil des Namens eines großen Mannes.
R, bekannt dafür, Familie und Freunde durch fiese und ungalante Art zu verprellen und zu erschrecken und einer der Fernsehserien schlechthin einen wundervoll speziellen Charakter darzustellen – John Ross Ewing, mein Favorit der Fernsehserie Dallas.

Ja und so dachte ick mir eines Tages, dassik ihn für die B Nuzzung einer meiner vielen Synonyme verwende: DJ R: Ewing. Und als solcher werdik heute Amd, nach der mü´schen Veranstaltung mit Jazz und juter Laune im Berliner Lido und dessen Keller mit Frollein Anja Caspary, ihres Zeichens Trägerin der bezauberndsten Radiostimme der janzen Welt und jutaussehend dazu Discotänzer motivieren.

Glitzer- und Glamrock, Discobeats, und eijentlich allet, watt fetzt, um Haare und Speckjürtel ins Wackeln zu bringen – dit machen wir heute. Und ick freue mich, wenn wer kommt, um mit uns einen schönen Amd zu ham.

Einlass im Lido is zu 23 Uhr und im Discokeller jejen 23.58 Uhr – somit bis gleich.

macht ja nich Nischt

Vielleicht war meen Ansatz ja ein Vorsatz.
Vielleicht hatte ick mich ja falsch ausjedrückt.
Vielleicht wollik ja ein bissken provozieren.
Vielleicht werdik ja ein Zwischending wählen.
Vielleicht weeßik ja auch nur noch nich.

Auf jeen Fall schneiz draussen und Herr Winterdienst Müggelsee schläft wool noch. Zumindest is nischt von frischen Schnee zur Seite jelegt, sondern ordentlich plattjelatscht.
Meen Jang zur Bank und zum Schrippenbasar war winterlich jeräuschvoll. Kennt ihr bestimmt, wenn man den weißen Schneeschwamm durchs Hineintreten mitte Schuhsohlen hört…

Naja und dann habik mich in die inzwischen wieder leer jemachte Küche jesetzt und jeduldich uff den Tischler wartend uff meene Fliesen jestarrt. Heute is ein sich-zum-xten-mal-wiederholender Fußbodenreparaturtermin anbereaumt. Dit einst ordentlich verlegte Holzparkett hatte nämlich keene Lust mehr, sich durch offensichtlich unanjenehme Feuchtigkeit am Estrichboden kleem zu bleim, sondern bog sich lustig und in Wellen verformt nach oben. Ein Freudenfest also.

So nehmt meine dennoch gute Laune zur Kenntnis und habt einen schönen Dienstag.
Ick hab ihn och.

machts och hier

Ja da ward ihr erstaunt, watt?
Keene Buchstaben, Silben, Worte, Sätze, Abschnitte, Zusammenhänge.
Keen Samstageintrag des Herrn Stumpen, Viereck, Stopfen.

Ick bin jestern aufjestanden und hatte, neem ein paar mütterlichunterstützender Aktivitäten, die spontane und grundlegende I D, dem virtuellen Jehabe ein bissken den Rücken zuzudreen. Habik ja schon öfter probiert, jewollt und erzwungen und bin dann doch wieder zum Üblichen zurückjekomen.

Na klar kannet sein, dass sich diesige Zurücklehnung schnell wieder in Aktionismus wandelt, weil beede Seiten dit nich aushalten – aber es is auf alle Fälle ein Versuch wert und allein schon die Tatsache, dassik der Facebookwelt an die 600 Fotos jenommen, jelöscht und mir vorjenommen hab meene tägliche Unterhaltung einzustellen…
Mal sehn, wie weitik komme.

