wallpapert

Auf meinem Rechner habik keene besonders spektakulären Sachen, watt Hintergründe, Bildschirmschoner und Schnickschnax anbelangt. Eher janz normal. Meene Draufsicht sieht noch immer noch so aus, wie vor jut einem Jahr:

Wennik will und lange Langeweile hab, kannik machen, dass Wasser ins Bild kommt und nich nur ein Fisch rumsteht, sondern auf meinem Bildschirm etliche andere Fische rumschwimmen. Da ick aber ein Bildschirmschonerbild nich fotografieren kann, kannix Euch nich zeigen.

Hat Jemand ne I D, womit ick mir – also mit welchen Bildschirmbildern, B Wegungen oder Schnickschnax – eventuell anjehende Langeweile überbrücken könnte? Immer her damit. Neulich habik erst ein Wallpaperbild zujeschickt bekommen, von Herrn Ertl. Findik jut und machs hiermit öffentlich – falls Jemand B Darf hat. Hat Jemand B Darf?

Danke Zotti…

zieht ein Jesicht

Ja, ick zieh ein Jesicht, weil mein KFZ nich meer so rollt, wie ix will. Wenn rollt, rollz, wenns steet, steez. Aber wennix anmachen und zum Fortbewegen einstellen will – tja, dann kannik mich auf eine Stunde Probieren einstellen. Und wer hat bittschön hier und da mal ein halbet Stündchen Zeit, immer, wenner oder wennse dit Auto anmacht und losfahren will? ick kenne keenen – also werdik mich in den kommednen Tagen oder Wochen wool auf die öffentlichen Verkehrsmittel einstellen müssen und spätestens hier macht meen Jesicht nich meer dit, wattik will, sondern sein.


Und erst dann, wenn wieder richtich die Sonne scheint, die Mitfahrer in den öffentlichen Verkehrsmitteln nich so rummuffeln und ick überall da, wo ick K Fee trinken will och anständigen K Fee zu trinken und nich so eine widerlich bittere, unaromaöse Plörre einjeschenkt bekomme… ja dann – dann jeez wieder in Richtung so:

hat eine Menge jesehn

Die vergangenen zwee Tage in Zwickau, mittenmang der cool wirkenden, dennoch warmherzig seienden Mitmenschen voller Farbe in den Zellkernen ihrer Schutzhülle waren eindrucksvoll und erlebnisreich. Buzz Dee und ick hatten viel zu tun, zu kieken, zu essen, zu trinken, zu lachen, zu sonstwatt. Highlight in der Vielfalt der Tätowierungen waren selbstverstanden nich die Klassiker von Tribal & Co, nich Muskeljewebe á là Biomechanik oder Madonna auf die Brust tätowiert (die im Übrigen nach ein paar Tagen bei den Meisten einer häufigen Rasur unterzogen werden müßte, damit Frollein Louise Ciccone nich aussieht, wie ein Kerl, sondern meine Highlights waren zum Einen das Froschfrautattoo und zum Anderen die tätowierten Wade mit einem Döner, ein paar Tomaten und einer Flasche Becksbier dazu.

Das Froschfrautattoo besticht durch die Tatsache, dass ein vorhandenes Muttermal einbezogen wurde, der entweder einen buschligen Schwanz, oder aber einen ordentlichen Pup der Froschfrau darstellen soll – ick habs nich hinterfragt, stand nur staunend daneem und hab fotoklick jemacht.

Die türkische Collage an der Wade eines jungen Mannes dürfte seiner Hingabe und Liebe zum Döner und anschließend getrunkenen Flasche Becksbier jeschuldet sein, ansonsten halte ick dit Motiv neem der Einzigartigkeit für inhaltlich künstlerisch unwertvoll. Der junge Mann kann mein R Staunen sicher nachvollziehen.

konnte nich

Ja, ick weeß – ein Samstag ohne und dit nich mal anjekündigt oder woanders kommentiert, dass nischt jeschriem oder erläutert wird – Sauerei. Aber der Rechner war mir jestern von Anbeginn der Chause in Zwickau nich mehr für Tagebucheinträge verfügbar, sondern stand fest verwurzelt auf der Bühne, auf die ick mich zwar zur Moderation und Unterhaltung setzen konnt, aber nich, um frank & frei rumzukritzeln.
In diesem Sinne – Pardon für den Ausfall. Is doch aber vielleicht och mal schön, nich immer lesen zu müssen, watt mein Kopp ausbrütet.

Jez jeez an Tag 2 – Buzz Dee & ick sind noch immer in Zwigge und absovieren Unterhaltung. Und gloobt mal – dit is allet andere, als einfach. Da sitzen, liegen oder stehen Hartjesottene und Hartjesottenseinwollende, denen dit einzich Wahre ihre Kühlnis und dit Summen der Tattoomaschinenmotoren zu sein scheint. Und wir mittenmang mit unsere Fröhlichkeit.
Anfänglich etwas kompliziert, weil – naja, wer will schon um 12 Uhr und kurz vorm Mittagessen komische Lieder von 2 Witzfiguten, wie uns hörn, oder zukieken, watt wir für lustig halten.

Am N D aber, nach 10, 11 oder 12 Stunden (in denen die 2 Flaschen Martini für mich keene Veränderungen mit sich brachten) waren wir alle erfolgreich miteinander befreundet und och die Hartjesottenen und Hartjesottenseinwollenden beglückwünschten uns dann zu unserer Performance. Na – wieder watt jewonnen. Und in diesem Sinne jeez heute, wie etwas höher beschriem, in den Tag Nummero 2 und ick hoffe, der wird dito jut.

Und – Mü: wenn du dit ernst meinst: Mü uffem Finger… wenns nich der Finger sein muß, überlegik mir dit.

Und – wer sich noch erinnern kann:

kämpft

Heute Amd fahren Buzz Dee und ick ja nach Zwickau, um morgen früh rechtzeitig vor Ort zu sein. !2 Uhr wird die Eingangstür uffjemacht, damit sich dit anjereiste tatöwierwütige, wie auch an der Hautveränderungskunst interessierte Volk ein Bild machen kann. Buzz Dee und ick sind die Condérenciers [Singular - kõferã'sie] (für Buzz Dee dann eher die weibliche Form davon, also Conférencieuse) die in Pausen oder Momenten der Stille dafür sorgen, dass keene Stille, bzw. Pause während der Veranstaltung is.
Nun habik x-dutzende Ordner mit Zeux voll. Zeux, von dem ick denke, dasset zum Rahmen passen könnte: Texte, Bilder, Jeschichten, Lieder. Aber watt nehmik davon nur? Allet? Dit jeet nich – wenn ick Allet nähme, dann könnten wir wool für 2 Wochen da bleim und ununterbrochen conferenciéren. Aber dit willik weder den Zwickauern, noch mir selbst aufbürden.

Naja – und so suchik, kämpfe mit den Texten, Bildern, Jeschichten und Liedern und hoffe, dass am N D der Veranstaltung der Mensch meint: die Beiden warn toll.

hat jehört

In meinen etlichen Jahren habik so manchet auf mich zukommen lassen, wovon mich dit Allerwenigste überzeugen konnte.

Ick meine keen Essen, keene Urlaubsziele, keene Frauen oder Männer – zumindest im jemeinten Fall nur als Austragende – sondern ick meine Musik. Musiker wären hierbei die Austragenden. Dazu können sich aus dem Stegreif jegriffen zum Beispiel Nicholas Lens, Rachmaninov, Frank Zappa zähln. Oder ACDC, Black Sabbath, oder och Hilde Knef. Ja – watt für ein Kunterbunt, watt?

Und ick bin froh, Herrn Tim Fischer begegnet zu sein, der dem Frollein Knef erlebbares Leben einjehaucht hat. Das Konzert war bezaubernd und ick würz Jedem ans Herz legen, der sich watt aus leiser, emotionaler und melancholischer Kunst macht.