An dieser Stelle danke ick dem aufmerksamen Auditorium und hoffe, mit meinen Dannundwannhinweisen für Freude zu sorgen.
Euer Stumpen, Viereck, Stopfen

pfeift jerne

Ick hatte letztlich mit Frollein Nora darüber jesprochen, dass Pfeifen selten is. Also nich Pfeife rauchen, sondern pfeifen als Verb, als Handlung. Tatsächlich machen dit nur sehr wenige Menschen, vor sich hin pfeifen und wir überlegten in diesem Zusammenhang, wer pfeift wie und warum? Hört mal in Euch in rin und teilt mit, wie dit bei Euch is.

Ick pfeife jeden Tag vor mich hin, immer irjendwatt, in einer Mischung zwischen luftverarbeitend bis hin zu vogelsgleich. Wer mich kennt, is zeitweise äußerst anjestrengt, weil ick dit schon aus dem Affekt heraus mache. Also dassik jar nich bemerke, wie mich mein vegetativet Nervensystem rumzischen läßt.

Mit den Finger, bzw. so richtich laut – nee, dit kannik nich. Konntik nie, kannik nich und werz wahrscheinlich och nie richtich können. Oder kann mir dit Jemand beibringen? Dit hier hat zumindest nich hinjehauen. Dann kann ick die jesamte Pfeifenergie vielleicht uff eenmal aus mir rausdrücken und strenge meene Mitmenschen nich mehr an. Ja, dit würdik jerne können – so, wie der Krümel hier.

Pfiff – ham die 3 folgenden Dinge watt damit zu tun?
Pfifferling, pfiffig oder Pfiffikus?

Die folgenden Bilder ham weder watt Pfiff, noch watt miteinander zu tun.
Lediglich vielleicht die Farbgebung.

Und damit is dieser Beitrag zu N D.

schmollt

Weil Frollein Telekom mit ihrem Internetanbieterdienst nich ausreichende oder keinerlei B Mühungen anstellt, dassik mit meinem Großrechner tolle Sachen machen kann.

Somit via Handtelefon diese Knappzeilen und folgendet Bild zum ankieken und Hierwiederrausjeen.

Bis morgen.

misstet aus

Ick weeß, dass dit klar jeregelt is:
Wenn man weeß, dass sie verheiratet ist: Mrs
Wenn man weeß, dass sie nich verheiratet is: Miss

Aber ick wußte bislang nich, dass dit och klar jeregelt is:
Wenn man nich weeß, dass sie oder sie eben nich verheiratet is: Ms
Und dit ohne Punkt.

Miss aber wirdoch jern bei verheirateten Frauen verwendet, wenn se nämlich bekannte Fijurn sind, die nich den Namen ihres derzeitigen Ehemannes führen. Führen wolln.
Da wäre beispielsweise dit Frollein Premierministerin von Neuseeland Miss Helen Clark, oder die Frollein Schauspielerinnen Miss Helen Hayes, Miss Amelia Earhart, Miss Barbara Stanwyck.

Elizabeth Taylor macht hierbei ne Extrawurst: sie war ja doch über den Durchschnitt, immerhin 9x mit 8 verschiedenen Männern verheiratet und blieb Miss Taylor, obwohl ihr im Jahr 2000 der weibliche Sir-Adelstitel Dame ([deɪ̯m]) verliehen worn war.

Übrijens – dit hat zwar mit dem Jeschriebenen nischt zu tun:
aber ick bin Meister des riskanten Reisens:
wiederholt binnik mit Null Liters Restsprit anne Zapfsäule jerollt.

weiß Neuet

Ick war jestern wieder mal auffe Seite Du nich und hab Ick schrieb ick schrieb ein.

Ick hab jestern in meiner Pizzeria eine Pizza Tonno Ananas jejessen.

Ick war jestern bei einer Elternversammlung.

Ick trank jestern 2 Gläser Martini Bianco uff Eis und Limette. Während dessen.

Ick hab jestern rausjefunden, dass im Duden der DDR die Worte Weltreise und Kreuzfahrt nich zu finden waren.