Und ick freu mich insbesondere darüber, dass meen Freund Henk, der desweilen die Musik des Herrn Fischer produziert, mir den neuen Tonträger überreicht hat. Der looft unentwegt im Auto und dit hat zur Folge, dass ick mehr im Auto sitze, als inner Stube.

Apropos Stegreif – fallzet Wen wundert: nich Stehgreif, steh, Greif, oder steh, greif - sondern vom Steigbügel herjeleitet, ergo Stegreif.

Und bitte:

probte

Nachdem der dreiviertel Tag sich bereiz in der Dunkelheit befindet, so dass man denken könnte, es is schon wieder des Nachtens, habik nach einer davor stattjefundenen kurzen und und arbeitsreichen Nacht das Aufstehen, das Vormittagsarbeiten, das Umskindkümmern und Zumreitenbringen,  nich zuletzt die Probe mit Buzz Dee hinter mir. Und jez sizzik im Schmidts, trinke Rotbuschtee, höre T Rex und warte, bisix Krümelkind wieder einsammeln und mit nach Huase nehm kann. Dann Hausaufjaam, Amdbrot essen, Badewanne nutzen und ab ins Bett. Fürs Krümelkind.

Und ick?
Ick bereite die Moderation fürs kommende Wochenende vor – die Menschen bei der Tattoo Convention in Zwigge solln ja nich Nischt erleem, wennse uff uns stoßen. Und höre weiter T Rex. Oder Portugal the Man. Oder The Black Keys.

Ach, ick freu mich uffs Achat Hotel in Zwigge.
R Innerungen an 2000.
Is zwar anders, als dit, aber trozzdem schön.

Und Mü – jute Besserung für Dich und die Knabberleiste.

 

raucht nich

Uff Facebook habik heute meinen Lieblingsraucherturm einjestellt – Jenga für Fortjeschrtittene. Nur einer kann meines R Achtens da mithalten – mein Freund Axel des Bösen, welcher in vollendeter Form das Rauchen zu einer Art Kultur macht, wie niemand Anderes. Ja, er raucht viel. Wer noch?

Wer sich fragt, watt Jenga is – Jenga is ein Jeschicksklichkeitsspiel aus Holz (oder anderet Stapelbaret) und Derjenige, welcher den aufjebauten Turm mit seiner Unjeschicklichkieit zum Einstürzen bringt, hat verloren.

Apropos Rauchen – hier einer meiner cineatischen Lieblinge:

Excuse me, do you smoke?

 

höhlt

Wenn ick offen, frei heraus bin, dann is dit unverhohlen.
Also – ich teile unverhohlen mit: Die meisten Dinge sind hohl, irgendwie. Und auch, wenn man denkt, das stimmt so nich – doch, stimmt.

Allein die uns bekannten Hohlkörper, wie das Zeppelin, eine Füllerpatrone ohne Tinte, der Luftballon, zuweilen unser Kopp, ja sogar der Schnaps: Alko-hohl.
Naja und dann kennt sicher Jeder von uns das Hohlkreuz, den Hohlspiegel, oder die negative Ausrundung einer Kante – die Hohlkehle.
Und wenn sich watt, nich immer zum Vorteil des Menschen und seiner Jesundheit jereicht, in Höhlen festsetzt, dann dann dann… ja dann stößt man unweigerlich auf eine Höhle mit 8 N, im Plural mit 9 N: die Nasennebenhöhlenentzündungen.

Selbstverständlich – nich damit mich hier Jemand ergänzen will – die Höhle.

Uff der Suche nach weiteren linguistischen B Sonderheiten fand ick die für mich neuen Worte Apronom und Akronym. Noch nie watt von derartigen Abkürzungsbesonderheiten jehört, doch schon immer benutzt: ADAC, NATO oder BAföG.

schillt

Heut is Samstag, oder?
Zeit für ein Brause.
Zeit für einen Dujardin.
Zeit für Zeitham.

Zeit fürs Radfahrn.

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