Ausserdem habik jestern jelesen, dassAaron Ramsey vom FC Arsenalk eine beunruhigende Statistik vorzuweisen hat. Nämlich die, dass kurz nach jedem seiner Tore seit Mai letzten Jahres ein Prominetner jestorben is. Die letzten Tore forderten: Osama Bin Laden, Steve Jobs, Gaddafi und nun Frollein Housten.

hat am 13. Oktober watt vor

München is sicher eine Reise wert, allein schon der Freunde wegen, die sich dort wohnhaftbar jemacht ham.
Ob diese die in die Landeshauptstadt des Freistaates Bayern anjereisten Oktoberfestfreunde och generell herzlich begrüßen, oder doch mehr ertragen, weils ein gutes Stück Wirtschaft is, kann nur der Münchner selbst sagen. Wie och immer – dieset Spektakel Wiesn is weltweit bekannt und wird seit 1810 von Biertrinkern und Biertrinkerinnen, Dirndlverehrern, zuweilen och Busenanfassern aus aller Welt besucht und jemocht. Ick selbst war noch nich da und kann somit nich beurteilen, wiesn disn isn? Wennik mir die B Richte durchlesen und versuche mir vorzustellen, watt innerhgalb dieser Tage allet passiert…
Im Jahr 2011 ham knapp 7 Millionen (dit sind mehr als 4x so ville in Münchner Lebende) um die 7.500.000 Liter !! Bier verdrückt. 2-3 Schläge des Bürgermeisters gegen dit erste Faß, dann kurz jemurmelt: „O’zapft is!“ und schon wern 7,5 Millionen Liter Bier innerhalb weniger Tage runterjeschluckt. Alle Achtung.

Nich nur in München – nee, weltweit betrinken sich die Menschen anläßlich eines Oktoberfestes. Man feiert in Blumenau Brasilien, in Qingdao China, man trinkt beim Kitchener-Waterloo-Oktoberfest Kanada, in Zinzinnati USA, in Tokio Japan, in St. Louis USA, man feiert dit Jundah-Oktoberfest  in Australien, dit Oktoberfest in Moskau (Russland) und sojar in Windhoek (Namibia).

Die Russen ham sich jedacht – eine Woche is zu wenig und ham kurzerhand oder langerbeen um eine Woche verlängert.
Dit Oktobierfest ind Moskau unterscheidet sich optisch erheblich von seinem bayerischen Vorbild. Da die Stadt über keen zusammenhängendet Festjelände verfügt, verlagert sich dit bunte Treiben uff mehrere hundert Bars und Kneipen, die ihr kulinarischet Angebot zum Fest um bayerische Schmankerl und deutschet Bier ergänzen.

Der russische Veranstalter hat sich jedacht – warum besorgen wir uns nich och mal ein besonderes musikalischet Schmakerl?
Jedacht, jesacht, jetan:
Knorkator wird am 13. Oktober 2012 nach Moskau reisen und mit seiner Unterhaltung für ordentlich Schaum sorgen.

Ach und damit die Hannoveraner nich jammern:
ja es gibt och ein Oktoberfest in Niedersachsen.

trinkt Kräutertee

Ick trinke keen Martini, ick trinke Kräutertee, obwool Mü ja heute den janzen Tach über Jeboztach hat und man anjemessen anjestoßen ham sollte. Aber in der kleenen und jemütlichen Runde mittenmank der dreiviertel Familie, die dann jekooften und selbst jemachten Kuchen aß, saß ick und hörte den erzählten Jeschichten zu.
Ach Mümmse, dit war doch schnieke, dass unerwartet Männekiken und Männekikeninnen an deiner Haustzür klingelten, um dir zu sagen: du bist noch keene 70 – oder?

Mü, weeßt du übrigens, dass Herr Jagger och 68 is oder bald wird? Also doch ein juter Jahrgang.

… ach und Familie Schürger:
… der Martinikrug is noch nich anjebrochen,
… den Anstoß damit hebik mir noch auf.
… vielleicht mit euch?

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